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Das Horror-Lexikon  

Titel: Das Horror-Lexikon
Verlag: Schwarzkopf und Schwarzkopf
Autor: Christian von Aster
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN: 3896025104


Dot Rezension:

Auf seinem Zenit befand sich der Horror in Film und Fernsehen in den Fünfziger und Sechziger Jahren, als die Menschheit, durch den realen Schrecken des Zweiten Weltkrieges noch verängstigt und schockiert, sich auf andere Art und Weise erschrecken und in Spannung versetzen lassen wollte. Die Horrorfilme der Hammer-Studios sind nur ein Beispiel für die florierende Horrorbranche dieser Zeit und eigentlich konnte man dieses Genre nie wirklich totsagen: Immer, wenn es ein wenig stagnierte, erschien ein Film, der sich zum Kassenknüller entwickelte und dem Genre neues Blut brachte. „Der Exorzist“, „Rosemaries Baby“ oder „Der weiße Hai“ sind nur einige der Beispiele filmischen Schreckens. Doch Horror hat in jedem Medium seine Existenzberechtigung, vor allen Dingen in Buchform, wovon die enormen Verkaufszahlen von Autoren wie Stephen King, Anne Rice und Peter Straub Bände erzählen könnten. Fast niemand kann sich Horror entziehen, denn es geht eine unwiderstehliche Anziehungskraft von den Imaginationen aus, die uns in Angst und Schrecken versetzen. Noch weniger als dem erdachten Horror können wir uns dem wahren Schrecken entziehen, das uns in Form von schrecklichen Verbrechen tagtäglich umgibt. Darüber und über noch viel mehr hat Christian von Aster ein Lexikon geschrieben, dem man eindeutig Respekt zollen muss: Auf 392 Seiten findet der geneigte Leser detaillierte Informationen über alle Themen von der Addams Family bis hin zu Zombieworld, wie es auf dem Cover so schön formuliert wird. Dabei muss allerdings auch kritisiert werden, dass aus dem Autor an einigen Stellen zu sehr der Fan spricht, was an und für sich sehr wünschenswert ist, aber zu einigen sehr saloppen Bemerkungen führt.

Das Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf Horrorfilmen, was sich in vielen lesenswerten Rezensionen niederschlägt, doch auch andere Aspekte kommen nicht zu kurz; z.B. werden die beliebten Gespenstergeschichten gewürdigt und auch John Sinclair kommt zu seinen Ehren. Anspruchsvollere Gestalten innerhalb des Genre werden ebenfalls nicht vernachlässigt, so dass man von einem gelungenen Werk sprechen kann, dass den Grundstock einer jeden Filmbibliothek mit Schwerpunkt Horror bilden sollte. Kleinere Mängel im Detail sind ebenso verzeihbar wie die Tatsache, dass jeder Fan etwas in dem Lexikon suchen, aber nicht finden wird. Doch dieser betrüblichen Tatsache muss man entgegenhalten, dass der Autor wirklich gut gearbeitet hat und man bei einem Lexikon niemals den Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann.

Fazit: „Das Horror-Lexikon“ ist ein empfehlenswertes Einsteiger-Werk, das in keiner Filmbibliothek fehlen sollte. (Tino Hahn)

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