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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
Dune - Der Wüstenplanet  

Titel: Dune - Der Wüstenplanet
Verlag: Heyne Verlag
Autor: Frank Herbert
Seitenzahl: 873 Seiten
ISBN: 3453185676


Dot Inhaltsangabe des Buches:

Frank Herberts Kultroman als Sonderausgabe zu einer der aufwändigsten TV-Produktionen der letzten Jahre mit zahlreichen Farbbildern.
Der Dreiteiler auf Pro 7 mit Regisseur John Harrison (Disneys Dinosaurier), Kameramann Vittorio Storaro (Der Letzte Kaiser, Apocalypse Now) und Kostümdesigner Thedor Pistek (Amadeus) sorgt für echte Kinoopulenz.

Dot Rezension:

Obwohl bereits in den sechziger Jahren geschrieben, führt „Dune“ dennoch in den meisten Umfragen die Skala der beliebtesten SF-Romane an und verweist „Star Wars“ und Konsorten auf die weiteren Plätze. Beachtet man, dass bislang jede filmische Umsetzung von „Dune“ sich zu einem mehr oder wenig großen Flop entwickelte, so ist dieses Ergebnis noch beachtlicher.

Die 1984 entstandene Verfilmung von David Lynch war künstlerisch ambitioniert, scheiterte letztendlich jedoch an der äußerst komplexen Story, die beinahe unmöglich in 2 Stunden zu verfilmen ist. Auch der vor einigen Monaten erschienene Director’s Cut von David Lynchs „Dune“ kann an diesem Manko nur wenig ändern.

Die zweite Verfilmung, die vorletztes und letztes Jahr entstanden ist, scheitert nicht an der Story, die diesmal angemessenen Platz findet, sondern an den unzulänglichen schauspielerischen Leistungen und den erbärmlichen Special Effects, die den ganzen Film deutlich als TV-Serie outen.

So bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als „Dune“ in seinem eigenen Kopf zu verfilmen. Und mit der jetzt anlässlich der neuen Verfilmung erschienenen Auflage werden auch wieder neue und alte Anhänger der Sage um Paul Atreides und den Wüstenplanet Arrakis in den Bann gesogen, dem schon so viele erlegen sind.

Arrakis ist eine feindliche und lebensbedrohende Welt, deren Gefahr durch riesige Sandwürmer noch potenziert wird. Einzige Bewohner des Wüstenplanets sind die Fremen, deren Augen durch das nur auf Arrakis vorkommende Spice vollkommen blau gefärbt sind. Und dieses Spice ist der Grund, warum Arrakis zu einem Streitpunkt zwischen mächtigen Herzogshäusern wird: Anhand dieser bewusstseinserweiternden Substanz ist es möglich, interstellare Flüge innerhalb von Sekundenbruchteilen zu erledigen. Wer Arrakis kontrolliert, kontrolliert das Spice und somit das Universum.

Kein Wunder, dass sich deshalb mächtige Familien in ein Intrigenspiel verwickeln, das im Verlauf der Handlung immer undurchdringlicher wird und den im Mittelpunkt stehenden Paul Atreides zuerst verwirrt, ihn dann aber zum Kämpfer für die Freiheit von Arrakis macht. Mithilfe des Spice und der Fremen organisiert er den Widerstand gegen die Harkonnen, den mächtigen Widersacher der Atreides. Doch welche Rolle spielt Pauls Mutter dabei und wem kann man vertrauen und wem nicht?

Mehr Worte über die Story zu verlieren, wäre müßig, denn die Story von „Dune“ ist hochkomplex angelegt und spielt auf mehreren Ebenen. Außerdem hat Autor Frank Herbert die Erzählung von Anfang an auf mehrere Bände festgelegt, weshalb die komplette Geschichte von „Dune“ in insgesamt 5 Bänden erschienen ist, deren Qualität allerdings im weiteren Verlauf immer mehr nachlässt.

Der große Erfolg der Serie beruht zu einem großen Teil auf dieser Komplexität, denn Frank Herbert verstand es ausgezeichnet, eine Prise Machiavelli mit Abenteuer, Action und der niemals alt werdenden Metamorphose eines behüteten Jungen zum Freiheitskämpfer zu mixen. Durch die exzellente Atmosphäre des Buches, die den Wüstenplanet Arrakis zu einem wunderschönen und gleichzeitig entsetzlichen Ort macht, hob Herbert seine Erzählung auf einen Platz ganz weit oben im Olymp der Science-Fiction-Literatur. Mittlerweile hat sogar die Computerspielbranche „Dune“ als Schauplatz entdeckt und versorgt die Schar der Echtzeitstrategiefans in regelmäßigen Abständen mit neuen Spielen rund um das Spice. Diese Gründe sorgen dafür, warum die Quelle der neuen Jünger des Spices niemals versiegen wird und „Dune“ auch noch in 50 Jahren zu einem der meistgelesenen Science-Fiction-Büchern gehören wird, auch wenn Teile davon mittlerweile schon antiquiert wirken.

Die neue Auflage anlässlich der Neuverfilmung verfügt über Bildtafeln der Schauspieler und Szenen aus dem Film, aber wer möchte schon ernsthaft Uwe Ochsenknecht in einem Science-Fiction-Film sehen? Die Bilder allein stellen keinen Kaufanreiz für passionierte Dune-Freaks dar, wer „Dune“ jedoch noch nicht besitzt, kann unbesorgt zugreifen! (Tino Hahn)

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