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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
Die Handlung konzentriert sich fast ausnahmslos auf einen Raum und dennoch hat der Zuschauer das Gefühl, viel mehr zu erleben als in vielen anderen Filmen. Meisterwerke wie „Die 12 Geschworenen“ oder „Der Totmacher“ gewinnen gerade durch die Beschränktheit des Handlungsorts und zählen deshalb zu den absoluten Meisterwerken der Filmgeschichte. Auch „Das Verhör“ wird oft in einem Atemzug genannt, wenn das Gespräch auf hochkarätige Kammerspiele und französische Meisterwerke kommt. Lino Ventura und Michel Serrault liefern sich in dem Film ein Duell, dessen Intensität dem Zuschauer beinahe den Atem abschnürt. Die Handlung dreht sich in erster Linie um den Mord an einem achtjährigen Mädchen und weitet sich schnell zu einem Lehrstück in Sachen moralischer und juristischer Moral aus. Integrale Fragen nach der Identität und Moral des Einzelnen werden im Laufe des Films gestellt und hinterlassen einen weitreichenden Eindruck. Dabei gerät das Rededuell der beiden gestandenen Charaktermimen nicht trocken und dröge, sondern vibriert die ganze Zeit. Der innere Druck, unter dem der verdächtige Notar Jerome Martinaud steht, ist ihm immer deutlicher anzumerken, bis es zur Explosion kommt. Doch die Story verläuft nicht wie erwartet und nimmt bald eine unerwartete Endung, die den gesamten Handlungsverlauf auf den Kopf stellt...

Der Film wird von den beiden Hauptdarstellern Lino Ventura und Michel Serrault getragen; dazu gesellt sich noch das unterkühlte und dennoch präsente Spiel von Romy Schneider. Mit weniger starken Schauspielern wäre der Film sicherlich nicht zu dem geworden, was er ist, denn er lebt in hohem Maße von den darstellerischen Leistungen.

„Das Verhör“ ist ohne Zweifel ein Meisterwerk des französischen Kinos und an Spannung und innerer Geschlossenheit kaum zu überbieten. Dieser Tatsache musste sich auch der Regisseur des Remakes „Under Suspicion“ geschlagen geben, obwohl seine Version mit Gene Hackman, Morgan Freeman und Monica Belluci mindestens genauso gut besetzt ist wie das Original. Doch die Atmosphäre der Vorlage ist bisher in ihrer Intensität noch von keinem anderen Film erreicht worden. Wer allerdings ein etwas zeitgemäßeres Outfit für den Film angemessen hält, kann auch unbesorgt zum Remake greifen. Auf jeden Fall darf „Das Verhör“ in keiner ernsthaften Sammlung fehlen!

Fazit: „Das Verhör“ ist ein Meisterwerk der Filmgeschichte, dessen spannende Handlung integrale moralische Fragen erläutert und ganz nebenbei noch einen packenden Thriller erzählt, der von zwei brillanten Hauptdarstellern getragen wird. Absolut empfehlenswert und sollte in keiner Sammlung fehlen! ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Ein Inspektor und ein als Mörder verdächtigter Mann führen in einem Verhörzimmer ein ausführliches, intensives Wortgefecht. Das ist die Grundkonstellation des französischen Films „Das Verhör“ von Regisseur Claude Miller aus dem Jahr 1981.

Die Handlung spielt in nur einer Nacht und spielt fast ausschließlich in diesem einen Raum, dem Verhörzimmer des Polizeipräsidiums. Nur ab und zu werden Gespräche durch Rückblenden illustriert. Der wohlhabende Notar Martinaud (Michel Serrault) wird in der Silvesternacht überraschend aufs Polizeirevier bestellt. Komisar Gallien (Lino Ventura) ermittelt im Falle der Ermordung zweier kleiner Mädchen, von denen Martinaud eines tot aufgefunden hat. Was zunächst wie eine Routine-Befragung zur Klärung von Einzelheiten aussieht, entpuppt sich allmählich als knallhartes Verhör, in dem sich der Notar schnell in Widersprüche verstrickt und selbst zum Hauptverdächtigen wird. Als sich dann auch noch seine Frau Chantal (Romy Schneider) gegen ihn wendet, scheinen die von Gallien dringend benötigten Beweise Martinaud zu überführen.

Wie schon Hitchcock mit seinem Film „Bei Anruf Mord“ bewies, schadet die räumliche Festlegung keinesfalls, was zum einen natürlich an den exzellenten Rededuellen liegt und zum anderen an den hervorragenden schauspielerischen Leistungen von Lino Ventura und Michel Serrault, die sich hier einen spannungsgeladenen Zweikampf liefern. Die Dritte im Bunde ist die wunderbare Romy Schneider, die hier in ihrem vorletzten Film zu sehen ist. Ihr Auftritt ist leider nicht länger als ca. 6 Minuten, dennoch brilliert sie in dieser kleinen und ungemein wirkungsvollen Rolle. Die Figaro-Magazin schrieb seinerzeit: „Ihr genügen zwei Szenen, um uns mehr zu erschüttern, als es die gesamte Laufzeit mehrerer anderer Filme vermag!“

Fazit: Grandios gespielt Psychoduell, bissig bzw. demaskierend und fesselnd bis zum Schluss.

Randnotiz: „Das Verhör" wurde vielfach ausgezeichnet, Césars gab's für Michel Serrault, Guy Marchand, für das beste Originaldrehbuch und den Schnitt.

Das Kriminaldrama erfährt nun eine Wiederveröffentlichung durch Concorde Home Entertainment. Das Widescreen-Bild (1.66:1 – anamorph) kommt mit Schwächen beim Kontrast und der Schärfe daher, ist aber dennoch befriedigend zu bezeichnen. Der Ton (Dolby Digital 1.0) ist zu jeder Zeit gut verständlich, auch wenn er etwas dumpf klingt. Bonusmaterial ist leider, bis auf ein paar Werbetrailer, keines vorhanden.

Übrigens: Im Jahr 2000 drehte Stephen Hopkins ein Remake des Films unter dem Namen „Under Suspicion – Mörderisches Spiel“, mit Morgan Freeman in der Rolle des Inspektors und Gene Hackman als vermeintlicher Kindermörder. Monica Bellucci spielt die Rolle, die zuvor Romy Schneider verkörpert worden war. Diese Verfilmung hatte nicht den Erfolg des Originals und war in den USA ein finanzieller Misserfolg, dennoch ist auch diese Version, die sich nur in Grundzügen an das Originaldrehbuch von Claude Miller hält, durchaus sehenswert. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper FilmLexikon: Als Kriminalfilm - in der Art eines Gerichtsfilms - inszeniert, umfaßt der zeitliche Rahmen des Films eine einzige Nacht, und die Handlung beschränkt sich auf einen einzigen Ort: das Verhörzimmer des Polizeipräsidiums. Innerhalb d

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Kommentar von djfl.de
Lexikon des internationalen Films: Spannendes Kammerspiel um Identität und Differenz von juristischer und moralischer Schuld, das seinen Rang vor allem aus dem glänzenden darstellerischen Vermögen der Protagonisten gewinnt.

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Kommentar von djfl.de
Insgesamt erhielt der Film 1982 acht César-Nominierungen, unter anderem für den "besten Film" und die "beste Regie". Der dritte Spielfilm von Claude Miller war eine Auftragsarbeit nach dem Roman "Brain Wash" von John Wainwright, die der Regisseur aber auf sehr persönliche Weise umzusetzen vermochte. Claude Miller, der in seinen Lehrjahren schon bei namhaften Vorbildern wie François Truffaut und Jean-Luc Godard assistierte, landete mit "Das Verhör" in den französischen Kinos einen Riesenerfolg. Michel Serrault, einer der wandlungsfähigsten französischen Schauspieler überhaupt, bekannt geworden durch seine Bühnenrolle des Transvestiten-Stars Zaza Napoli in "Ein Käfig voller Narren", wurde für seine Rolle des Notars Martinaud mit dem César für "den besten Schauspieler" geehrt. Lino Ventura, von seiner Biographie her eher ein Mann der Tat, versuchte sich in vielen Berufen, war Laufbursche, Mechanikerlehrling, Handelsvertreter bis er es 1950 als Berufsringer sogar zum Europameister brachte. Von Regisseur Jacques Becker wurde er 1953 für seinen Film "Wenn es Nacht wird in Paris" entdeckt. Von da an war seine Filmkarriere nicht mehr zu stoppen. Lino Ventura starb am 22. Oktober 1987. DVD: 2002-01-07

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Kommentar von djfl.de
Insgesamt erhielt der Film 1982 acht César-Nominierungen, unter anderem für den "besten Film" und die "beste Regie". Der dritte Spielfilm von Claude Miller war eine Auftragsarbeit nach dem Roman "Brain Wash" von John Wainwright, die der Regisseur aber auf sehr persönliche Weise umzusetzen vermochte. Claude Miller, der in seinen Lehrjahren schon bei namhaften Vorbildern wie François Truffaut und Jean-Luc Godard assistierte, landete mit "Das Verhör" in den französischen Kinos einen Riesenerfolg. Michel Serrault, einer der wandlungsfähigsten französischen Schauspieler überhaupt, bekannt geworden durch seine Bühnenrolle des Transvestiten-Stars Zaza Napoli in "Ein Käfig voller Narren", wurde für seine Rolle des Notars Martinaud mit dem César für "den besten Schauspieler" geehrt. Lino Ventura, von seiner Biographie her eher ein Mann der Tat, versuchte sich in vielen Berufen, war Laufbursche, Mechanikerlehrling, Handelsvertreter bis er es 1950 als Berufsringer sogar zum Europameister brachte. Von Regisseur Jacques Becker wurde er 1953 für seinen Film "Wenn es Nacht wird in Paris" entdeckt. Von da an war seine Filmkarriere nicht mehr zu stoppen. Lino Ventura starb am 22. Oktober 1987. DVD: 2002-01-07

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