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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
Kultwestern „True Grit - Der Marshal“ mit John Wayne neu auf Blue-ray Disc.

Nur einmal bekam der in jeder Hinsicht große und allseits beliebte John Wayne einen Oscar. Es war für seine Rolle als einäugiger Marshal Rooster Cogburn in „True Grit - Der Marshal“. Obwohl Wayne 1969 schon etwas älter und nicht mehr so athletisch ist, liefert er hier unter der Regie von Henry Hathaway eine schauspielerische Glanzleistung ab. Die Coen-Brüder bringen jetzt ein Remake mit Jeff Bridges, Matt Damon und Josh Brolin. Es darf jedoch wie in den meisten derartigen Fällen bezweifelt werden, ob das Original auch nur annähernd erreicht werden kann. Denn hier stimmt einfach alles. Umgeben von der traumhaften Bergkulisse Colorados in 2000 Metern Höhe gibt es für über zwei Stunden Spannung und schöne Bilder. Paramount Home Entertainment bringt jetzt diesen klassischen Kultwestern erstmals auf Blue-ray Disc heraus. Die gestochen scharfe HD-Auflösung lässt die weiten Landschaftsaufnahmen mit vielen farbenprächtigen Details erst richtig zur Geltung kommen. Bei einer Reitszene durch die Prärie ist jeder Grashalm zu erkennen.

Die Geschichte spielt im Jahr 1880 in Arkansas, wo das Mädchen Mattie (Kim Darby) den trinkfesten und unerschrockenen Marshal Rooster Cogburn um Hilfe bittet, Tom Chaney, den Mörder ihres Vaters, zu finden und vor Gericht zu bringen. Das eigensinnige Mädchen gibt keine Ruhe, bis sie den Marshal gegen Bezahlung eines Preisgeldes von 100 Dollar überredet hat. Es gelingt ihr sogar, ihn gegen seinen Willen bei der gefährlichen Suche zu begleiten. Außerdem gesellt sich noch der junge Texaner La Boeuf (Glen Campbell) zu ihnen. Auf ihrer Reise durch die atemberaubende Landschaft des Wilden Westens erlebt der Zuschauer eine Mischung aus Drama, Humor und Action. Als sie schließlich den Mörder aufgespürt haben, gelingt es ihm und seiner Bande, Mattie zu entführen. Der Anführer der Bande wird von Dennis Hopper gespielt, der im selben Jahr auch in „Easy Rider“ gespielt hat. Nach einem finalen Showdown bleiben als einzige Cogburn und Mattie am Leben. Sie muss medizinisch versorgt werden, denn sie wurde von einer Giftschlange gebissen.

Dieser Spätwestern zeigt John Wayne, wenn auch sichtlich gealtert, noch einmal voll in seinem Element. In keinem anderen Film hatte er so viel Dialogtext zu lernen. Als überzeugter Republikaner und Reagan-Unterstützer galt er vielen als Vertreter der amerikanischen Werte und war damit eine Identifikationsfigur für viele Zuschauer. Das Drehbuch für diesen Film stammt dagegen von Marguerite Roberts. Sie war Mitglied der Kommunistischen Partei, stand während der McCarthy-Ära auf der schwarzen Liste des Komitees für unamerikanische Umtriebe und bekam später Berufsverbot. Dem fertigen Film sieht man dieses Missverhältnis nicht an, auch nicht, dass die Glanzzeit des amerikanischen Western zu dieser Zeit schon vorbei war. Das zeigt sich auch in der selbstironischen Rolle John Waynes, der nicht mehr alles so ernst zu nehmen scheint. Insgesamt verdienen Regie, Kamera, Musik und Besetzung großes Lob. Kim Darby erinnert mit ihrer unschuldig-frechen Art etwas an Pippi Langstrumpf, die sich auch von keinem Erwachsenen etwas vormachen lässt.

Als Extras gibt es einen Audiokommentar, Augenzeugenberichte über die Dreharbeiten mit John Wayne, die Schauplätze, zu denen noch heute „Pilger“ kommen und einen Beitrag über bekannte Gesetzlose wie Billy the Kid und Sundance Kid. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
„Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir vor 35 Jahren schon eine Augenklappe zugelegt“, sagte John Wayne in seiner Dankesrede, als man ihm den Oscar, zwanzig Jahre nach seiner ersten Oscar-Nominierung für den Kriegsfilm „Du warst unser Kamerad“ (1949), als bester männlicher Hauptdarsteller für seine Rolle in „Der Marshal“ überreichte.

„True Grit“, wie der Film im Original heißt, zeigt John Wayne in einer seiner Paraderollen. Er spielt den versoffenen, einäugigen Marshal Reuben "Rooster" Cogburn, der von der 14-jährigen energischen Mattie Ross beauftragt wird, den Mörder ihres Vaters, Tom Chaney, zu stellen. Das ungleiche Paar wird auf seine Suche nach dem Täter von dem Texas Ranger La Boeuf begleitet, der ebenfalls hinter dem zwielichtigen Chaney her ist.

Regisseur Henry Hathaway („Niagara“, „Die vier Söhne der Katie Elder“) inszenierte 1968 mit „True Grit“ eine ganz durchschnittliche, schon oft so ähnlich erzählte Geschichte, doch das Zusammenspiel dieses herrlich ungleichen Paares macht vor allem den Reiz aus. Zudem glänzt John Wayne hier vor allem durch eine starke Prise Selbstironie. Kurz und gut, auch nach über 40 Jahren unterhält dieser Spätwestern immer noch hervorragend. Übrigens: John Wayne spielte die Rolle des Marshals 1975 in „Rooster Cogburn and the Lady“ (deutscher Titel: "Mit Dynamit und frommen Sprüchen") erneut. Diesmal an seiner Seite die 66-jährige Western-Debütantin Katharine Hepburn.

Randnotiz: Gleich nach der Oscarverleihung kehrte John Wayne an das Set von „Rio Lobo“ unter der Regie von Howard Hawks zurück. Dort wartete eine kleine Überraschung auf ihn: Alle Mitglieder des Drehteams, selbst das Pferd des Duke, trugen wie der Marshal Augenklappen.

Paramount veröffentlicht diesen Western-Klassiker nun erstmalig auf Blu-ray. Der Zeitpunkt Veröffentlichung ist nicht zufällig gewählt: Die Neuverfilmung der Coen-Brüder mit Jeff Bridges startet schließlich am 24. Februar in den deutschen Kinos. Doch zurück zur Blu-ray: trotz des Alters des Films kann dieser hier mit einem schönen Widescreen-Bild (1.78:1 – anamorph) überzeugen. Farbe und Schärfe liegen in einer wirklich sehr guten Qualität vor. Der Ton liegt leider nur in Mono-Qualität vor, ist aber zu jeder Zeit gut verständlich und somit durchaus zufrieden stellend. Was die Extras angeht, so werden die Herzen von Wayne-Fans höher schlagen, denn im Gegensatz zur DVD-Ausgabe, wo es lediglich den Trailer zu sehen gibt, kommt die Blu-ray mit einem Audiokommentar sowie den Featurettes „Wahres Schreiben“, „Die Arbeit mit dem Duke“, „Aspen Gold: Die Locations von True Grit“ und „Das Gesetz und die Gesetzlosen“ sowie natürlich den Kinotrailer daher. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Medien-Typ: DVD
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