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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
Frances (Greta Gerwig) arbeitet als Tänzerin in New York – oder würde das zumindest gerne. Über ihren Status als Tanzschülerin ist sie noch nicht so richtig hinausgekommen, auch eine Beziehung zu einem Mann bekommt sie nicht hin. Aber sie hat eine beste Freundin (Mickey Sumner, Tochter des Sängers und Songwriters Sting).

Seine besten Filme drehte Woody Allen ohne Frage in den späten 70er Jahren, als er zu einer lakonischen Ernsthaftigkeit fand und in der sich in seinen Arbeiten zweierlei herauszukristallisieren begann: Dieser Mann liebt seine Stadt New York, insbesondere Manhattan, und er ist schwer neurotisch, beziehungsunfähig und gewissen alltäglichen Dingen gegenüber geradezu paranoid eingestellt. Wenn man sich heutzutage als New Yorker Künstler verstanden wissen will, insbesondere dann, wenn man im Filmbusiness tätig ist, scheint es Gesetz zu sein, sich irgendwie auf Woody Allen zu berufen. Auch 35 Jahre nach dessen New Yorker Hochphase ist man in der Hudson-Metropole offensichtlich neurotisch und verschroben. Und um die Hommage an Woody Allen perfekt zu machen, dreht man einen Film in dessen Fahrwasser am besten in Schwarz-Weiß, denn schließlich kam auch Allens „Manhattan“ gänzlich ohne Farben aus. Noah Baumbach befolgt in „Frances Ha“ all diese Devisen, und das Drehbuch, das er gemeinsam mit seiner Hauptdarstellerin und Titelheldin Greta Gerwig verfasste, strotzt geradezu vor Dialogen, die sich auch in einem Allen-Film hätten finden können. Dass in dem Film pausenlos geredet wird und oftmals auch sehr viel abgesondert wird, ohne dass tatsächlich etwas gesagt wird, könnte so manchem Zuschauer unangenehm aufstoßen. Auch die Tatsache, dass man mit einer gewissen Selbstgefälligkeit ans Werk geht, unterscheidet „Frances Ha“ von den Meisterwerken des großen Vorbilds Allen.

Aber trotzdem ist Noah Baumbachs („Der Tintenfisch und der Wal“, „Greenberg“) siebter Film als Regisseur eine unterhaltsame Angelegenheit geworden. Man hat das Gefühl, dass die New Yorker Künstlerszene tatsächlich so sein muss, wie sie hier beschrieben wird. Als Schmelztiegel für die unterschiedlichsten, zumeist exzentrischen Lebenskünstler, scheint die Ostküstenstadt nach wie vor den idealen Nährboden zu liefern. Hoffnungslos überteuert, bietet New York Menschen mit Ambitionen trotzdem eine Art Auffangbecken, da man sich auch jenseits der Studentenzeit noch problemlos zu Wohngemeinschaften zusammenschließt, um die finanziellen Anforderungen meistern zu können. Nur widerwillig lässt man sich auf profane Tagesjobs ein, mit denen man es sich erlauben kann, weiterhin den hochtrabenden und vielleicht unerreichbaren Träumen hinterherzujagen. Greta Gerwig („Lola gegen den Rest der Welt“) verkörpert diese Frances mit charmanter und spitzzüngiger Raffinesse, bei der ständig eine gewisse Abgeklärtheit hinsichtlich gescheiterter beruflicher und privat-emotionaler Ziele durchschimmert. Das Drehbuch zerfällt dabei in eine episodenhafte Aneinanderreihung von Impressionen aus dem Alltag seiner Figuren, bei der sich erst im Nachhinein ein roter Faden und eine charakterliche Entwicklung der Hauptcharaktere abzuzeichnen beginnen. Für New-York- und Greta-Gerwig-Fans ein Erlebnis.

Den Film bekommt man in der DVD-Erstveröffentlichung im Widescreen-Format 1,85:1 (anamorphes 16:9) zu sehen, der Ton liegt wahlweise in Deutsch oder Englisch in Dolby Digital 5.1 vor, deutsche Untertitel sind optional einblendbar. Abgesehen vom Trailer zum Film bietet die DVD allerdings leider keinerlei Bonusmaterial. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Zwei junge Frauen torkeln durch New York, raufen sich spielend, tanzen auf der Straße, machen Unsinn, lachen, fühlen sich wohl. Zwei allerbeste Freundinnen in ihren besten Jahren, die titelgebende Fraces, die davon träumt, Tänzerin zu werden, und Sophie, mit der sie zusammen wohnt und lebt. Doch die Idylle bleibt nicht lange bestehen: Erst trennt sich Fraces Freund Dan von ihr, weil sie nicht mit ihm zusammenziehen möchte, dann offenbart Sophie, dass sie zu einer anderen Freundin in eine andere Stadt ziehen wird. Ihren Tänzerinnentraum vor Augen zieht Frances los, eine neue Wohnung zu suchen – und findet sich in einem Strudel von Ereignissen und Begegnungen wieder, die der 27-jährigen vor allem eins abverlangen: Endlich wirklich erwachsen werden. Das klingt für viele nach einem „Hipsterfilm“ und so könnte man „Frances Ha“ auch mit gutem Gewissen bezeichnen – aber im positivsten Sinne. Das neue Werk von Noah Baumgarten (bekannt als Drehbuchautor von Wes Andersons „Der fantastische Mr. Fox“ und „Die Tiefseetaucher“ und als Regisseur von „Greenberg“) hüllt sich zwar trendbewusst in Schwarz-Weiß-Optik und improvisiert und zufällig wirkende Einzelszenen, schafft es aber, in seiner Erzählung über den Zufall hinauszusteigen und eine Entwicklung der Hauptfigur aufzuzeigen, ohne sie ausformulieren zu müssen. „Frances Ha“ ist durchgehend ein wirklicher Wohlfühlfilm, dessen kleinen Konflikte zwar ihre Konsequenzen haben, aber nie die freundliche, lockere Grundstimmung drücken können. Hier wird nichts überdramatisiert, vielleicht an einigen Stellen zu leicht genommen, aber seinen Optimismus möchte man dem Film nicht vorhalten – dafür ist er schlicht zu sympathisch. Dazu trägt vor allem die Hauptdarstellerin viel bei: Greta Gerwig („Greenberg“, „To Rome With Love“) begeistert mit einer Ausstrahlung, die Tölpelhaftigkeit, Lebensfreude und Charme vereint und eine Protagonistin kreiert, die man wegen ihrer Lebensunfähigkeit permanent fest an sich drücken möchte. Dass Frances ihre Verquertheit (von einem ihrer neuen Mitbewohner wird sie fortwährend als „undatetable“ bezeichnet) am Schluss überwinden respektive in ein funktionierendes Leben einbringen kann, erfreut einen dann umso mehr. Das Ganze erinnert einen an eine fröhlichere Version von „Ghost World“ (den Comic, nicht nicht Verfilmung): Zwei beste Freundinnen, die getrennte Wege gehen, um im Erwachsenenleben anzukommen, und von denen eine (zunächst) arg an dieser Trennung leidet. Das soll aber nicht heißen, dass „Frances Ha“ redundant wäre – dafür zeichnet er zu gut ein Bild der heutigen Spätjugend nach. Eine wirkliche Gesellschaftsanalyse oder -bewertung überlässt der Film – glücklicherweise - dem Zuschauer selbst, als Gesellschaftsbeobachtung mit offenem Auge erfüllt er seinen Zweck aber hinreichend. Die Figuren bleiben menschlich und weichen jeglicher Karikaturisierung aus, ihre Begegnungen, wirken echt, ehrlich – nur so weit übertrieben, wie es die Menschen selbst übertreiben möchten. Da entsteht der Humor ganz von selbst und muss nicht durch Pointen hineingezängt werden – auch so lassen sich gute Komödien drehen. Die DVD bietet ein etwas verschwommenes Schwarz-Weiß-Bild, was allerdings dem Ursprungsmaterial anzulasten ist – auch die Blu-ray lässt an dieser Stelle wirkliche Schärfe vermissen. Dafür ist der Kontrast ordentlich. Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 vor und bietet den englischen Originalton samt optionale deutschen Untertiteln sowie die deutsche Synchro – alleine aufgrund von Greta Gerwigs toller Leistung ist der englische Ton vorzuziehen. An Extras wurde leider völlig gespart, unter dem entsprechenden Menüpunkt verbergen sich lediglich Trailer. Fazit: Schwarz-weiß, episodisch, fast wie improvisiert und auch noch eine Geschichte ums verspätete Erwachsenwerden – der Stoff, aus dem Independent-Hipster-Filme gemacht werden. Im Falle von „Frances Ha“ haben wir es zum Glück mit tollem Stoff und einem tollen Endprofukt zu tun: Baumgarten beweist wieder seinen Gespür für skurrile und emotional einnehmende Geschichten und Greta Gerwig lässt zu keiner Sekunde zu, dass man sie nicht sympathisch findet. Am Ende steht eine alte Geschichte, die frisch erzählt ist, zu keiner Sekunden langweilt und für 82 Minuten gute Stimmung mit feinem Nachhall sorgt. Sehr empfehlenswert – trotz der enttäuschenden DVD. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
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Medien-Typ: DVD
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