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No Body is perfect. Körperlichkeit im Film zwischen Präsenz und Irrealisierung.
 

Titel: No Body is perfect. Körperlichkeit im Film zwischen Präsenz und Irrealisierung.
Verlag: Schüren Presseverlag
Autor: Reinhard Middel
Seitenzahl: 176 Seiten
ISBN: 3894724196


Dot Rezension:

Seit seiner Geburt hat das Kino eine besondere Affinität zum menschlichen Körper. Seine Bewegungen, die Mimik und Gestik ist Hauptbestandteil vieler Filme und ohne die erotische Wirkung und die Tatsache seiner physischen Präsenz würden die bewegten Bilder viel von ihrer Anziehungskraft verlieren. Im 19. Band der Arnoldshainer Filmgespräche steht deshalb der Körper im Mittelpunkt und die Thematik der Körperbilder im Kino wird eingehend beleuchtet. Zu den elementaren Kunstmittels der bewegten Bilder zählt die Inszenierung von Körpern. Die einzelnen Beiträge im Buch beleuchten die Körperbilder im Kino aus historischer Sicht ebenso wie aus aktueller Sicht und weisen dabei eine sehr hohe Fachkompetenz auf. Interessierte Laien werden sich deshalb während der Lektüre nach einigen Seiten ratlos umschauen und das Buch zuklappen, doch der ernsthafte Cineast wird auf 198 Seiten lang Zeuge, wie Körperbilder auf ästhetische, philosophische, politische und theologische Fragen hin untersucht werden. Gelegentliche Abstecher in kulturtheoretische Aspekte, insbesondere im Beitrag von Bärbel Tischleder mit dem lustigen Titel „They are called Boobs“, machen das Buch zu einer noch reichhaltigeren Quelle an Informationen. Negativ fällt lediglich auf, dass selbst Cineasten wohl nicht alle Filme kennen werden, auf die sich die einzelnen Autoren beziehen. In früheren Ausgaben der Arnoldshainer Filmgespräche waren die ausgewählten Filme nicht dermaßen unbekannt, so dass es bei „No Body is perfect“ schon fast zu einer Glückssache wird, alle der erwähnten Filme zu Gesicht zu bekommen. Doch durch den hohen Informationsgehalt der Beiträge, bei denen es keinen Ausreißer nach unten gibt, wird mit Sicherheit jeder Cineast mehr als zufrieden gestellt!

Fazit: Wie alle anderen Werke der Arnoldshainer Filmgespräche ist auch der 19. Band „No Body is perfect“ sehr empfehlenswert, auch wenn die Vorraussetzungen zum Verständnis wieder sehr hoch sind. Cineasten werden aber an den detaillierten und fundierten Beiträgen der einzelnen Autoren viel Freude haben und in Zukunft viele Filme mit noch wacheren Augen wahrnehmen, um zu sehen, ob wirklich kein Körper perfekt ist. (Tino Hahn)

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