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CINEMA 49: Musik. Schweizer Filmjahrbuch.  

Titel: CINEMA 49: Musik. Schweizer Filmjahrbuch.
Verlag: Schüren Presseverlag
Autor: Margot Hellmiß
Seitenzahl: 204 Seiten
ISBN: 3778736027


Dot Inhaltsangabe des Buches:

Dieser Ratgeber informiert umfassend über die praktische Anwendung von Apfelessig. Mit vielen neuen Rezepturen für gesundes und phantasievolles Kochen, für Putzen und Waschen ohne Chemie, für sanfte und wirksame Körperpflege.

Dot Rezension:

Der 49. Band aus der „Cinema“-Reihe des Schüren-Verlag hört diesmal auf den Namen „Musik“ und will die vielfältigen Beziehungspunkte zwischen Film und Musik verdeutlichen. Das gelingt teilweise recht gut, doch die sehr spezielle Annäherung an dieses Thema verweigert einer breiteren Leserschaft den unkomplizierten Zugang und insbesondere Scores kommen deutlich zu kurz, obwohl sie das Salz in der Filmsuppe sind. Insgesamt bleibt nach der Lektüre ein zwiespältiger Eindruck zurück: Kompetente und detailliert recherchierte Artikel und Beiträge stehen einer sehr speziellen und eingeschränkten Sichtweise gegenüber, die einige Aspekte einfach ignoriert und populärere Themen meidet oder nur von oben herab betrachtet. Besonders störend fällt auf, dass Scores und Soundtracks nicht den Hauptteil des Buchs bilden, obwohl sie das akustische Bindeglied zwischen Zuschauer und Leinwand sind. An dieser Stelle kann man dem Ansatz des Buchs einen Vorwurf machen, denn ihrer Meinung nach geht die Schnittstelle zwischen Film und Musik wesentlich weiter, als bis zur unterstützenden Wirkung von orchestraler Filmmusik. Damit haben die Autoren sicherlich Recht, doch ist diese Schnittstelle stets präsent und verdient weitaus größere Aufmerksamkeit, als ihr in „Cinema 49 – Musik“ zugestanden wird. Die Ausführungen über die Wechselwirkung zwischen Videoclips und Spielfilmen sowie die Einflussnahme der Tonspur auf die Bilder sind hingegen sehr gelungen und besitzen einen großen Informationsgehalt, durch den die Wahrnehmung von Clips entscheidend beeinflusst und erweitert wird. In einem Interview mit dem Filmmusiker und Cellisten Martin Tillmann wird die praktische Seite der Filmmusikproduktion in Hollywood ins Rampenlicht gezerrt und mit einigen gängigen Vorurteilen aufgeräumt.

Die 208 Seiten von „Cinema 49 – Musik“ treffen einige Töne nicht richtig und lassen ganze Passagen ungespielt, dennoch bleibt unterm Strich ein kritisch-analystisches und literarisches überzeugendes Werk übrig, dessen Schwachstellen vor allen Dingen Liebhabern von orchestraler Filmmusik sauer aufstoßen werden.

Fazit: Traditionelle Filmmusikfreunde, die sich für die Werke von Goldsmith, Williams oder Goldenthal begeistern, werden von der Lektüre von „Cinema 49 – Musik“ zwangsläufig enttäuscht werden. Die vielfältigen Beziehungspunkte zwischen Film und Musik werden nahezu ausschließlich unter populären und/oder avantgardistischen Gesichtspunkten betrachtet, was Score-Liebhaber als Leserschaft ausschließt. Dennoch eine lohnenswerte Lektüre, auch wenn die Ausgrenzung oder lediglich kurze Abhandlung interessanter Aspekte eine klare Empfehlung verhindert. (Tino Hahn)

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