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MAGAZINE UND ZEITSCHRIFTEN Neu am Kiosk: DVD SPECIAL
Karl Valentin  

Titel: Karl Valentin
Verlag: DTV
Autor: Monika Dimpfl
Seitenzahl: 336 Seiten
ISBN: 3423246111


Dot Rezension:

„In ihrer faktenreichen und offensichtlich akribisch recherchierten Valentin-Biografie, die übrigens ganz ohne Fußnoten auskommt, was etwaigen wissenschaftlichen Ansprüchen keinen Abbruch tut, aber die angenehme Lektüre stützt, zeichnet Monika Dimpfl jenseits bekannter Valentin-Klischees etwa vom ›Vorstadthypochonder‹ oder vom ›skurrilen Original‹ das lebendige Bild eines exzentrischen Künstlers, lobte der Deutschlandfunk die umfassende, minutiös recherchierte Biographie dieses unvergessenen Originals.

Auf 320 Seiten (DTV, entgegenkommender Preis von 14.50 Euro) gelingt es der Münchener Literaturwissenschaftlerin, die Waage zwischen wissen-schaftlicher Berichterstattung und lesbarer Literatur minutiös auszutarie-ren. Ob Kindheit, Werdegang und Wirkungsreichweite Valentins, es mach macht Spaß, in der dezent aufgemachten Bio zu schmökern, und könnte selbst Nichtloyale des Kabarettisten und Komikers zu posthumen Fans werden lassen. „Dabei ist diese geradezu vorbildlich recherchierte, klug analysierende und mit kritischer Liebe zu diesem Universalgenie geschrie-bene Biografie nicht nur für die Kenner Karl Valentins, sondern vor allem für die Einsteiger in das Mysterium dieser gebrochenen Persönlichkeit eine wahre Fundgrube. Vor allem die letzten Lebensjahre dieses unange-paßten Komikers während der Nazi- und der Nachkriegszeit schilderte Monika Dimpfl ausführlich und mitfühlend“, frohlockte der Donaukurier in diesem Zusammenhang.

Alfred Kerr schrieb einmal: „Alle lachen. Manche schreien. Woraus besteht er? Aus drei Dingen: aus Körperspaß, aus geistigem Spaß und aus glanzvoller Geistlosigkeit. Der Komiker Karl Valentin (04. Juni 1882 -09. Februar 1948) hieß eigentlich Valentin Ludwig Fey), war der wohl bekann-teste Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent Deutschland seiner Ära. Kein Wunder, mit seinem dialektischen Humor manipulierte er die spätere deutsche Comedy-Szene maßgeblich. Als Kabarettist und Komiker stand er dem Dadaismus, aber auch dem Expressionismus nahe. Der Hu-mor seiner Sketche und Stücke beruhte insbesondere auf seiner Sprach-kunst bzw. seinem „Sprach-Anarchismus“; 1924 lobte ihn der Kritiker Alfred Kerr als „Wortzerklauberer“.

Valentins Sprachwitz zielte besonders auf ihn selbst; unterstützt wurde sein Humor durch seine lange, hagere Gestalt, die er durch slapstickartige Einlagen verstärkte. Der Pessimismus und die Tragik seiner Komik wurden durch den ständigen Kampf mit alltäglichen Dingen wie der Auseinander-setzung mit Behörden und Mitmenschen genährt, die er auch selbst erlitt. Typisch dafür waren die Brandschutzauflagen für sein Theater 1931, wel-ches Valentin nur deshalb nach zwei Monten wieder schloss, weil er in einem Sketch auf einem brennenden Zigarettenstummel beharrte.

Valentins wichtigste Partnerin auf der Bühne war Liesl Karlstadt. Mit ihr gelang ihm 1911 der Durchbruch in München, tart mit ihrin unzähligen Sketchen auf. Ein spezielles Faible Valentins war seine Ausstellung „Panoptikum für Gruseliges und Nonsens - z. B. ein „Hungerturm“ und ein Glas Berliner Luft“. Allerdings war es unrentabel und ruinierte leider beide Künstler… (Jean Lüdeke)

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