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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
Hollywood führt Krieg  

Titel: Hollywood führt Krieg
Verlag: Mediabook-Verlag
Autor: Roland Schäfli
Seitenzahl: 160 Seiten
ISBN: 3932972511


Dot Rezension:

So verfilmt Hollywood den Zweiten Weltkrieg. Eine Anthologie der Kriegsfilme, ihrer Stars und Regisseure: Seit Lewis Milestones "Im Westen nichts Neues" wird ewig darüber kaputtdiskutiert, worin ein Kriegs,- sprich Anti-Kriegsfilm genau besteht. Sobald die Vorgeschichte absolviert ist und die Schrecken des Krieges auf der Leinwand erscheinen, geht von ihnen eine enorme Faszination aus, wie man jetzt wieder in verklärenden wie (eigen-)kritischen Film-Epen „Letters from Iwo Jima“ und „Flags of our Fathers“ auf sehr krasse Weise bestaunen darf. Je greller, je schriller, je rasanter und spektakulärer die Desaster inszeniert werden, desto filmischer wirkt das Ganze. Gegen die neuesten Filmkrieger-Balladen nehmen sich die Landungsszenen in „Der Soldat James Ryan) wie ein Kindergarten-Badenachmittag am normannischen Strand aus. Nach Virilio hat der Blick des Kameraauges etwas per se Martialisches. Die Konvergenz von Krieg und Kino bestehe allein schon in der Parallelgeschwindigkeit des Filmbildtransportes und der Ausstoßfrequenz eines MGs. Amerika verfügt zweifelsohne über die größte Propagandamaschinerie der Welt: Hollywood. Während des Zweiten Weltkriegs kollaborierten patriotische Filmemacher mit der Regierung, die dem Publikum ein ganz bestimmtes Bild des US-Soldaten vermitteln wollten. Perfide Stereotypen, die während der Kriegsjahre geschaffen wurden, haben bis heute noch in gewisser Weise ihre Gültigkeit. Und mehr denn je wünscht sich Washington heute, dass der Kampf um moralische Unterstützung auch an der Heimatfront, in den Kinosälen, wieder aufgenommen wird. Im Prinzip basierend auf den nicht selten höchst kuriosen Kriegsfilm-Klischees, mit denen Hollywood bis heute den Blick auf den II. Weltkrieg prägt, lädt Roland Schäfli uns ein auf eine Reise durch fast 70 Jahre Filmgeschichte. Er macht dabei von Anfang an keinen Hehl daraus, mehr feuilletonistischer Streifzug sein zu wollen, als trockene, wissenschaftliche Aufarbeitung; liefert diese jedoch en passent mit. Eine überwältigende Fülle nicht immer relevanter, aber niemals langweilender Hintergrundinformation fügt sich, mit einer fast vollständigen Übersicht aller amerikanischen Beiträge zum Thema, zu seinem sehr empfehlenswerten, 160seitigen Lehrbuch (Preis:19.80 Euro), das sich gut und gern als exzellent bestandene Promotion gebrauchen ließe, zusammen. Es ist zudem in sehr anziehenden Kapiteln (“Krieg ist nicht zum Lachen“, „Film als Propaganda Waffe“, “Natural Born Killers“) mit ausführlichem Film- und Personenregister wie für den aufklärungs-süchtigen Kriegsfilm-Freaks und Medienseminar- Studenten geschaffen. (Jean Lüdeke)

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