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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
David Lynch und seine Filme  

Titel: David Lynch und seine Filme
Verlag: Schüren Presseverlag
Autor: Georg Seeßlen
Seitenzahl: 278 Seiten
ISBN: 3894724374


Dot Rezension:

„Ob der schüchterne Henry Spencer, der entstellte Frederick Treves, der tapfere Paul Atreides, der voyeuristische Jeffrey Beaumont, der zynische Dale Cooper oder der wilde Sailor Ripley - jedem dieser Charaktere widmete Seeßlen Betrachtungen. Von Lynchs erstem "richtigen" Film "Alphabet" (1968) bis zu "Hotel Room" (1992) unterzieht der bekannte Filmautor die Filme Lynchs einer gelungenen postmodernen Betrachtung“, charakterisiert „Schnitt“ diesen Filmemacher treffend. "Filmemachen", sagt David Lynch, "muss unter die Oberfläche gehen, sonst macht es keinen Spaß." Seeßlen zitiert diesen Satz gleich zu Beginn seines Buches, er ist ihm Programm. Und Antrieb, nicht nur verehrend staunend an der Oberfläche stehen zu bleiben bei seinem Blick auf David Lynch. Seeßlen geht weiter, seziert das Kino dieses Regisseurs, gibt sich mit dem ersten Blick mit David Lynchs Kino, dem Irrealen, Traumhaften, Qualvollen nicht zufrieden. In Lynchs filmischer Welt werden all die Fragen gestellt, die sich in jeder anderen Welt auch stellen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wo ist die Grenze zwischen Ich und Welt? David Lynch, einer der grotesken Filmemacher New Hollywoods, kam über die Malerei und Fotografie zum Film. Manchen Filmen wie dem Road Movie Wild At Heart ist diese Refe-renz zur Werbeästhetik auch anzumerken. Das Spiel mit unterschiedlichen Genres, das unbeschwerte Zitieren oder der eigene Bezug zu Gewaltdarstellungen sind nicht nur Lynch, sondern dem Kino der 90er typisch: Wenn Lynch in Wild At Heart Gewalt fokussiert, indem er ihr Komik beimischt. Lynch wurde immer wieder ins post-moderne Eck gerückt Das Böse hinter einer glänzenden Fassade. Was ist es in einem Film wie "Blue Velvet"? Dem Film, der nach "Eraserhead" und "Elephant Man" perfekt in die so aufgeräumt glänzende Fassade der überdrehten 80er Jahre passte, weil er diese Fassade aufreißt, einen Blick wirft auf das qualvoll Schmerzhafte der Sexualität. Lynch lässt Isabella Rosselini – damals eines der höchst bezahlten Models und das Gesicht eines Kosmetikkonzerns – in nüchterner Nacktheit leiden. "Alle meine Filme handeln von dem Versuch, in der Hölle die Liebe zu finden", sagt er... In dieser höllisch gut geschriebenen Pflichtlektüre für Studenten und Filmkritiker findet man ca. 350 Abbildungen sowie eine ausführliche Filmographie, die von Six Figures (1967) bis Mulholland Drive (2001) die wichtigsten Filmdaten dokumentiert. Eine Bibliographie im Anhang des Buches zeigt, wieviel über David Lynch bereits geschrieben worden ist. Weiteres zur Person David Lynch findet sich relative einfach im Internet unter www.davidlynch.de. (Jean Lüdeke)

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