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Smaugs Einöde

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Von Bestien, Blut und Bösen, von Mythen, Monstern und Mutanten

Von Bestien, Blut und Bösen, von Mythen, Monstern und Mutanten

Horror? Aber wie und auf wie unermeßlich vielfältige Weise: Die Abgrenzung des Horror-Genres von andern wie z.B. Science Fiction, Fantasy oder Action gestaltet sich als äußerst kompliziert zumal diese Genres viel zu viele gemeinsame und gleichzeitig zu wenig konträre Merkmale besitzen. So finden wir in all den genannten Gattungen Gewaltdarstellungen, das Spiel mit Ängsten durch Aufbau von Thrill und Suspense, die Verwendung von Splatter-Szenen zur Erzeugung von Ekel usw. werden als markante und schockierende Elemente eingesetzt. Gattungen bestehen nicht von vornherein, und weder bei den Drehbuchautoren noch bei den Filmproduzenten und – regisseuren kann die Originalität und leichte Kategorisierbarkeit an erster Stelle stehen.

Der Horrorfilm ist in der heutigen Zivilisation das umstrittenste und meistzerredetes Filmgenre wegen der regelmäßig erhobenen Vorwürfe, zu viele Gewaltelemente zu beherbergen.

Die Definition des Horrorfilms?

Eine klare Definition von Horrorfilm ist schier unmöglich: Dies liegt unter anderem daran, daß der Horrorfilm weder ein explizites Setting, Dekor, noch Rahmenhandlung Dramatik und Struktur definieren kann: Die Erklärung; alles oder nichts kann horribel sein. Dezidierte Charakterkonstellationen? Ein Witz. Verfahrensweisen? Blanke Utopie…

Dies trifft jedoch nicht auf die Struktur der Inhalte zu: Die sind meistens abstrakt, und inhaltsarm. Der menschliche Körper bildet oftmals die Grundlage für übersinnliche Kämpfe. Das Böse ehelicht die Gewaltanwendung. Sexuelle Differenzen können aufgelöst werden, Auflösung sexueller Differenz, sowie die– Rückverwandlung nach Mutation (spätestens nach Tod) nur in Bezug auf "Monster-Filme".

Das Ziel des Horrorfilms ist noch die nachwirkende Film-Realität auf den Betrachter, die strikte Angst, Ablehnung, Reduzierung oder gar Nachahmung erzeugen. (Sinkende Gewaltschwelle bei Jugendlichen).

Extreme Gewalt hat natürlich oberste Priorität, allgemein Banales fehlt. Als Horrorfilm bezeichnet und somit dem gleichnamigen Film-Genre zugeordnet, werden filmische Werke, die Angst und Verstörung beim Zuschauer auslösen wollen.

Zwar kann es auch bei anderen Filmen zu Reaktionen wie Angst, Schrecken und Ekel kommen – etwa bei einem Dokumentarfilm über medizinische Operationen. Doch erst, wenn die informative Komponente gegenüber einer fiktionalen Geschichte an Gewicht verliert bzw. komplett unwichtig wird, handelt es sich bei einem solchen Werk um einen Horrorfilm.

Ein weiteres Hauptmerkmal dieser Filmgattung ist die übernatürliche bzw. nicht immer wissenschaftlich erklärbare Bedrohung der Protagonisten. Typische Gegenspieler sind Vampire, Werwölfe, Gespenster, Zombies, Außerirdische oder außer Kontrolle geratene Erfindungen. Filme mit menschlichen Gegnern (zum Beispiel Serienkillern) gehören dagegen eher in die Kategorien „Horror-Thriller“ oder „Horror-Krimi“.

Trotz ihrer größtenteils irrealen Bösewichter-Bandbreite gelten für die im Horrorfilm kreierten Anti-Welten Gesetze vonr Rationalismus unseres Alltags. So etwa sind, anders als in Märchen- und Fantasy-Epen, Dämonen doch weniger akzeptiertes Kriterium unserer heilen Welt.

Horrorfilme - Regeln und Ausnahmen

Der Horrorfilm lebt von der paradoxen Gegenüberstellung von Ausnahme und Regel. Wenn die Regel erwartet wird, regiert die Ausnahme, und umgekehrt: Das Sicherheit versprechende Naturgesetz wird vom grauenvollen Wunder unterbrochen, oder das unbarmherzige Naturgesetz stellt sich gegen die erhofften Wunder.

Eine Spielart des Horrorfilms ist der Psycho-Horror (auch: Psycho-Thriller). Im Gegensatz zum klassischen Horrorfilm, im dem die Schreckwirkung mit der beschriebenen Rollen-Palette erzielt wird, arbeitet der Psycho-Horror mit einer allgegenwärtigen, diffusen Bedrohung. Diese äußert sich immer wieder durch unerwartete Gefahrensituationen, deren Ursachen jedoch im Dunkeln bleiben („The Blair Witch Project“, „Das Mädchen aus dem Wasser“). Das Entsetzen basiert auch hier auf der Angst vor Nichtbekanntem.

Das Gefühl des Horrors (bzw. des Unheimlichen) wird ebenfalls bedient durch bewußt gewählte filmische Stilmittel: Es ist eben nicht so, daß in jedem erfolgreichen (also Angst machenden) Horrorfilm Blutfontänen spritzen und Menschenfresser wüten müssen. Viel öfter fürchten sich die Filmzuschauer, wenn Drehbuch und Interpretation, Kameraführung und Filmschnitt, Klangeffekte und Musikuntermalung, Gezeigtes und Weggelassenes, im Einklang zueinander stehen (wie in David Cronenbergs „Twins“) und so selbst Alltäglichkeiten („Carrie“) einen allzu unheimlichen Touch bekommen.

Die Inszenierung erfolgreicher Horrorfilme erfordert Talent bei allen an der Produktion Beteiligten: Der Zuschauer soll schließlich an unglaubliche Geschehnisse glauben; zumindest, solange der Film läuft. Darum entscheidet allein das perfekte Zusammenspiel sämtlicher Faktoren darüber, ob das Werk ein Schreckens-Erfolg oder nur eine Lach-Satire wird.

Der Horrorfilm stammt vom Bühnen-Melodram des 19. Jahrhunderts her und fußt wie der Film allgemein auf den an Tafeln gezeigten Schauer-Mären und Moritaten der Bänkelsänger. Diese Gemeinsamkeit zeigt sich vor allem in stereotypen Rollen („Das Kabinett des Dr. Caligari“), wie dem Wissenschaftler („Dr. Jeykill and Mr. Hyde“), der die Übertretung physikalischer Gesetze bestätigt, wodurch das volle Ausmaß der Bedrohung erst deutlich wird. Weiterhin gibt es die „jungfräuliche Braut“, den „Helden und Bräutigam“, meist eine vaterähnliche Figur und natürlich den Bösewicht. Am Beispiel der Dracula-Verfilmungen zeigt sich dieses Muster deutlich. Minna wird von Jonathan, ihrem Verlobten, mit Hilfe von Dr. van Helsing, einem Gelehrten, aus den Klauen des Monsters Dracula zu befreien vermag.

Gotische Baustile und Expressionismus im Horrorfilm

Die gotischen Baustile (siehe „Batman“-Reihe) im angelsächsischen Raum ließen ihn zum Sinnbild des Konservativismus werden, was sich in Horrorbildern und -geschichten ebenso wie im Horrorfilm niederschlägt. Zahlreiche Horrorfilme spielen in gotischen Bauwerken, die mit ihren diagonalem und vertikalen Linien, Treppenfluchten und Fluren schaurige Attraktivität behalten, wie sie auch gerne in früheren expressionistischen Schwarz-Weiß-Epen benutzt wurden. Beispiele:„Das Geisterschloß“, „Haunted Hill“, Stephen Kings „Haus der Verdammnis“ oder „The Shining“.

1921 wurde im Stummfilm „Nosferatu - eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Murnau das Dracula-Motiv erstmals verwendet, obwohl der Vampir wegen Streitigkeiten über die Rechte an dem Stoff in „Graf Orlok“ umbenannt wurde. Dieser wurde von Max Schreck so überzeugend gespielt, dass diverse Zuschauer fest davon überzeugt waren, einen echten Vampir vor sich zu haben. Auf diesem Gerücht sowie auf den Dreharbeiten zu „Nosferatu“ basierte der 2000 gedrehte Horrorstreifen „Shadow of the Vampire“ mit Willem Dafoe in der Rolle des Max Schreck. Da es zu dieser Epoche die filmtechnischen Mittel extrem bescheiden ausfilen, verließen sich die Filme (später auch Hitchcock) auf die gestalterischen Angstmittel von Licht und Schatten.

Bis in die 1930er Jahre kann man auf Seiten der Zuschauererwartung noch nicht von einem Genre des Horrorfilms sprechen, da es einen entsprechenden Grundstock an Filmen noch nicht gab. Erst die Verfilmungen von Bram Stoker’s Roman Dracula aus den Jahren 1921 und 1931, der zum erfolgreichsten Stoff der Horrorfilmgeschichte und der Filmgeschichte überhaupt wurde, und von Mary Shelleys „Frankenstein“ weiterdefiniert wurde, stießen die Produktion zahlreicher Varianten an.

Im klassischen Horrorfilm kam die Bedrohung, das „Andere“, meist aus exotischen Ländern, zum Beispiel aus Transsilvanien (Dracula) oder Afrika, Asien und Ägypten (Die Mumie): Und die bedrohten allesamt die schöne Braut des Helden. Es wurde gemetzelt und getötet, damit die Ordnung der Gesellschaft mit ihren klassischen, konservativen Rollen- und Moralvorstellungen repariert war.

Erst in den 1940ern ließ die Begeisterung langsam nach, wofür die sinkende Qualität der Verfilmungen verantwortlich sein könnte, vor allem aber wohl der reale Schrecken des Zweiten Weltkriegs.

In den 1950ern war der Horrorfilm meistens eine Variante des gruseligen Sciencefiction-Films. Zielgruppe waren zumeist Kinder oder Jugendliche, zum Beispiel „I was a Teenage Werewolf“.

Genre-Filme für Erwachsene

Mitte der 1960er kamen mit „Peeping Tom“, „Psycho“, „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) oder „Die Nacht der reitenden Leichen“ die ersten Genre-Filme für Erwachsene, in denen explizit Bezug auf das alltägliche Leben der Zuschauer genommen wurde. Die Bedrohung kam vornehmlich nicht mehr aus einer anderen Zeit oder einer anderen Welt, sondern war in die normale Lebenswelt integriertt. Die Grenzen zwischen den Bösen und den vermeintlichen Helden verschwammen und das Happy End war nicht mehr Gewissheit. Bis heute bleibt die „Bedrohung“ (zum Beispiel durch Zombies) übermächtig, wobei dem Protagonisten ausschließlich die Alternative zwischen Flucht oder Verrecken bleibt.

Typisch für den Horrorfilm der Siebziger sind Filme, die sich mit Okkultem beschäftigen. Viele Filme dieser Zeit beschäftigen sich mit Exorzismus und der Wiedergeburt Satans. Den Anfang bereitete hier „Rosemary's Baby“, der allerdings noch aus den Sechziger Jahren stammt. Die bekanntesten Vertreter dieses Okkulthorrors sind „Der Exorzist“, „Das Omen“, „The Fog“ oder „Das Ritual“.

Mit „Der weiße Hai“ begann 1975 epidemisch der Tierhorror populär zu werden. Heute gibt es kaum eine Kreatur, die nicht in einem Horrorfilm zu einer gefährlichen Bestie wurde. Von Bienen, Spinnen, Fröschen („Frogs“), Krokodilen („Mörderalligator) über Hunde („Cujo“) bis hin zu Nacktschnecken (Slugs) ist in Horrorfilmen schon alles als Bösewichtlingen vertreten, mittlerweile bei „Anacondas“ angelangt…

1976 entstand mit dem Film „Carrie“ eine weitere bizarre Nische im Horrorfilm. Wurden bis in die Siebziger Jahre meist Klassiker der Horrorliteratur verfilmt, so war „Carrie“ die Verfilmung eines allseits bekannten Romans von Stephen King: Seine abstrusen Bücher waren seitdem immer wieder Quelle für Horrorfilme. Meist havarieren diese Streifen jedoch am zu hohen Anspruch und der Detailfreude seiner Vorlage.

1978 begründete John Carpenter mit dem ersten „Halloween-Film“ das Subgenre des modernen Slasher-Films (Schlitzer-Movie) und trat eine Welle von Serien los wie Freitag der 13. oder A Nightmare on Elm Street, in denen junge unbekannte Schauspieler eine ideale Projektionsfläche für ein jugendliches Publikum boten. Auslöser war die Erfolgswelle von Horrorliteratur.

Postmoderne Horrorfilme

Der als erster postmoderner Horrorfilm bezeichnete Nekromantik stellte keine Bedrohung in regulären Sinne dar, sondern eher eine Subversion. In diesem Film geht es nicht darum, dass der Zuschauer Angst bekommt, sondern eher um ein gesellschaftliches Tabu (Nekrophilie), das hier explizit gezeigt wird; jedoch in ästhetisierter Form.

Die parallele Entwicklung in der Horrorliteratur heißt Splatter-Punk (Extrem-Grewalt und Blut) und beginnt für viele 1984 mit Clive Barkers Büchern des Blutes.

Clive Barker revolutionierte mit „Hellraiser“ den damaligen Gore- und Splatterfilm („Spritzblut- und Durchbohr-Movies“). Viele davon wurden und werden erst gar nicht mehr für das Kino produziert. Eine Welle von Fortsetzungen und billig gemachter B-Filmen überschwemmen den Markt. Neben Fortsetzungen der „Nightmare On Elm Street“- und „Freitag, der 13“.-Reihe etablierten sich andere Serien, wie z.B.“Chucky“, die allzu „lebendige“ Mörderpuppe. Als „Chucky’s Braut“ sich dazu gesellte, wurde die Panik komplett. Ebenso beschwerlich kann „Leprechaun“, ein wahnwitziger Wald-Troll einem das leben machen.

Erst mit dem Film „Scream“ Ende der 1990er erkannte man ein wiedergefundenes Interesse am Subgenre Slasher. Die Folge: Zwei Fortsetzungen von Scream sowie mehrere Teile von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, „Düstere Legenden“ oder „Final Destination“. Diese Horror-Welle richtete sich im Wesentlichen an ein jugendliches Publikum und setzte deshalb auch auf ebenso junge Mimen.

Nachdem Splatter, Gore, Slasher und kannibalistische Mondo-Horrorfilme die Grenzen des Darstellbaren weitgehend bis zum Erbrechen ausgereizt hatten und ein Umschlagen in die Parodie erfolgt war („Braindead“), kam es mit der asiatischen, vornehmlich japanischen Filmserie „Ring“ zur postveristischen Wende: Die: Reanimation totenbleicher Geister-Geschöpfe. Gerade die den europäischen Filmmarkt überschwemmenden Horrorfilme aus Asien in Verbindung mit Eastern-, Mystik und Lovestory-Elementen feiern heuer wieder fröhliche Urständ wie selten zu vor.

Die explizite Gewalt verschwand zunächst wieder von der Leinwand, neue Sound-Art und optische Effekte bereiteten das Grauen. „The Eye“ (2002) war ein positiver Horrorfilm mit mehreren bemerkenswerten Besonderheiten: Es gab fast keine Männer – und keine Vaterfiguren, keine explizit böse Macht, sondern nur unglückliche Tote und anders als im weithin angesagten Horrorfilm ein positives, lebens- und gesellschaftlich bejahendes Ende.

Rob Zombie, James Wan und Eli Roth

Einen anderen Weg schlugen Filmemacher wie Rob Zombie, James Wan und Eli Roth ein. Doch ihre mit Gewaltszenen gespickten Werke „Haus der 1000 Leichen“, „Saw“ und „Hostel“ sind, obwohl nach Originaldrehbüchern entstanden, ebenfalls vermeintliche Neufassungen alter Konzepte, die aber wirkungsvoll inszeniert werden.

Hier offenbart sich auch die komplizierte Konstruktion heutiger Produktionen: Die einen sind klassische Geistergeschichten und die anderen aktualisierte Stories um Hinterwäldler („Savage Island“), Zombies („2000 Maniacs“) und Folterkiller („Hostel“).

Horrorfilme rufen wie kaum ein anderes Filmgenre zwiespältige Reaktionen und deutliche Ablehnung hervor. Der Horrorfilm illusioniert und polarisiert die Zuschauer stärker als jeder andere Film; treibt er doch mit großem Entsetzen harte Scherze.

Viele Wirkungstheorien gehen entweder davon aus, dass der Zuschauer von Aggressionen befreit wird oder dass er sich umgekehrt an Gewalt gewöhnt. Nahezu in jedem Land wird die Darstellung von Gewalt im Film kontrolliert (FSK) und gegebenenfalls nach oftmals wundersamen Kriterien zensiert. Deshalb wird kaum ein Horrorfilm dem Publikum vollständig gezeigt, was erklärt, warum sich die Lauflängen der Filme in verschiedenen Ländern unterscheiden. Und auf dem Weg vom Kino bis in den heimischen TV lassen die Horror-Helden durch unzählige Schnitte viele Federn, bisweilen bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Oftmals sitzt der Fan dann im falschen Film…

Sehenswerter Horror:

Vor 1940
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
Nosferatu, eine Symphonie des Grauens Friedrich Murnau 1921 Vampir
Dracula Tod Browning 1931 Vampir
Frankenstein James Whale 1931 Kreatur
Dr. Jekyll und Mr. Hyde Tod Browning 1932 Rache
* Freaks Friedrich Murnau 1921 Vampir
Die Mumie Karl Freund 1932 Fluch, Mumie
King Kong und die weiße Frau Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack 1933 Kreatur
Frankensteins Braut James Whale 1932 Kreatur


1941–1960
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
Katzenmenschen Jacques Tourneur 1942 Werwolf
Godzilla Ishirô Honda 1954 Kreatur
* Die Nacht des Jägers Charles Laughton 1955 Habgier
Die Dämonischen – Invasion of the Body Snatchers Don Siegel 1956 Subversion
Dracula Terence Fisher 1958 Vampir
* Psycho Alfred Hitchcock 1960 Wahnsinn


1961–1970
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
* Was geschah wirklich mit Baby Jane? Robert Aldrich 1962 Wahnsinn
Bis das Blut gefriert - The Haunting Robert Wise 1963 Spuk, Wahnsinn
Der Mann mit den Röntgenaugen Roger Corman 1963 Übermensch
* Wiegenlied für eine Leiche Robert Aldrich 1964 Wahnsinn
Rosemaries Baby Roman Polanski 1967 Subversion
Die Nacht der lebenden Toten George A. Romero 1968 Zombie


1971–1975
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
* Duell Steven Spielberg 1971 Rache
Der Exorzist William Friedkin 1973 Dämonen
Phase IV Saul Bass 1973 Kreatur
* Blutgericht in Texas Tobe Hooper 1974 Serienmord
* Der weiße Hai Steven Spielberg 1976 Kreatur


1976–1980
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
Eraserhead David Lynch 1976 Wahnsinn
Carrie - Des Satans jüngste Tochter Brian de Palma 1976 Rache
Die Körperfresser kommen – Invasion of the Body Snatchers Philip Kaufman 1977 Subversion
* Halloween - Die Nacht des Grauens John Carpenter 1978 Serienmord
Zombie – Dawn of the Dead George A. Romero 1978 Zombie
* Freitag der 13. Sean S. Cunningham 1979 Serienmord
The Fog – Nebel des Grauens John Carpenter 1979 Fluch, Rache
The Shining Stanley Kubrick 1979 Wahnsinn
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt Ridley Scott 1979 Kreatur


1981–1990
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
Tanz der Teufel – The Evil Dead Sam Raimi 1981 Dämon
Das Ding aus einer anderen Welt (1982) John Carpenter 1982 Kreatur
Poltergeist Tobe Hooper 1982 Rache
Nightmare: Mörderische Träume Wes Craven 1984 Rache
Zombie 2 – Day of the Dead George A. Romero 1985 Zombie
Die Fliege David Cronenberg 1986 Mutation, Übermensch
Hellraiser Jörg Buttgereit 1987 Sexualität
* Nekromantik Clive Barker 1987 Sünde
Chucky – Child’s Play Tom Holland 1988 Voodoo
Beetlejuice Tim Burton 1988 Spuk
The Church – La Chiesa Michele Soavi 1989 Dämon
Stephen Kings Es Tommy Lee Wallace 1990 Kreatur


1991–2000
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
Braindead Peter Jackson 1992 Zombie
Bram Stoker’s Dracula Francis Ford Coppola 1992 Vampir
Jurassic Park Steven Spielberg 1993 Kreatur
* Sieben David Fincher 1995 Serienmord
* Scream – Schrei! Wes Craven 1996 Serienmord
Hemoglobin Peter Svatek 1997 Mutation
Ring Hideo Nakata 1998 Dämon
Vampire John Carpenter 1998 Vampir
The Blair Witch Project Daniel Myrick / Eduardo Sánchez 1999 Hexe
The Sixth Sense M. Night Shyamalan 1999 Spuk
Sleepy Hollow Tim Burton 1999 Fluch, Rache
Spiral – Uzumaki Higuchinsky (Akihiro Higuchi) 2000 Wahnsinn


ab 2001
Titel Regisseur Jahr Wer ist der Horror?
Jeepers Creepers Victor Salva 2001 Kreatur
The Others Alejandro Amenábar 2001 Spuk, Realität
Dark Water Hideo Nakata 2002 Spuk
The Ring Gore Verbinski 2002 Fluch, Spuk
Haus der 1000 Leichen Rob Zombie 2003 Serienmord
* Saw James Wan 2004 Serienmord
Land of the Dead George A. Romero 2005 Zombie
Der Exorzismus von Emily Rose Scott Derrickson 2005 Dämonen
The Descent Neil Marshall 2005 Kreatur
Hostel Eli Roth 2005 Folter

Horror und kein Ende:

Im Gegensatz zu den im Kino und DVD aussterbenden Filmgattung, wie Western, Ethno- und Heimatfilm treibt der Horror immer weitere, seltsame, blutige Blüten: Kein Thema, kein Sujet, keine Welt, die nicht als epidemisch infizierte Schreckenswirtin karzinogene und unheilbar gesunde Blutzufuhr in diese filmischen Schauermären pumpt.

Und manchmal ist das auch wirklich gut so, wird man doch vom schrecklichen Alltag noch schrecklicher abgelenkt.

Eine viel versprechende Ablenkung verspricht auch „Masters Of Horror“ vom Kölner DVD Anbieter Splendid; hier handelt es sich um ein Horror-Potpourri der Meister dieses Genres. Wie der Titel schon verrät, geben sich die legendärsten Regisseure, wie John Carpenter, Tobe Hooper, John Landis, Dario Argento und viele andere mehr ein schreckliches Stelldichein, um 13 ihrer Werke zu präsentieren: Basierend auf den Drehbüchern von ebenso berühmten Autoren wie Stephen King, Don Coscarelli, Stuart Gordon und Max Landis, sorgen diese Schnetzel-Orgien für den nötigen Gänsehaut-Effekt:

- John Carpenter: "Cigarette Burns" k.J
- Mick Garris: "Chocolate"
- Dario Argento: "Jenifer" k.J.
- John Landis: "Deer Women"
- Joe Dante: "Homecoming"
- Stuart Gordon: "Dreams in a Witchhouse" k.J. beantragt
- Don Coscarelli: "Incident On and Off a Mountain Road" k.J. beantragt
- Takashii Mike: "Imprint"
- William Malone:"Fair Child"
- Lucky McGee: "Sick Girl" k.J. beantragt
- John McNaughton: "Haeckels Tale"
- Tobe Hooper: "Dance of the Dead" k.J. beantragt
- Larry Cohen Pick me Up k.J. beantragt

Wem diese eher klassischen Tranchier-Mahlzeiten nicht reichen und eher Amuse-Greuel-Happen der verschiedensten Horror-Variationen bevorzugt, sollte sich am aktuelleren DVD-Horror-Buffet mit folgender Leckereien-Auswahl aufhalten:

- Abnormal Beauty (Koch Media)
- Alone in the Dark (Concorde)
- Cry Wolf (ems)
- CSI-Grabesstille (Universum)
- Dark Universe (cmv-laservision)
- Eyes of Chrystal (Eurovideo)
- Dark Memories (Sony Pictures)
- November (Sunfilm)
- The Tenants (e-m-s)
- Ghost Game (Constantin)
- The Happiness of the Katakuris (Splendid Film)
- Halflight (Kinowelt)
- High Tension (mcone)
- Tears of the Black Tiger (rapid eye movies)
- The Fog (Sony Pictures)
- Konotchi (Splendid Film)
- Hypnos (e-m-s)
- 2000 Maniacs (cmv –Laservision)
- 2001 Maniacs (Sunfilm)
- Next Door (Legend Home Entertainment)
- Oxygen (Splendid Film),Ripper 2 (Universal)
- The Riverman (e-m-s)
- Lizard Woman (mcone)
- Subhuman (mcone)
- Shadow of Fear (e-m-s)
- The Cave (Constantin)
- Nightwatch ( Twenty Century Fox)
- The Exorcism of Emily Rose (Sony)
- Nowhere to Hide (rapid eye movies)
- Savage Island (epix media)
- Population 436 (Sony Pictures)
- Frozen Angels (good moovies)
- Mortuary II, (Koch Media)
- Darkness Beyond (epix media)
- Romasanta (Universal)
- Ein Gespenst geht nach Amerika (mcone)
- The Dark (Constantin)
- The Ring Virus (ionnewmedia)
- Kibakichi 1+2 (Splendid Film)
- 12 Days of Terror (e-m-s)
- Premonition (Koch Media)
- Bangkok Haunted (ionnemedia)
- Devon’s Ghost (Splendid Film)
- Frozen Land (ionnewmedia)
- Death Tunnel (Sony Pictures)
- Hell – Gefangene des Jenseits (Legend HMortuary (Koch Media)
- Dark Memories (Sony)
- Geister von Lars von Trier (Koch Media)
- Parasite (Koch Media)
- The Ugly (Splendid Film)
- Black Widow (e-m-s)
- The Card Player (Koch Media)
- Dark Memories (Sony Pictures)
- The Ugly (Splendid Film)
- Saw II (Kinowelt)

Jean Lüdeke

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Alles Gute!

zum heutigen Geburtstag
wünschen wir folgender Person:
Sophia Loren, und allen anderen!
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