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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Walter Mitty

Es kommt der Tag, an dem du mit dem Träumen aufhören und dein Schicksal in die eigenen Hände nehmen musst.
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Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Formate?

Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Formate?

Da es bei der Erfindung des Fernsehens technisch noch nicht möglich war, das TV-Format an das - dem Blickfeld des menschlichen Auges eher entsprechenden - Kinoformat anzupassen, wurde das bekannte 4:3-Format (1:1,33) als weltweiter Standard festgelegt.

Die heutigen 16:9 Geräte (1:1,77) kommen dem menschlichen Sehverhalten (das menschliche Auge guckt stärker in die Breite, weniger in die Höhe) schon sehr nah, was man von den Spielfilmen jedoch nur sagen kann, wenn sie im Original-Kinoformat aufgezeichnet und abgespielt werden:

  • Cinemascope = 1:2,35
  • Flat = 1:1,85
  • Academy Standard = 1:1,37
  • Europ. Kinostandard = 1:1,66

Aufgrund der vielen Geräte im 4:3 Format werden die Filme jedoch häufig vor der Ausstrahlung durch die Sendeanstalten bzw. vor der Übertragung auf DVD bearbeitet, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Pan & Scan

Die linke und rechte Seite des Breitwand-Bildes wird bei der Übertragung "abgeschnitten" und auf das 4:3 Format zurecht gerückt. Der Cutter legt dabei fest, welcher Teil des Bildes in den Mittelpunkt gerückt wird.

Letterboxing

Um das Original-Kinoformat auf einem 4:3 Gerät beizubehalten, wird das Bild zuerst einmal horizontal (also in der Breite) gestaucht. Damit aus den Darstellern keine "Eierköpfe" werden, muss auch die Höhe des Bildes angepasst werden: So entstehen die Briefkasten-Balken am unteren und oberen Bildrand.

Anamorph

Hier tritt der "Eierkopf-Effekt" ein, weil das breite Kinobild nur horizontal gestaucht und auf der DVD ohne schwarze Balken als Film abgelegt wird. Je nach technischem Stand des DVD-Players kann er das anamorphe Bild vor der Wiedergabe wieder entzerren. Auf einem 16:9 Bildschirm hat das Bild dann wieder das korrekte Format, auf einem 4:3 Gerät hat man dann wieder den "Briefkasten-Effekt".

Square Pixel

Mit diesem Begriff wird eine Auflösung beschrieben, die auf vertikaler und horizontaler Achse identisch ist, womit die einzelnen Bildpunkte (Pixel) ein quadratisches Seitenverhältnis aufweisen. Computer arbeiten fast immer mit einer solchen grafischen Darstellung. Diese können so zum Beispiel das auch als "PAL Square Pixel" geläufige Format mit 768*576 Bildpunkten exakt und ohne Verzerrungen als 4:3-Format darstellen; PAL auf DVD hat aber 720 x 576 Pixel. "Square Pixel" Formate sind auch 1280 x 720 oder 1920 x 1080.

Non-square Pixel

PAL oder NTSC wird von der DVD nach der gängigen Norm für TV-Broadcast (ITU BT.601) wiedergegeben, nach der die Bildpunkte einem nicht-quadratischen (engl.: non-square) Seitenverhältnis unterliegen. Damit auf einem PC ein solches Video nicht verzerrt wird, muss der DVD-Player also die nicht-quadratische Pixelstruktur simulieren.

Dieser Begriff steht für eine Auflösung, die nur auf einer Achse (horizontal) gestaucht ist und das Ursprungsmaterial verzerrt darstellt. Das Seitenverhältnis der Pixel ist somit nicht mehr quadratisch. So ist etwa das Format 720 x 576 (PAL) bzw. 720 x 480 (NTSC) als Kompromiss für die Darstellung der 768 Bildspalten von PAL und der 640 Bildspalten von NTSC gewählt worden. Non-square ist auch 1440 x 1080, das für HDTV in WMV-HD möglich ist.

Dies gilt auch für anamorphe Formate, hier besteht allerdings die Möglichkeit, das Bildmaterial anhand von Korrekturfaktoren wieder in sein Ausgangsformat zu bringen - sofern das Wiedergabegerät dazu technisch in der Lage ist.


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Diese Texte stammen mit freundlicher Genehmigung von www.high-def.de.

Alles Gute!

zum heutigen Geburtstag
wünschen wir folgender Person:
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