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Mediale Spielräume  

Titel: Mediale Spielräume
Verlag: Schüren Presseverlag
Autor: Thomas Barth, Christan Betzer, Jens Eder
Seitenzahl: 0 Seiten
ISBN: 389472398X


Dot Rezension:

Fast alle Beiträge des Sammelbands „Mediale Spielräume“ sind Verdichtungen umfangreicherer Forschungsprojekte, die im März 2004 auf dem 17. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquium in Hamburg vorgestellt wurden. Ihnen allen ist gemein, dass sie sich mit der Vielfalt audiovisueller Medien beschäftigen. Neben der Beschäftigung mit Filmtheorie und Klassikern der Filmgeschichte sind aktuelle Blockbuster ein umfassend abgehandeltes Gebiet in „Mediale Spielräume“: Sven Jöckel blickt in das Auge von Sauron, während sich Kerstin Volland mit der Ästhetik der ‚RaumZeit’ in der „Matrix“-Trilogie auseinandersetzt. Der zunehmende Einfluss verhältnismäßig junger Medien wie Computerspiele und Mobiltelefone resultiert im momentan stattfindenden Medienumbruch, der in einigen Beiträgen kritisch, aber fundiert hinterfragt, kommentiert und begleitet wird. Die Filme von David Lynch glänzen auch in „Mediale Spielräume“ mal wieder durch ihre Omnipräsenz in filmtheoretischen Publikationen: Diesmal untersucht Dominik Orth das unzuverlässige Erzählen in den Filmen David Lynchs und folgt dabei dem „Lost Highway“, bis er auf dem „Mulholland Drive“ landet. Mit ihren Texten verlangen die Autoren ihren Lesern einiges an Geduld ab und vertrauen darauf, dass bereits eine umfassende filmische Grundbildung vorhanden ist. Dabei versteift sich der Schreibstil jedoch nicht in hochgestochenes Gelehrtenblabla, sondern bleibt leicht lesbar.

Verwirrend wirkt allerdings der Beitrag zu „The Manchurian Candidate“, der sich ausschließlich mit dem Original beschäftigt und das Remake einfach links liegen lässt. Darüber hinaus steht der Beitrag unter der Überschrift „Perlen der Paranoia“ und es gibt weitaus wirkungsvollere Filme, die eine wie auch immer geartete Paranoia entstehen lassen. Aber selbst dieser Beitrag besticht durch einige überzeugende Erkenntnisse und diskussionswürdige Denkansätze.

„Mediale Spielräume“ ist eine überzeugende Sammlung von verdichteten Texten, die sich mit der Vielfalt audiovisueller Welten und ihrer Darstellung beschäftigen.

Fazit: In zwanzig Beiträgen erkundet „Mediale Spielräume“ die Vielfalt der Weltdarstellung und –konstruktion in Filmklassikern bis hin zu modernen Blockbustern. Dadurch entsteht ein reichhaltiger und informativer Überblick über die Vielfalt audiovisueller Medien. Lohnenswert für Medienwissenschaftler, Filmtheoretiker und ambitionierte Cineasten. ()

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