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TECHNISCHE DATEN
zu Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (1.78:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Deutsch: DTS-HD 2.0
Verpackung: Blu-ray Case
EAN-Code:
4009750392843 / 4009750392843
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Titel:

Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Label:

EuroVideo Medien GmbH

Regie:

Uli Edel

Laufzeit:
131 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo:


Von Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel und sie erlebte die Hölle: Christiane F. Mit vierzehn hatte sie schon alles durchgemacht, was in der Szene los war. Mit fünfzehn war sie am Ende. Rauschgift, die Droge die vermeintlich Freiheit verschafft, bietet letztendlich doch nur Siechtum und Tod. Christiane F. schaffte den Ausstieg aus der Szene. Viele andere aber bleiben zurück und setzen sich eines Tages den letzten, den goldenen Schuß. Sie sind noch Kinder und haben doch schon ihre ganze Zukunft verspielt. Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo:
Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ erstmals auf Blu-ray Disc.
Teufelskreis aus Drogen und Prostitution im West-Berlin der 1970er Jahre.

Die bewegende Geschichte des Berliner Teenagers Christiane Felscherinow (meist nur „F.“ genannt) entstand in den 1970er Jahren Jahre nach Tonbandprotokollen mit den Reportern Kai Hermann und Horst Rieck vom Magazin „Stern“. Bernd Eichinger (Produktion) und Uli Edel (Regie) machten einen Kinofilm daraus unter dem Titel „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Der Streifen ist künstlerisch hochwertig und war kommerziell erfolgreich, obwohl er eigentlich in die Kategorie des „Neuen Deutschen Films“ gehört, dessen Macher künstlerische Qualität vor großen Profit stellten. Zum großen Erfolg trug nicht zuletzt Pop-Ikone David Bowie bei, der während eines Livekonzertes in Berlin einen größeren Auftritt hat. EuroVideo bringt diesen Kultfilm nach einer neuen digitalen Abtastung und Restaurierung erstmals auf Blu-ray Disc heraus. Angegeben ist auf dem Cover FSK 16, der Film sollte jedoch zur Abschreckung auch von Jüngeren gesehen werden. Denn Jugendliche unterliegen heutzutage immer früher der Gefahr, drogenabhängig zur werden und sollten solche Filme unbedingt sehen. Ein weiterer Nachteil dieser Neuausgabe ist, dass sie kein Bonus-Material enthält. Berichte von den Dreharbeiten oder ein aktueller Audiokommentar des Regisseurs Uli Edel („Der Baader Meinhof Komplex“) wären eine große Bereicherung gewesen.

Er hätte beispielsweise etwas dazu sagen können, wie sich der „Neue Deutsche Film“ in den 1970er Jahren der Probleme von Jugendlichen widmete. In diesem Zusammenhang könnte auch die fiktive Geschichte „Nordsee ist Mordsee“ von Hark Bohm erwähnt werden. „Christiane F.“ ist sehr realistisch angelegt. Fast dokumentarisch mit spärlichem Musikeinsatz wird das Schicksal der Protagonistin gezeichnet. Der Bahnhof Zoo war im damaligen West-Berlin der Treff von Drogendealern und Prostituierten. Um diesen Ort dreht sich das Drama um die Drogenkarriere der 14-jährigen Christiane aus dem Bezirk Neukölln. Es ist erschütternd mit anzusehen, wie sie langsam den immer härteren Drogen verfällt und dies am Schluss beinahe mit dem Leben bezahlt. Das Mädchen durchlebt einen Teufelskreis aus Abhängigkeit, Verrohung, Beschaffungskriminalität und Prostitution. Im Abspann des Films sind einige ihrer Freunde genannt, für die der Drogentrip tödlich endete.

Christiane wohnt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Sabine in einer Hochhaussiedlung in der Gropiusstadt. Ihre Eltern sind geschieden. Zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt mehr, die Mutter kümmert sich kaum um sie, weil sie mehr mit ihrem Freund Klaus beschäftigt ist. Aus diesem Milieu möchte Christiane ausbrechen und landet im Szenetreff, der Diskothek „Sound“. Hier werden auch harte Drogen gedealt und konsumiert. Christiane lernt einige Drogenabhängige kennen und schließt sich ihnen an, wenn sie auch angewidert ist vom Ambiente mit den halbtoten Fixern. Mangels familiärer Wärme wird die Junkie-Clique allmählich zu ihrer Ersatzfamilie. Christianes Mutter bekommt lange nicht mit, dass ihre Tochter die Schule schwänzt und ab und zu bei Detlef in dessen chaotischer Wohnung übernachtet. Er verdient sich seine Drogen als Strichjunge. Nach dem Besuch eines Konzerts von David Bowie ist Christiane so richtig in Stimmung und konsumiert zum ersten Mal Heroin. Wie Detlef beginnt sie nun auch, auf den Autostrich zu gehen, um sich die teuren Drogen leisten zu können. Immer weiter verschlechtert sich ihr Zustand durch die harten Drogen. Schließlich findet sie ihre Mutter nach einem Zusammenbruch zuhause im Bad vor. Christiane will zusammen mit Detlef eine Entziehungskur machen, die sie aber nicht heilt. Als sie in der Zeitung vom Drogentod einer 14-jährigen Bekannten erfährt, möchte sie sich auch einen „goldenen Schuss“ setzen. Glücklicherweise überlebt sie jedoch und kommt bei Verwandten in der Nähe von Hamburg unter, wo sie allmählich von den Drogen loskommt. Schonungslos berichtet die authentische Reportage vom Einstieg, Abstieg und Verfall der Christiane F. Die Regie wechselt immer wieder vom finsteren Milieu der Drogenszene in die bunte Glanzwelt West-Berlins, so etwa beim Bowie-Konzert. Die schauspielerischen Leistungen der Jugendlichen, allen voran Natja Brunckhorst (Jahrgang 1966), können nicht hoch genug gelobt werden. Sie floh nach diesem Erfolgsfilm vor dem Medienrummel nach London, lebte später in Paris und absolvierte danach ein Schauspielstudium an der Bochumer Kunsthochschule. Später war sie einige Jahre mit dem Schauspielerkollegen Dominic Raacke (Berliner „Tatort“-Kommissar Till Ritter) zusammen und hat eine Tochter von ihm. „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ bekam 1981 die Goldene Leinwand und die Auszeichnung „Most Popular Film“ beim World Film Fest in Montreal. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Von Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel und sie erlebte die Hölle: Christiane F. Mit vierzehn hatte sie schon alles durchgemacht, was in der Szene los war. Mit fünfzehn war sie am Ende. Rauschgift, die Droge die vermeintlich "Freiheit" verschafft, bietet letztendlich doch nur Siechtum und Tod. Christiane F. schaffte den Ausstieg aus der Szene. Viele andere aber bleiben zurück und setzen sich eines Tages den letzten, den "goldenen Schuß". Sie sind noch Kinder und haben doch schon ihre ganze Zukunft verspielt. Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 18787 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO liegt auf dieser Blu-ray Disc von EuroVideo im Bildformat 1,78.1 vor. Die Bildqualität lässt zwar auf einen relativ neue Abtastung schließen. Diese wurde aber leider allzu stark mit Rauschfiltern malträtiert. Das hinterlässt vor allem in den vielen dunklen Szenen deutliche Spuren. Das Filmkorn verwandelt sich dort zu einem grieseligen, digitalen Artefaktbrei, der extrem hässlich aussieht. In hellen Szenen sorgt die aggressive Filterstrategie dafür, dass es nur noch leicht rauscht, dafür allerdings sehr unregelmäßig und vor allem um Kanten und Linien herum (sogenanntes Moskito-Rauschen). Die Schärfe befindet sich in hellen Szenen phasenweise auf einem guten Niveau, wirkt dann aber auch immer wieder ziemlich soft, was vornehmlich für Totalen gilt. Nachtszenen fallen noch stärker ab - auch bedingt durch das extreme digitale Rauschen. Zum Glück wurde nur unwesentlich nachgeschärft, so dass keine auffälligen Doppelkonturen zu beklagen sind. Die Kompression arbeitet sauber und produziert keine zusätzlichen Blockartefakte. Die Farbwiedergabe erscheint sehr neutral und realistisch, was man ebenfalls von der Kontrastbalance behaupten kann. Der Schwarzwert sowie die daraus resultierende Plastizität des Bildes vermögen sicherlich keine Begeisterungsstürme auszulösen, wurden aber auch nicht künstlich gepusht, so dass es weder zum Versumpfen von Details noch zum Überstrahlen von Weiß kommt. Schmutzpartikel sowie analoge Defekte wurden zum größten Teil vom Ausgangsmaterial entfernt - es blitzt kaum noch etwas auf. Wirklich schade, dass das Bild so mit Rauschfiltern kaputtgefiltert wurde - ohne dies hätten wir mindestens einen Punkt mehr gegeben! Verfügbare Tonspuren:

Deutsch: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 16-bit
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1992 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)

In Sachen Sound werden sowohl ein DTS 2.0 (Mono)- sowie ein DTS-HD Master Audio 5.1-Remix angeboten. Beide Tracks klingen sehr ähnlich, der Sechskanal-Mix bietet keine markanten Surroundeffekte und selbst die Musik von David Bowie wirkt frontlastig und verteilt sich praktisch nicht im Raum. Der Tiefbassanteil ist so gut wie nicht vorhanden. Auch auf der Front gibt es keine Rechts-Links-Trennung und die Stimmen übersprechen vom Center auf die Frontlautsprecher. Immerhin klingt der Sound sauber und warm. Es gibt keine Verzerrungen und der Klang präsentiert sich weder zu spitz noch zu blechern. Betont werden allerdings vor allem die Mitten, denn Bässe sowie Höhen wirken leicht unterrepräsentiert. Die Dialoge sind jedoch in jeder Szene problemlos zu verstehen, ohne steril zu klingen. Untertitel gibt es leider keine für CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO. Das Bonusmaterial besteht aus dem neu geschnittenen Filmtrailer (HD) sowie eine Trailershow (HD) mit weiteren Titeln aus dem Programm von Eurovideo. CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO ist ein packendes Drogendrama von Regisseur Uli Edel aus dem Jahr 1981. Der Film basiert auf der gleichnamigen Reportage des Magazins "Stern". Im Jahr 1977 hatten zwei Reporter des "Stern" Interviews mit der damals 15 Jahre alten, drogenabhängingen Christiane Felscherinow geführt und deren Drogenkarriere seit dem ersten Marihuanakonsum mit zwölf Jahren bis zu der damaligen Gegenwart nachgezeichnet und geschildert. Die Story wurde ein Bestseller, dasselbe galt auch für den von Bernd Eichinger produzierten Film, der hier als Blu-ray-Premiere vorliegt. Die Handlung orientiert sich stark an den tatsächlichen Ereignissen und zeigt den Weg des Scheidungskindes Christiane (Natja Brunckhorst; TOTEM) in die Drogenabhängigkeit. Sie fühlt sich alleine und obwohl ihre Mutter sich soviel wie möglich um sie kümmert, möchte sie verzweifelt gleichaltrige Freunde haben. Die findet sie zwar auch - allerdings in den falschen Kreisen der Drogen- und Stricherszene am Berliner Bahnhof Zoo. Dort lernt sie unter anderem auch den Junkie Detlev (Thomas Haustein) kennen, in den sie sich verliebt. Verzweifelt versuchen sie gemeinsam, dem Sumpf aus Drogen und Prostitution zu entkommen...

Auch nach 30 Jahren packt der Film den Zuschauer noch und hinterlässt ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Die Inszenierung sowie Handlung werden dermaßen schnörkellos und in drastischen Bildern präsentiert, dass man sich des Öfteren klar machen muss, dass CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO ein Film ist und keine Dokumentation! Allerdings wurde an etlichen authentischen Orten gedreht und es kamen auch Laiendarsteller von der Straße zum Zuge, um dem Film mehr Realismus zu verleihen. Und den gibt es hier in bedrückender Weise: Kiffen, Fixen, Spritzen, Prostitution - es wird nichts ausgelassen und verschwiegen, um die körperliche wie seelische Selbstzerstörung durch die Drogen zu zeigen. Dass der Film so gut funktioniert, dafür sorgen auch die tollen Kinderdarsteller, vor allem Natja Brunckhorst als Christiane F., deren plötzlicher Ruhm und Starrummel die junge Schauspielerin sogar zum zeitweisen Auswandern nach Frankreich zwang. Obwohl die damaligen Kritiken nicht nur positiv waren und dem Film vorwarfen, dass man zu dick und plakativ die Moralkeule schwingen wollte, ist CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO doch einer der besten und wichtigsten deutschen Filme der Nachkriegszeit.

Die Blu-ray Disc zum Film kommt von EuroVideo und bietet solide, aber nicht zufriedenstellende Bild- und Tonqualität - hier wäre viel mehr möglich gewesen. In Sachen Bonusmaterial herrscht auf der Scheibe gähnende Leere. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
„Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ war zu meiner Zeit Pflichtprogramm in der Schule. Jetzt, über 30 Jahre nach der Entstehung des Films, erscheint er bei Euro Video auf Blu-Ray Disc und zählt noch heute zu den besten Werken über die Drogenproblematik.

Christiane lebt in einem Plattenbau in Berlin. Ihr alltägliches Leben ist trist. Die Eltern haben sich scheiden lassen. Die Schwester zieht zu ihrem Vater. Die Mutter bringt einen neuen Freund mit. Durch eine Schulfreundin kommt sie erstmals in die angesagte Disco Sound. Hier lernt sie neue Leute kennen, unter anderem auch Detlev. Allerdings wird sie hier auch mit Drogenkonsum konfrontiert. Schließlich gerät sie selbst auf diese Schiene, aus der es kein Zurück zu geben scheint...

Die Drogenproblematik in den 80er Jahren wird in dieser, auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte sehr gut dargestellt. Der Zuschauer wird in eine Welt entführt, aus der es kaum ein Entrinnen gibt. Der Schauplatz Berlin, insbesondere der titelgebende Bahnhof Zoo, war in dieser Zeit so wie man es im Film sieht, dreckig, unverschönt und voll von Problemen. Wir begleiten die 14-jährige Christiane F., die in diese Szene gerät und zusammen mit ihrem Freund Detlev den alltäglichen Horror durchlebt. Drogensucht und mangelnde Geldmittel erzwingen die Prostitution. Drogentote, auch aus dem Bekanntenkreis, stehen an der Tagesordnung. Christiane bewegt sich in einem Strudel aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Ein besonderes Lob muss man den Darstellern aussprechen. Insbesondere Natja Brunkhorst, zu Drehzeiten selbst erst 14 Jahre alt, gefällt als Christiane F. Sie spielt die Rolle intensiv und realistisch, was der Glaubwürdigkeit sehr zu Gute kommt. Aber auch die anderen Darsteller können überzeugen. Fantastisch ist zudem der tolle Soundtrack, sowohl instrumental, als auch die Songs von David Bowie. „Heroes“ sorgt noch heute für Gänsehaut.

Bei der Qualität muss man das Alter des Filmes von über 30 Jahren berücksichtigen. Die Bildqualität ist besser als die bisherigen DVD Veröffentlichungen. Der Schärfegrad ist hoch. Ein nicht störendes Filmkorn ist wahrzunehmen. Bei den tonalen Angaben lässt sich zwischen einer deutschen Tonspur in DTS HD Master Audio 5.1 und einer DTS 2.0 Spur wählen. Im Bonusbereich befinden sich der Trailer zum Film, sowie einige Hintergrundinformationen.

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist ein drastischer Einblick auf das alltägliche Leben eines Drogensüchtigen in den 80er Jahren. Ein Film der eine abschreckende Wirkung ausdrücken soll und dies auch schafft. Ich habe den Film seinerzeit im 7. Schuljahr gesehen und er hinterließ nicht nur bei mir einen bleibenden Eindruck. Die Blu-Ray Umsetzung ist insgesamt gelungen, auch wenn es ruhig ein paar mehr Extramaterialien hätte geben können. ()

alle Rezensionen von Oliver Anter ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Land / Jahr: Deutschland 1981
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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