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Fight Club  

Titel: Fight Club
Verlag: Goldmann
Autor: Chuck Palahniuk, Fred Kinzel, Werner Schmitz
Seitenzahl: 240 Seiten
ISBN: 3442542103


Dot Inhaltsangabe des Buches:

„Es war richtig, all diese Menschen zu töten“, sagt Tyler.
Dein Handrücken ist rot geschwollen und glänzt wie ein Paar Lippen in der exakten Form von Tylers Kuss. Um den Kuss herum sind die Brandlöcher von den Tränen verstreut, die jemand geweint hat.
„Öffne die Augen“, sagt Tyler, und sein Gesicht glitzert vor Tränen.
„Gratuliere“, sagt Tyler. „Du bist einen Schritt weiter auf deinem Weg ganz nach unten.“
„Du musst begreifen“, sagt Tyler, „dass die erste Seife aus Helden gemacht wurde“.
Denk an die Tiere, die man zu Tierversuchen verwendet.
Denk an die Affen, die in den Weltraum geschossen werden.
„Ohne ihren Tod und ihren Schmerz, ohne ihr Opfer“, sagt Tyler, „wären wir nichts.“

Als 1996 der Roman „Fight Club“ erscheint, findet das Erstlingswerk eines Mechanikers, der für einen US-Fahrzeugkonzern tätig ist, zuerst kaum Beachtung. Erst als sich der durch Filme wie „Sieben“ und „Alien 3“ zum neuen Regiegott gehypte Filmemacher David Fincher der literarischen Vorlage annimmt und sie in gelackten Bildern auf die große Leinwand schmiert, stellt sich der Erfolg ein. Mit einem hollywoodfreundlicheren Ende verunstaltet und um die meisten homoerotischen Implikationen beraubt, wurde „Fight Club“ schnell zu einem Phänomen, das, obwohl nicht vollständig erklärbar, zahlreiche streitbare Fans hinter sich weiß. Nach dem Verschlingen der Buchvorlage von Chuck Palahniuk lässt sich zumindest erahnen, was „Fight Club“ für ein Film hätte sein können, wenn Fincher nicht ständig versucht hätte, durch filmische Mätzchen zu beweisen, was für einen Kultfilm er da dreht. Ein wenig mehr Vertrauen in die Tragkraft seiner Vorlage und die vielen Gedankengänge, die durch sie ins Rollen gebracht werden, wäre angebracht gewesen. War der Film ‚lediglich’ ein ehrenwerter und sehenswerter Versuch, subversive Gesellschaftskritik zu inszenieren, ist das Buch rundum gelungen und erlaubt dem Zuschauer durch den drehbuchähnlichen Stil, seine ganz eigene Version von „Fight Club“ im Kopfkino zu inszenieren.

Fazit: Während der Film unter den Zugeständnissen des Regisseurs an eine kommerzielle Auswertbarkeit des Films leidet, steht die Buchvorlage von Chuck Palahniuk nicht vor diesem Problem: Bitter, unbarmherzig und konsequent erzählt er seine Geschichte bis zum unausweichlichen Ende. Wer den Film schon mochte, wird von dem Buch begeistert sein.

Dot Rezension:

„Es war richtig, all diese Menschen zu töten“, sagt Tyler.
Dein Handrücken ist rot geschwollen und glänzt wie ein Paar Lippen in der exakten Form von Tylers Kuss. Um den Kuss herum sind die Brandlöcher von den Tränen verstreut, die jemand geweint hat.
„Öffne die Augen“, sagt Tyler, und sein Gesicht glitzert vor Tränen.
„Gratuliere“, sagt Tyler. „Du bist einen Schritt weiter auf deinem Weg ganz nach unten.“
„Du musst begreifen“, sagt Tyler, „dass die erste Seife aus Helden gemacht wurde“.
Denk an die Tiere, die man zu Tierversuchen verwendet.
Denk an die Affen, die in den Weltraum geschossen werden.
„Ohne ihren Tod und ihren Schmerz, ohne ihr Opfer“, sagt Tyler, „wären wir nichts.“

Als 1996 der Roman „Fight Club“ erscheint, findet das Erstlingswerk eines Mechanikers, der für einen US-Fahrzeugkonzern tätig ist, zuerst kaum Beachtung. Erst als sich der durch Filme wie „Sieben“ und „Alien 3“ zum neuen Regiegott gehypte Filmemacher David Fincher der literarischen Vorlage annimmt und sie in gelackten Bildern auf die große Leinwand schmiert, stellt sich der Erfolg ein. Mit einem hollywoodfreundlicheren Ende verunstaltet und um die meisten homoerotischen Implikationen beraubt, wurde „Fight Club“ schnell zu einem Phänomen, das, obwohl nicht vollständig erklärbar, zahlreiche streitbare Fans hinter sich weiß. Nach dem Verschlingen der Buchvorlage von Chuck Palahniuk lässt sich zumindest erahnen, was „Fight Club“ für ein Film hätte sein können, wenn Fincher nicht ständig versucht hätte, durch filmische Mätzchen zu beweisen, was für einen Kultfilm er da dreht. Ein wenig mehr Vertrauen in die Tragkraft seiner Vorlage und die vielen Gedankengänge, die durch sie ins Rollen gebracht werden, wäre angebracht gewesen. War der Film ‚lediglich’ ein ehrenwerter und sehenswerter Versuch, subversive Gesellschaftskritik zu inszenieren, ist das Buch rundum gelungen und erlaubt dem Zuschauer durch den drehbuchähnlichen Stil, seine ganz eigene Version von „Fight Club“ im Kopfkino zu inszenieren.

Fazit: Während der Film unter den Zugeständnissen des Regisseurs an eine kommerzielle Auswertbarkeit des Films leidet, steht die Buchvorlage von Chuck Palahniuk nicht vor diesem Problem: Bitter, unbarmherzig und konsequent erzählt er seine Geschichte bis zum unausweichlichen Ende. Wer den Film schon mochte, wird von dem Buch begeistert sein. (Tino Hahn)

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