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Alien vs. Predator - Der offizielle Roman zum Film  

Titel: Alien vs. Predator - Der offizielle Roman zum Film
Verlag: Dino Entertainment
Autor: Marc Cerasini
Seitenzahl: 0 Seiten
ISBN: 3833211458


Dot Rezension:

„Mit einem bestialischen Fauchen öffnete sich der sperrige Kiefer der Königin und gab ein zweites Maul darin frei. Knirschend schnappten die Fänge in der Luft. Die Alien-Königin steigerte sich in einen Tobsuchtsanfall und zerrte an den unzerbrechlichen Ketten, die sie hielten. Sie schlug um sich, fletschte mit den Zähnen und ließ die Ketten rasseln, während sie in einem vergeblichen Fluchtversuch den Kopf von einer Seite zur anderen warf.

Der Kampf währte mehrere Minuten und in alle Richtungen flogen Eis und heißer Geifer. Aber bald darauf ergab sich die Kreatur und sackte schlaff in sich zusammen. Trotz ihrer immensen Größe und ihrer übernatürlichen Kraft musste die Alien-Königin einsehen, dass sie in dieser Kammer lediglich eine Gefangene und Sklavin war, die einem grausamen, noch nicht benannten Herrn diente.“

Nach den immens erfolgreichen Crossoverprojekten „Jason vs. Freddy“ war die Zeit gekommen für ein weiteres Treffen zweier Genregrößen, das sich schon bereits seit längerem angekündigt hatte: Bereits in „Predator 2“ war ein Alienkopf zu sehen, den einer der Predators als Trophäe mitgenommen hatte. Lange Jahre wurde in Fankreisen spekuliert und jetzt ist es endlich soweit: „Alien vs. Predator“ sicherte sich, trotz eher durchwachsener Kritiken, auf Anhieb eine Spitzenposition in den amerikanischen Kinocharts. Ein ähnlicher Erfolg wird dem Buch zum Film kaum beschieden sein, gehört doch die Zielgruppe von Filmen wie „Alien vs. Predator“ traditionell nicht zur Familie der Leseratten. Der uninspirierte, aber leicht zu verstehende Schreibstil ist deshalb auch nicht dazu geeignet, Filmfans dazu zu animieren, den weichen Kinosessel und die große Leinwand gegen die heimische Couch und das bei Dino erschienene Buch auszutauschen. Auf 314 Seiten erzählt Marc Cerasini die Geschichte des Films nach, erweitert um einige redundante Szenen, die den Kauf des Buchs nicht rechtfertigen. Bis die Handlung dann endlich in Gang kommt, vergehen zu viele Seiten, auf denen die ohnehin nicht in Übermaßen vorhandene Spannung nicht aufrecht erhalten werden kann. Die Schuld dafür würde sich zwar auf den Film schieben lassen, aber ein lahmer Beginn lässt sich im Kino wesentlich einfacher durchstehen. Als Teil der Verwertungskette, die neben Shirts und Figuren auch ein Buch zum Film zwingend vorschreibt, ist „Alien vs. Predator – Der offizielle Roman zum Film“ aus Sicht der Marketingverantwortlichen wohl absolut unverzichtbar. Seine Käufer wird das Buch auch finden, aber wirklich Spass werden daran nur die wenigsten haben.

Fazit: Überflüssiges Buch zu einem Film, der lediglich auf Schauwerten und Schockeffekten basiert, die in Buchform zu einer langwierigen Aneinanderreihung banaler Beschreibungen und plumper Stilistik gerinnen. Einige erweiterte Szenen enthüllen zwar einige Geheimnisse, die aber bei näherer Betrachtung ohne Belang sind und den ohnehin zähen Handlungsfluss zusätzlich ausbremsen. Wer auch immer dieses Buch liest … er verliert! (Tino Hahn)

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