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Der Teufelsgeiger Der Teufelsgeiger

Der Teufelsgeiger

Der europaweit gefeierte Geigenvirtuose und notorische Frauenheld Niccolò Paganini ...
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Großbildprojektion

Großbildprojektion

1. Arten von Projektoren
Grundsätzlich lassen sich drei derzeit übliche Projektor-Typen unterscheiden:

- Röhrenprojektoren
- LCD-Projektoren
- DLP-Projektoren

Röhrenprojektoren gelten als Urväter des Großbild. Sie projezieren das Bild durch drei Bildröhren, die die Farbe Rot, Grün und Blau übreinander legen. Die Einjustierung der drei Einzelröhren zu einem Deckungsgelichen Bild ("Konvergenzeinstellung") erfordert rel. viel Zeit und eine hohe Kompetenz des Installatuers. Röhren-Beamer zeichnen sich durch ein hervorragend feines und tiefenscharfes Bild aus. Sie haben i.d.R. ein sehr leises Lüftergeräusch. Das Manko der Röhrenprojektoren liegt in Ihrer größe und in der rel. geringen Lichtleistung, die sie realisieren können. Echte Projektions-Freaks schwören auf "Röhre".

LCD-Projektoren (Flüssigkristall-Technik) kommen aus dem Präsentationsbereich und sind - soweit nicht für den Heimkino-Bereich optimiert (z.B. Sony VW 11) - oftmals recht laute Zeitgenossen. Außerdem verfügen LCDs nicht über den Kontrastumfang (schlechter Schwarzwert) von Röhren- oder DLP-Projektoren. Der Vorteil der LCD-Projektoren liegt zum einen in der oftmals hervorragenden Detailauflösung und den - im Vergleich zu DLP-Projektoren ohne Linedoubling - höheren Bildruhe. Außerdem verfügen vile LCDs über eine sehr hohe Lichtleistung, die Projektion auch bei viel Restlicht ermöglicht.

DLP-Projektoren (Mikrospiegel-Technik), sind die momentan meistgebrauchten Projektoren für den Heimgebrauch. Sie zeichnen sich durch eine hohe Farbtreue und sehr hohen Kontrastumfang (guter Schwarzwert) aus. Die Lichtleistung entspricht der von LCD-Projektoren. Wie auch LCDs lassen sich DLPs mit einem Zoom bequem einjustieren und felxibel positionieren. Auch im wichtigen Merkmal Lüftergeräusch liegen die besten DLPs heute auf dem Niveau von Röhren-Projektoren.

2. Wichtige Faktoren bei der Auswahl eines Projektors Größe des Raums
Der Projektor sollte an die Raumgröße angepasst sein. Natürlich sind hier große Toleranzen möglich . Die optimale Bildhöhe ist in etwa 1/5 des Abstand vom Betrachter zur Projektions-Fläche . Der minimale Abstand die 1/2 Bildbreite . Der Projektor sollte so aufgestellt sein , daß die Unterkante des Bildes bei etwa 1,20 Meter beginnt .

Zahl der Personen
Je größer das Publikum umso lichtstärker der Projektor, desto größer die Leinwand . ( Desto höher sollte die Auflösung des Projektors sein.) Die notwendoge Auflösung richtet sich in erster Linie nach dem dargestellten Bildinhalt, grundsätzlich ist Textdarstellung kleiner als 12 Punkt sinnvoll nur nur mit XGA-Auflösung (1024x768) zu bewältigen.

Lichtverhältnisse
Eine vernünftige Kino-Projektion beginnt erst bei leicht verdunkeltem Raum. Je dunkler der Raum ist, umso höher die Konzentration der Zuschauer. Für eine erfolgreiche Präsentations-Projektion sollte der Projektor eine Helligkeit von mindestens 1000 Ansi Lumen besitzen. Extrem wichtig ist hier die Leinwand (Eine Parabolleinwand ist z.B. etwa 13 mal heller als eine weiße Wand) Für die Präsentation gilt:"Helligkeit durch nichts zu ersetzen" wenn es um Wiedergabe von Daten geht. Je kleiner die Leinwand , je kleiner der Raum umso weniger Helligkeit reicht aus. Ein Grenzwert nach unten dürften etwa 600 Ansi Lumen sein, weniger sollte man sich und dem Publikum egal ob Heimkino oder Präsentation nicht antun.

Einsatz-Dauer
Die Lebensdauer der Lampe des Projektors entscheidet über den geplanten Einsatz . Eine Metalldampf Lampe leuchtet etwa 2000Std, allerdings lässt die Helligkeit nach etwa 1000Std. nach , so daß die Lampe meist früher getauscht wird. Manche besonders lichtstarke Projektoren sind mit Metalldampflampen sehr hoher Leistung ( ab 250 Watt) bestückt. Diese Lampen halten teilweise nur 700 Stunden . Projektoren mit UHP/UHE/Xenon Lampen sind hier deutlich langlebiger . Diese Lampen verhelfen dem Projektor zu konstanter Helligkeit über die gesamte Lampenlebensdauer. Typische Lebensdauer einer UHP-Lampe ist , je nach Modell 2000Std. bzw. 4000Std., einige wenige halten sogar 6000 Std. Bei einem Lampen-Ersatzpreis von 800.- DM bis 2000.-DM (Speziallampen noch teurer) ist dies ein wichtiges Kriterium. SID- Lampen haben eine garantierte Brenndauer von 1000Std. (können durchaus länger halten) und sind eine relativ neue Entwicklung. Sie verfügen über eine hohe Lichtausbeute,kleine Bauform(im Gegensatz von UHP-Lampen) und sehr gute Farbwidergabe.

Lüftergeräusch
Grundsätzlich gilt : Je leiser umso besser. Die untere Grenze liegt hier bei etwa 30/32dB, nach oben etwa 44-46dB, einzelne Geräte auch bis zu 50 dB. Eine Ausnahme stellt die Rückprojektion dar, hier ist der Projektor durch eine Scheibe/Trennwand separat aufgestellt. Projektoren mit geringen Lampenleistungen (nicht Lichtleistungen) sind hier im Vorteil, da die Wärme der Projektionslampe abgeführt werden muß. Hinzu kommt, daß manche Projektoren ( Lampen- Typ: Metall- dampf) nach der Präsentation "nachlaufen" müssen, um die Lampe abzukühlen. Andernfalls hat die die Lampe nur eine sehr kurze Lebensdauer.

Mobil- Stationär
Hier spielen die Abmessungen und das Gewicht des Projektors eine Rolle. Grundsätzlich : Je leichter und kleiner , desto mobiler . Auch sollte auf die verwendete Lampe (Erschütterungen) und das Projektions-System geachtet werden . Ein LCD-Projektor ist hier robuster als ein DLP-Projektor mit Farbrad und vielen hunderttausenden von einzelnen beweglichen Spiegeln . Die Gewichtsklassen unterscheiden sich in : Ultra Mobil ( 2-2,9kg), Mobil 3-5kg) Normal (5,0-8kg) Stationär (> 10 kg). Sehr wichtig beim mobilen Projektor ist, daß er - wegen der wechselnden Einsatzorte - über eine Keystonekorrektur verfügt.

Projektionsgröße
Es sollte ein sinnvoller Kompromiss zwischen Bildgröße , Auflösung des Projektors und Raumgröße ( Anzahl der Betrachter) gefunden werden. Das Tuch der Leinwand wird nnur in einer bestimmten Breite produziert . Ab einer bestimmten Größe muß das Tuch mit einer Naht versehen werden. Diese Größe liegt beim High Power Tuch bei 178cm, beim Standart-Tuch bei etwa 400-500cm (je nach Hersteller).

Wechselobjektiv
Sie sind sinnvoll , wenn sowohl extrem große Räume , als auch sehr kleine Räume mit dem gleichen Projektor benutzt werden . Ideal auch ,um große Abstände zu überbrücken . (Teleobjektive). Sehr wichtig ist dies gerade imRückprojektionsbereich wo mittels Spezialoptiken Abbildungsmaßstäben bis hin zu 1:1 erreicht werden . ( Also z.B. 2m breites Bild ---> 2 Meter Entfernung des Projektors ). Hier sind einige wenige Modelle (z.B. NEC , Sony , Sharp ) damit umrüstbar .

Format
Das Seitenverhältnis ergibt sich aus der Zuspiel-Quelle. Übliche (!) Formate sind: ( Höhe : Breite ) = 1:1 Overheadtechnik, 2:3 Dia (Kleinbild), 3:4 PC-Anwendungen und Videoformat 16:9 Breitbild, Cinemascope-Format. Fast alle Projektoren verfügen über einen 4:3 Chip, so daß dieses Format auch als Bildpunkte zur Verfügung steht. Eine Formatänderung bedeutet also immer (!!!) Auflösung-Verlust. Abhilfe: Die Auflösung des Projektors genügend hoch wählen.

Zoom ( Motor )
Das Zoom des Projektors "ersetzt" das Wechselobjektiv. Allerdings sind die Brennweitenverhältnisse Tele -Weitwinkel nicht gerade üppig (Faktor 1,3 bis 1,5). Ein Motorzoom ermöglicht, per Fernbedienung zu vergrößern.

Digital-Effekte /Tools
Je nach Projektor ist es möglich ein Firmenlogo einzublenden , den Zoom-Bildausschnitt zu wählen, das Bild bis zu 400% zu Zoomen (dadurch verlieren Sie jedoch an Auflösung, da digital gezoomt wird, das Bild einzufrieren, bis zu 16 Einzelbilder gleichzeitig darzustellen, Quellenumschaltung mit Effekten, Strobefunktion, Bild in Bild Funktion, "schwarzer" Vorhang, selbst Unterstreichen des Textes ist möglich!

Video-Bild-Qualität
Prinzipiell ist jeder Datentaugliche Projektor auch Videotauglich. Manche Projektoren verfügen aber von Haus aus nicht über die nötigen Eingänge, andere Projektoren benötigen erst einen separat zu erwerbenden Zusatz (Videoboard). Wichtig ist auch, wie die Auflösung des Videobildes (312 Zeilen je Halbbild,278 sichtbar ) auf die "Linien" des Datenprojektors (z.B. SVGA mit 800(Linien)x600) umgerechnet wird. Manche Projektoren berechnen die fehlenden Zeilen komplett neu, andere verdoppeln einfach die Zeilen. Hieraus entstehen Qualitätsunterschiede im Videobild. Für eine gute Videodarstellung ist ein Kontrastverhältnis von 1:150 oder höher anzustreben. Sehr wichtig ist im Videobereich ist der "Schwarzwert", also die erreichbare, minimale Helligkeit.

RGB-Eingang /Y-C
Um Video mit einer (Kabel)Leitung farbig darstellen zu können benötigt man eine "Codiertechnik". Unser Farbsystem PAL verwendet unter anderm eine Verschachtelung der Farbe (C=Chroma)mit dem Helligkeitssysytem(Y=Lumininance). Außerdem wird als Referenz ein Farbhilfsträger (4,43 MHZ ) übertragen. Daraus resultiert die mangelnde Auflösung und die mangelnde Farbreinheit. Manche Zuspieler im Videobereich (DVD-Player) verfügen zusätzlich über einen RGB-Ausgang: Auf der Buchse wird R-G-B ( Rot Blau Grün) ausgegeben. Ist Ihr Projektor nun mit einem RGB-Eingang (Videotauglich) ausgestattet , haben Sie eine deutliche Qualitätsverbesserung. Viele Projektoren haben zwar einen RGB-Eingang(Computer), der allerdings erst ab 31,5kHz oder höher arbeitet. Dieser ist ohne teures Vorsatzgerät leider nicht verwendbar, da Video mit einer Frequenz von 15,625 kHz deutlich darunter liegt. ( Ein "echter" Linedoubler (ab 3000.-DM ) würde die Frequenz verdoppeln...). Nahezu gleich gut ,und -fast- immer vorhanden ist der YC-Eingang. Hier wird die Farbe (Croma) und der Bildinhalt(Y) separat verarbeitet und transportiert. (=S-SVHS-Eingang)

Deckenmontierbarkeit
Dafür benötigt der Projektor die horizontale und die vertikale Bildumkehr , das Bild würde sonst auf dem Kopf stehen. Achten Sie bitte darauf, daß alle Projektoren asymmetrisch abstrahlen, also je nach Hersteller etwa 10:1 bis 20:1 aus der Mittelachse. Es wird also 9/10 nach oben und nur 1/10 nach unten projiziert. Ein sehr wichtiges Kriterium ist auch der Trapezausgleich da gerade bei Deckenmontage das Bild sonst "unter der Decke klebt"

Schrägprojektionsausgleich
Immer wenn das Bild des Projektors schräg nach oben oder unten projiziert wird, gibt es schräge Abbildung auf der Leinwand. Es entsteht ein störendes "Trapez". Projektion vom Tisch zu einer erhöhten Leinwand bewirkt, dass das Licht des Projektors nach oben einen weiteren Weg zurücklegt, dadurch breiter ist, als der untere Bildrand. Abhilfe schafft entweder ein Shift-Objektiv (sehr selten), das das ganze Objektiv nach oben bzw. nach unten schiebt, der Projektor bleibt gerade stehen. Die elektronische Variante ist die Trapezkorrektur ,die das ganze Bild einfach Umrechnet und die schrägen dadurch entfernt. Hier gibt es Qualtätsunterschiede. Mögliche Trapez-korrektur-winkel sind sinnvollerweise etwa ab 10Grad bis etwa 30Grad. Höhere Werte würden das Bild unnötig verzerren. Der Fachausdruck hierfür heißt: Trapezkorrektur oder Keystone-Ausgleich (Keystone-Korrection)

Auflösung / Umrechnung der Auflösung
Gängige Projektor-Auflösung im Präsentationsbereich ist XGA (1024x768). Preiswertere Geräte (auch Laptops) verfügen über 800x600 Auflösung (SVGA) . SXGA (1280x1024) ist bei einigen Geräten real verfügbar. Grundsätzlich: Die Auflösung des Projektors kann nicht hoch genug sein.-- Aber: Optimal ist, wenn der PC/Laptop und der Projektor die gleiche Auflösung besitzen. Nur sehr wenige Projektoren können die unterschiedlichen Auflösungen korrekt umrechnen und darstellen. Es wird zwar immer von "komprimiert" gesprochen, aber nicht weiter erläutert, daß damit die Probleme angehen. Viele Projektoren stauchen das Bild, so daß entweder ein kleineres Bild (Helligkeitsverlust) durch weniger Pixel, die angesteuert werden, entsteht, oder aber eine Darstellung die nicht auf den Schirm "paßt" also "geschoben"(Shift) werden muß. Vorteil von diesem Verfahren ist , daß höhere Auflösungen als Bildausschnitt in voller Auflösung dargestellt werden kann. Als Zusatzfuktion zur normalen Komprimierung (Resizing) durchaus nützlich. (Man spricht hier von "PAN-Funktion) Beides ist extrem störend und kann eine ansonsten gelungene Präsentation stark stören!

Der Artikel wurde geschrieben von Uwe Eichfelder
Weitere Artikel von ihm gibt es bei www.hififorum.de!

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