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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
Kino Frauen Experimente  

Titel: Kino Frauen Experimente
Verlag: Schüren Presseverlag
Autor: Esther Quetting
Seitenzahl: 192 Seiten
ISBN: 3894724943


Dot Rezension:

Das war lange überfällig, nicht nur bei den schweizerischen Nachbarn: Die Rekonstruktion der Historie eines ungewöhnlichen Frauenkino-Projekts: die nationalen Frauenfilmtage. Mit der Gründung des Vereins Frauenfilmtage Schweiz etablierte sich ab 1989 ein feministischer nationaler Kino- und Kulturanlass, der KinobesucherInnen während 15 Jahren einen umfassenden Einblick in das Filmschaffen von Frauen ermöglichte. Esther Quettung, Herausgeberin des 240 Seiten langen, sorgfältig zusammengetragenen Werkes (Preis: 19,90 €, Schüren Verlag) beantwortet darin rudimentäre Fragen: Weshalb wurden Kinos im Zuge der sozialen Bewegungen der 1970er und 1980er Jahre für Frauen zu wichtigen Experimentierräumen? Welchen Wert haben Frauenkinoprojekte auf dem medialen Markt und warum sind Querfilmfestivals attraktiver als Frauenfilmfestivals? Ein ausführliches Interview mit der Filmemacherin, Produzentin und Drehbuchautorin Barbara Albert zeigt auf, mit welcher Definition eine aktuelle Regisseu-rinnen-Generation sich im heutigen Kino behauptet. Die Publikation „KinoFrauenExperimente“ erhellt auf angenehme Weise, wie sich die Frauenfilmtage national verankern konnten, welche Ausstrahlung sie hatten, was sie von Frauenfilmfestivals in den Nachbarländern unterscheidet und inwiefern der Kommerzialisierungs-Schub der letzten Jahre in der Kinobranche sie schließlich zu Fall brachte. Auch im Filmwesen spielen die Frauen zumeist nur vor der Kamera die oft reizvollen Rollen, und die Begriffe, Kino-Frauen, Kino für Frauen, Frauenfilme werden allzu belächelt. Die meisten können die Begriffe gar nicht definieren: Frauenfilm ist die umgangssprachliche, meist abschätzig verwendete Gattungsbezeichnung für Filme, die ein vorwiegend weibliches Publikum ansprechen sollen. Besonders Liebesfilme, Tanzfilme und Romanzen werden dieser „Gattung“ zugeordnet. Die Filme sind oft mit bei Frauen vermeintlich populären Hauptdarstellern besetzt, oder die weibliche Hauptrolle bietet sich als Identifikationsfigur an. „Frauenfilm“ ist aber auch die Bezeichnung von Filmen, meistens unter der Regie von Frauen, die sich aus feministischer Perspektive mit Frauenthe-men befassen. Wichtiges Forum für diese Filme sind hierzulande die im Zweijahresrhythmus in Köln stattfindende „Feminale“ und das „Festival de Films de Femmes“ im französischen Créteil. Die Franzosen sind in diesem neuralgischen Bereich eh anderen voraus, wie Francois Ozon. Der weiß wirklich, wovon er spricht, hatte er doch im Ensemble-Hit "8 Frauen" mit Catherine Deneuve, Fanny Ardant, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart die französische Elite gemeinsam vor der Linse: "Damals habe ich mich achtfach teilen müssen, um jeder von ihnen gerecht zu werden.“ (Jean Lüdeke)

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