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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
montage a/v - Pragmatik des Films  

Titel: montage a/v - Pragmatik des Films
Verlag: Schüren Presseverlag
Autor: Roger Odin
Seitenzahl: 172 Seiten
ISBN: Infos folgen...


Dot Rezension:

Der pragmatische Ansatz wird von den Autoren von „montage a/v“ in erster Linie als eine spezifische Sichtweise auf die mediale Bedeutungsproduktion verstanden: Nicht der Text an sich, sondern der Text innerhalb bestimmter konstitutioneller Zusammenhänge ist Gegenstand der Untersuchung. In der pragmatischen Analyse geht es also um die Untersuchung der Bedingungen der Möglichkeit medialer Kommunikation. Bereits dieser Erklärungsversuch des Ansatzes, der „Pragmatik des Films“ zugrunde liegt, macht deutlich, dass sich die Auseinandersetzung in erster Linie an Medienwissenschaftler und ambitionierte Cineasten wendet, die sich ernsthaft und konstruktiv mit dem Thema auseinander setzen wollen. Als Schlüsselbegriff kommt dabei der „kommunikative Vertrag“ ins Spiel, der nach Ansicht der Autoren erst die Rahmenbedingungen schafft, innerhalb derer die Zuschauer Texte erst verstehen können.

Auf 172 Seiten setzt sich „Pragmatik des Films“ damit auseinander und enthält unter anderem Roger Odins semio-pragmatischen Entwurf, in dem über das Verhältnis und die Differenzen zwischen einem ästhetischen und einem Kunst-Modus bei der Lektüre audiovisueller Texte reflektiert wird.

In weiteren Kapiteln wird unter anderem über den Status filmischer Genres geschrieben oder die Frage in den Raum gestellt: „Wann ist (Fußball) Unterhaltung?“
Patrick Vonderau stellt in seinem Kapitel „In the Hands of a Maniac“ den modernen Horrorfilm als ein kommunikatives Handlungsspiel dar und liefert dadurch interessante Gedanken, die vom Leser aufgegriffen und unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden sollten.

„Pragmatik des Films“ ist ein extrem schwer zu lesender Stoff, der sich wissenschaftlich und dennoch leidenschaftlich mit einer pragmatischen Herangehensweise an mediale Bedeutungsproduktionen beschäftigt. Wer sich mit den Artikeln konstruktiv auseinandersetzt, gewinnt einen neuen Blickwinkel und wird dadurch für seine Mühen reich belohnt.

Fazit: Lesenswerte Auseinandersetzungen mit der „Pragmatik des Films“, die vor allen Dingen für Medienwissenschaftler sowie ambitionierte Cineasten viele Informationen und Ansätze bereithält. Wer sich auf die schwierig zu lesenden und wissenschaftlich gehaltenen Texte einlässt, wird mit einem großen Erfahrungsreichtum belohnt. Viele der Ansätze sind es wert, weiter entwickelt zu werden und anhand der eigenen Rezeption bewertet und angewandt zu werden. (Tino Hahn)

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