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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
Mit einer Verknüpfung von Krimi- und tragischen Familiengeschichte präsentiert Altmeister des französischen Kinos Claude Chabrol seinen Film 58. Spielfilm „Kommissar Bellamy – Mord als Souvenir“, mit Gérard Depardieu in der Hauptrolle, der hier in einer seiner besten Rollen seit Jahren zu sehen ist.

Es beginnt mit einer Leiche und endet mit einer. Wie jedes Jahr verbringen der Pariser Ex-Polizeichef Paul Bellamy (Gérard Depardieu) und seine Frau Françoise (Marie Bunel) die Sommerferien in ihrem Elternhaus im südfranzösischen Nîmes. Mit der gemütlichen Zweisamkeit ist es in diesem Jahr jedoch nicht sehr weit her. Denn ein Fremder (Jacques Gamblin) drängt sich Bellamy auf und behauptet, er habe im Zuge eines Versicherungsbetrugs einen Obdachlosen umgebracht, um danach ein neues Leben zu beginnen. Sein Aussehen hat er durch plastische Chirurgie verändert. Aber so ganz ging der Plan, dem Toten seinen früheren Namen anzuhängen, nicht auf, und das Objekt der Begierde vergnügt sich schon mit einem anderen.

Bellamys Spürnase ist gefragt, um Licht in den seltsamen und nur schwer zu entwirrenden Fall zu bringen. Als dann noch sein Halbbruder auftaucht, das genaue Gegenteil von ihm, ein Abenteurer, Spieler, Trinker und Dieb, hängt bald der Haussegen schief

Gérard Depardieu, der hier zum erst Mal mit Chabrol zusammen arbeitete, ist die Idealbesetzung des Kommissars, und überzeugt als schnaufender, keuchender Kommissar, der mit hintersinnigem Witz und altmodischem Charme daher kommt. Ein Pfundskerl im wahrsten Sinne des Wortes!

Der Film selbst überzeugt nicht ganz so wie seine Darsteller. Die Verknüpfung von Krimi- und der am Ende tragischen Familiengeschichte ist nicht immer voll gelungen. Die Schilderung der Entwicklung der persönlichen Beziehungen der Protagonisten nimmt mitunter so viel Raum ein, dass die Aufklärung des Verbrechens an den Rand gedrängt wird.

Fazit: Elegante aber leichte Krimi-Kost, mit einer faszinierenden Gérard-Depardieu-Performance.

Übrigens: Claude Chabrol hat wie bereits in seinen früheren Filmen seine halbe Familie eingespannt. Sein Sohn Thomas Chabrol spielt eine kleine Nebenrolle im Gericht. Sein anderer Sohn Matthieu Chabrol zeichnet für die Musik verantwortlich. Für das Skript und die Konsistenz der Szenenanschlüsse war Aurore Chabrol zuständig.

Die DVD-Umsetzung: ein zufrieden stellendes Widescreen-Bild (1.85:1 – anamorph) und ein ebensolcher Ton (Dolby Digital 5.1) lassen den Film in ein ordentliches Licht fallen. An Bonusmaterial gibt es leider nur den Trailer zum Film sowie ein paar Programmtipps. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
In der Geschichte der Kriminalromane sind die beiläufigen Ermittler seit Jeher sehr beliebt. Sei es eine alte Miss Marple, die per Zufall in Gewaltverbrechen schlittert und sich ein ums andere Mal als wesentlich effektiver als die offiziellen Kriminologen erweist; sei es der von G.K. Chesterton erfundene Pfarrer Braun, der neben seinen kirchlichen Aufgaben auch als Hobby-Detektiv dem Wohle der Menschheit dient. Claude Chabrol ist seit Jahrzehnten der französische Großmeister verschachtelter Kriminalgeschichten, die großen Wert auf Charakterisierungen legen und oftmals die scheinbar heile Welt demontieren. In den vergangenen Jahren hat er dabei zwar zunehmend seine Schärfe eingebüßt und bietet häufig nur gepflegte Langeweile, aber seine Filme sind nach wie vor mit hervorragenden Dialogen gespickt und ausnahmslos brillant gespielt. Bei „Kommissar Bellamy“ hat Chabrol nun zum ersten Mal mit einem Urgestein des französischen Kinos zusammengearbeitet, Gérard Depardieu. Das Zusammentreffen der beiden Legenden hat auch durchaus wieder seinen Reiz und wird Fans des Regisseurs und des Filmstars kaum enttäuschen. Depardieu spielt den Titel gebenden Kommissar, der sich mit seiner Frau in sein Sommerhaus in der Provinz zurückgezogen hat, aber auch dort nicht von Verbrechen verschont bleibt. Es vertraut sich ihm ein gesuchter Versicherungsbetrüger (Jacques Gamblin) an, der zudem für einen Mord verantwortlich sein soll. Bellamy beginnt im Privaten mit seinen Nachforschungen, während Kommissar Leblanc, der offiziell auf den Fall angesetzt ist, weiter im Dunkeln tappt. Es ist eine andere Form des Kriminalfilms geworden, und doch bleibt Chabrol auch hier seinem Stil treu und kann sein Publikum nur noch in Details überraschen. Hier sitzt so manche Dialogpointe, hier beweist der Regiealtmeister Talent bei der Beobachtung von Zwischenmenschlichem und kreiert mit seinen engagierten Darstellern so manches ausgefeilte Charakterporträt. Zu einem späten Meisterwerk reicht es zwar auch dieses Mal nicht, aber immerhin zu einer routinierten Fingerübung, mit der uns Chabrol beweist, dass er sein Handwerk noch immer aus dem Effeff beherrscht. (3/6) ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Medien-Typ: DVD
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