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Lexikon der Special Effects  

Titel: Lexikon der Special Effects
Verlag: Lexikon Imprint Verlag
Autor: Rolf Giesen
Seitenzahl: 379 Seiten
ISBN: 389602283


Dot Rezension:

Schon die ersten Filme, die eine Leinwand bevölkerten, konnten nur mit dem Einsatz von Special-Effects verwirklicht werden und mit dem Auftauchen des wohl berühmtesten Filmaffens im Jahr 1933 wurden Special-Effects zu einem unverzichtbaren Bestandteil unzähliger Filme. Teilweise standen die Effekte im Vordergrund, wohingegen die Schauspielkunst nur noch Staffage war, doch diese Zeiten scheinen glücklicherweise überstanden zu sein und ein vernünftiges Zwischenmaß hat sich eingestellt, von einigen Filmen, die momentan die heimischen Kinos bevölkern, abgesehen.

Der Film, auf den ich eben angespielt habe, wird bereits in dem „Lexikon der Special Effects“ aus dem Lexikon Imprint Verlag erwähnt, welches der beste Beweis für die Aktualität des Lexikons ist. Die Rede ist natürlich von „Pearl Harbor“, dessen Special Effects neue Maßstäbe in punkto Bombastik und Detailtreue setzen werden, während über die Story lieber der Mantel des Schweigens gehüllt werden sollte.

Den meisten Platz und somit die meiste Aufmerksamkeit widmet Verfasser Rolf Giesen allerdings jenen Filmen und Personen, die maßgeblich die Entwicklung der Trickgeschichte vorangetrieben haben: von den Anfängen mit „King Kong“ und „Metropolis“ über die unglaubliche Stop-Motion-Technik von Ray Harryhausen und die innovativen Effekte von 2001“ bis hin zu „Stars Wars“ und neueren Streifen wie „Jurassic Park“ und „Disneys Dinosauriern“ bleibt kein Werk unerwähnt. Die Erschaffer der Effekte, denen die Öffentlichkeit in der Regel nur wenig Augenmerk schenkt, werden hier gebührend erwähnt und in gewisser Weise setzt das Lexikon all jenen detailverliebten Bastlern, begeisterten Pyrotechnikern und kreativen Maskenbildnern ein literarisches Denkmal.

Merkwürdig erscheint mir, dass das Lexikon anlässlich des 100. Geburtstags von Walt Disney erschienen ist, obwohl Rolf Giesen in seiner Einführung sehr drastische Worte in Richtung Disney loslässt und Disney mit Gehirnwäsche gleichsetzt. Diese Ansicht mag zwar richtig sein, aber aus Gründen der Objektivität hat sie meiner Meinung nach in einem Lexikon nichts verloren.

Die Entwicklung von einfachen Tricks hin zu Hunderten von Computern, die aufwändige Animationen und ganze Personen täuschend echt berechnen können, wird aus den einzelnen, alphabetisch sortierten Einträgen ersichtlich: Oder hätten Sie gewusst, dass man früher Kaffeesatz benutzt hat, um Insektenschwärme zu simulieren? Diese Techniken sind natürlich schon längst nicht mehr in Gebrauch, sondern wurden von innovativen und kreativen Special-Effects-Schmieden wie Industrial Light & Magic, Digital Domain und vielen anderen durch Computertricks ersetzt und wesentlich verbessert. Leider wird in dem Lexikon nicht die KNB-EFX-Group erwähnt, die ebenfalls zu den bekanntesten Schöpfern virtueller Welten zählt.

Aber selbst das umfangreichste Lexikon kann niemals allen gerecht werden und da es auch auf dem internationalen Markt keine vergleichbare Publikation gibt, sei dieses Werk allen Filminteressierten, Technikbegeisterten und Filmschöpfern ans Herz gelegt. (Tino Hahn)

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