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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
Underworld Evolution  

Titel: Underworld Evolution
Verlag: Dino Entertainment
Autor: Greg Cox, Timothy Stahl, Danny McBride, Kevin Grevioux, Len Wiseman
Seitenzahl: 299 Seiten
ISBN: 3833213094


Dot Rezension:

Bevor der Bauer den Abzug drücken konnte, schnellte Marcus vor und stieß den Sterblichen mit einem brutalen Hieb beiseite. Die Schrotflinte ging los und blies ein weiteres Loch ins Dach, während der glücklose Bauer mit dem Kopf voran gegen die Wand segelte. Sein Genick brach mit einem lauten Knacken. Interessiert musterte Marcus den Toten. Sein Appetit war jetzt befriedigt, aber vielleicht konnte ihm dieser arme Tropf doch noch nützlich sein. Marcus blickte auf seine seidene Hose und den goldenen Gürtel. Die alte Kleidung vermochte seine Flügel, die er auf dem Rücken zusammengefaltet hatte, nicht zu verbergen. Und mehr noch erschien es ihm überaus unziemlich, halb nackt herumzuspazieren. Vielleicht wäre etwas mehr Kleidung angebracht…Er kniete neben dem Bauern nieder und machte sich an dessen abgetragenem Mantel zu schaffen.

Mit „Underworld“ gelang Regisseur Len Wiseman 2003 ein Überraschungserfolg, der 2006 seine Fortsetzung mit „Underworld: Evolution“ nahm. Während der erste Teil noch intelligent mit den Versatzstücken des Genres jonglierte und die Rivalität zwischen Werwölfen und Vampiren spannend und actionreich auf die Leinwand brachte, definiert sich der zweite Teil lediglich durch noch mehr Action und noch mehr Blut – Das Gehirn blieb dabei allerdings auf der Strecke. Deshalb werden neugierige Fans, die auch den im Rahmen der Gewinnmaximierung erschienenen Roman zu „Underworld: Evolution“ verschlingen, bloß das Gefühl haben, lediglich einen Snack verspeist zu haben. Kann der Film noch mit einer ganz in Latex und Leder gekleideten Vampirjägerin auftrumpfen, wird dem Leser die visuelle Gestaltung der eigenen Gedankenwelt durch dröge Beschreibungen und oberflächliche Charakterzeichnung vermiest. Uninspiriert wird eine Sequenz nach der anderen runtergespult, bis die Handlung im unvermeidbaren Finale mündet. Der Versuch, zwei Urmythen der Horrorgeschichte miteinander zu verschmelzen, ist bereits beim zweiten Versuch auf der Leinwand schiefgegangen. Wieso sollte es dann im Buch zum Film klappen? Eine gewisse Existenzberechtigung besitzt der Roman zu „Underworld: Evolution“ allenfalls, um den bereits gesehenen Film in der Erinnerung noch einmal abzuspulen. Aber auch in diesem Fall sollte man lieber bis zum DVD-Release warten und sich das Geld sparen.

Fazit: Als autarker Bestandteil der Merchandising-Nahrungskette verendet „Underworld: Evolution“ kläglich. Falls es aber wirklich Fans geben sollte, die Wert auf die wirkliche Vollständigkeit ihrer Fan-Devotionalien legen, dann warte eine öde Textwüste auf euch, deren Durchquerung das Gehirn dringend nach handfester Nahrung verlangen läßt. (Tino Hahn)

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