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Papas Kino  

Titel: Papas Kino
Verlag: Distel Verlag
Autor: Jean-Bernard Pouy
Seitenzahl: 180 Seiten
ISBN: 3923208596


Dot Inhaltsangabe des Buches:

Ein Dachboden im Haus der Eltern. Der Filmschrank. Bertrand Bernat steht im Haus seiner Kindheit. Nach dem mysteriösen Selbstmord seines Vaters ist jetzt seine Mutter Opfer eines Einbruchs geworden. Erschlagen mit einer schweren Filmdose. Jemand interessiert sich für Papas Filme. Und dieser Jemand ist ein Mörder.

Dot Rezension:

„Auf dem Dachboden war das Tohuwabohu, das dort herrschte, nicht durcheinander gebracht worden. Der große Filmschrank war immer noch verschlossen, und der Schlüssel war am alten Platz, im zahnlosen Mund des Schaukelpferds. Dieser Schrank war für uns alle ein wichtiger Ort. Dort lagerte die Sammlung unseres Vaters, Filmdosen, Kopien und sehr seltene Negative, die der alte, sonderbare Filmliebhaber zusammengesammelt hatte. Von den dreißiger Jahren an und insbesondere bis Kriegsbeginn war er einer der Pioniere des pädagogischen Films, er war an der Gründung der ersten Filmclubs beteiligt und hatte Anteil an der Einrichtung des Schulkinos. Er hatte sich eine kleine Kollektion seltener Filme angelegt, vor allem von ‚home-movies’, Zeitdokumente, Entdeckungs- und Reisefilme aller Art, die er schneiden wollte, um historische Dokumente für seine lieben Kleinen zu haben. Und als er sich mit Dreiundfünfzig umbrachte, wir haben nie erfahren, warum, und vermuteten eine tiefgehende existenzielle Verzweiflung, haben wir diesen kleinen, lächerlichen Schatz eben in den großen Schrank auf dem Boden geräumt.“

Jean-Bernard Pouy hat mit „Papas Kino“ eine Geschichte zu Papier gebracht, die überraschend frisch und ideenreich wirkt. Nach dem mysteriösen Selbstmord seines Vaters fällt seine Mutter einem Einbruch zum Opfer und deshalb kehrt Betrand Bernat in das Haus seiner Kindheit zurück. Seine Mutter wurde mit einer der schweren Filmdosen seines Vaters erschlagen und langsam wächst in Betrand die Gewissheit, dass sich jemand für Papas Filme interessiert. Das Problem ist nur, dass dieser Jemand ein Mörder ist und sich Betrand ebenfalls in Gefahr befindet.

Pouys Schreibstil ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach kurzer Zeit hat man sich an seine Affinität für Nebensatzverschachtelungen und die damit verbundene Inflation an Kommata gewöhnt und nach kurzer Zeit mag man seinen Stil gar nicht mehr missen. „Papas Kino“ zieht den Leser in seinen Bann und nach dem das Buch leider viel zu schnell vorbei ist, mag man sich fast verwundert die Augen reiben, dass kein Abspann folgt, sondern lediglich eine leere Seite.

Fazit: „Papas Kino“ ist erfrischend anders und zieht den Leser nach kurzer Zeit in seinen Bann. Überzeugend entwickelt und gut geschrieben, verdient sich Pouys Erzählung eine Empfehlung! (Tino Hahn)

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