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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
Mit Filmen wie „Mad Max“, „Lethal Weapon“, seiner ersten Regiearbeit „Der Mann ohne Gesicht“ und mit seinem fünffach Oscar ausgezeichneten Schottland-Epos „Braveheart“ war Mel Gibson auf dem Kinoolymp angekommen. Doch 2004 kam seine dritte Regiearbeit „Die Passion Christi“, die vor allem wegen seiner Gewaltdarstellungen Anlass zum Protest von verschiedenen Seiten wurde. Zudem war Gibson als Filmemacher und politischer Aktivist durch seine persönliche Haltung wiederholt Auslöser für kontroverse Diskussionen. Er beschimpfte Frauen, diffamierte Schwule und zog am Ende über Juden her. Seine antisemitischen Ausfälle brachte die halbe Filmbranche gegen ihn auf. Man wolle mit ihm nicht mehr arbeiten, bekannten zahlreiche Kollegen öffentlich. In Hollywood war man sich eigentlich einig: Mel Gibson hat ausgespielt.

Für Jodie Foster änderten die negativen Anschuldigungen und Gerüchte jedoch nichts an ihrer Freundschaft zu Mel Gibson. „Mel ist unstrittig ein hochbegabter Schauspieler und Regisseur", so Jodie Foster. Und weiter sagt sie: „Wenn man einen Freund liebt, lässt man ihn nicht im Stich, wenn er mit etwas zu kämpfen hat". Und so stand sie, 17 Jahre nach der Western-Komödie „Maverick“, wieder gemeinsam mit Mel vor der Kamera. Dieses Mal für die Tragikomödie „Der Bieber“, in dem Jodie Foster neben der weiblichen Hauptrolle zum dritten Mal die Regie übernahm. Neben Mel Gibson und Jodie Foster als Ehepaar auf der Leinwand gesellt sich mit Anton Yelchin („Alpha Dog“, „Charlie Bartlett“, „Terminator: Die Erlösung“) ein Jungschauspieler mit enormen Potenzial.

Doch nun zur Story: Mel Gibson ist hier in der Rolle des Walter Black zu sehen, Ehemann einer liebenden Frau (Jodie Foster), Familienvater zweier Söhne und Unternehmer einer kommerziell strauchelnden Spielzeugfirma. Walter kann keiner dieser Rollen auch nur im Geringsten gerecht werden. Er leidet unter einer schweren Depression. Nachdem er schließlich von seiner Frau vor die Tür gesetzt wird, entscheidet sich Walter, dem Elend ein Ende zu machen und sich das Leben zu nehmen. Doch die Rettung aus dem psychischen Tief erscheint in unerwarteter Gestalt: Walter findet im Müll eine Biber-Handpuppe. Fortan führt Walter den Biber mit sich herum und lässt ihn für sich sprechen. Bizarrer weise bessert sich sein Leben dank des Bibers sichtlich. Selbst seine Umwelt reagiert angetan vom exzentrischen Walter und seiner charmanten Handpuppe. Der Biber ermöglicht Walter quasi einen Urlaub von sich selbst. Der Bieber wird Walters bester Freund, aber gleichzeitig auch sein schlimmster Feind. Mit der Zeit lässt der künstliche Nager immer weniger von Walters eigentlicher Persönlichkeit übrig. Aus einem Urlaub, droht ein endgültiger Abschied zu werden.

Mit „Der Bieber“ gelang Jodie Foster eine bewegende, ungewöhnliche und unterhaltsame Genre-Mischung aus Komödie, Drama und Psycho-Thriller. Der Film ist zwar nicht makellos und eher pseudo-tiefschürfend, aber der Balanceakt zwischen Komödie und Tragödie ist Foster weitgehend gelungen, auch wenn im letzten Drittel sich Sentimentalitäten häufen. Was Mel Gibson angeht, so legt er hier ein wirklich sehenswertes Comeback vor. Was nicht zuletzt an den biografischen Ähnlichkeiten der Rolle liegen dürfte. Kurz und gut, „Der Bieber“ ist ein mitreißender Film geworden, der die Negativschlagzeilen um Mel Gibson tatsächlich für die Dauer seiner Geschichte vergessen lässt.

Die DVD, die nun bei Concorde Home Entertainment erschienen ist, präsentiert den Film in guter Qualität. Das Widescreen-Bild (2.35:1 - anamorph) ist mit seiner Schärfe und überzeugt ebenso mit natürlichen und kräftigen Farben. Der Ton (Dolby Digital 5.1) birgt themenbedingt jetzt keine Action-Kracher, und ist über weite Strecken eher frontlastig, ist aber klar und sauber und zu jeder Zeit gut zu verstehen. An Bonusmaterial gibt es neben einen Audiokommentar mit Jodie Foster noch entfallenen Szenen, das Making Of mit dem Titel „Alles wird gut“ und natürlich den Trailer. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Mel Gibson ist in den letzten Jahren mehr durch seine privaten Eskapaden ins Rampenlicht geraten als durch die Auswahl seiner Filmrollen. Immer wieder fiel der Schauspieler und Filmemacher durch antisemitische Ansichten aus der Rolle, sei es auf inhaltlicher Ebene in seiner vorletzten Kinoregiearbeit „Die Passion Christi“ oder privat, wenn er volltrunken am Steuer seines Fahrzeugs Polizisten anblaffte. Nun hat er nach seinem actiongeladenen Auftritt in „Auftrag Rache“ mal wieder eine Hauptrolle in einem Drama übernommen, mit dem er die Überhand genommenen Negativschlagzeilen ein Stückweit wieder ausgleichen könnte. Als depressiver Familienvater und Vorstandsvorsitzender einer Spielzeugfirma findet er die Lösung seiner Probleme in einer weg geworfenen Biber-Handpuppe, mit der er seine persönlichen Probleme kanalisieren und das Vertrauen seiner Umgebung kurzfristig zurückgewinnen kann. Angesichts dieses skurrilen Drehbuchansatzes könnte man sich vorstellen, dass der echte Mel Gibson mit einer solchen Puppe als Zweites Ich bei öffentlichen Statements von Zeit zu Zeit vielleicht auch besser beraten wäre.

Depressionen sind ein schwieriges Pflaster, das sich erst in den letzten Jahrzehnten medizinisch nach und nach erschlossen hat, und das man einer breiten Öffentlichkeit sicherlich nur schwer in einer filmischen Fiktion vermitteln kann. Sandra Nettelbeck ist dies vor drei Jahren mit ihrem Film „Helen“ ausgesprochen gut gelungen, wobei das sensible Arthouse-Drama an den Kinokassen scheiterte. Jodie Foster schlägt in ihrem dritten Film als Regisseurin (nach „Das Wunderkind Tate“ und „Familienfest und andere Schwierigkeiten“) einen eher massentauglicheren Weg ein, läuft dabei aber mitunter Gefahr, dass man die eigentliche Problematik durch diese Herangehensweise aus den Augen verliert. Zu schnell wird die Krankheit des Protagonisten in den ersten Filmminuten abgehandelt, zu wenig erfährt man über ihre Hintergründe und mögliche Therapieansätze. Die Lösung, die sich der Patient hier selbst verordnet, muss auf Außenstehende eher belustigend als erhellend wirken. Und in der Tat schlägt Fosters Inszenierung mitunter einen komödiantischen Tonfall an, der durch die putzige Puppe in der zweiten Hauptrolle natürlich ständig unterstrichen wird. Aber trotzdem ist „Der Biber“ kein zur Belanglosigkeit vereinfachtes Krankheitsdrama, sondern ein durchaus vielschichtiger Film, der auch auf die Probleme der weiteren Familienmitglieder eingeht und vor allen Dingen auch darstellerisch zu fesseln und überzeugen versteht. Wenn man also seine medizinisch-psychologische Erwartungshaltung zurückschraubt und sich vielmehr auf ein Familiendrama einlässt, das mehrere Figuren umspannt und diese glaubwürdig ins Bild zu rücken versucht, kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Medien-Typ: DVD
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