DR. HOPE - EINE FRAU GIBT NICHT AUF - Ab 19. März 2010 auf DVD
DR. HOPE - EINE FRAU GIBT NICHT AUF - Ab 19. März 2010 auf DVD
2010-01-29 12:03:01 - Autor: Jean Lüdeke - Titel bei Amazon.de kaufen!Ab 19. März 2010 auf DVD im Handel: Heike Makatsch in einem großen historischen Fernsehzweiteiler über die erste Ärztin Deutschlands. Mit Justus von Dohnányi (''Das Experiment''), Inka Friedrich (''Sommer vorm Balkon'') und Martin Feifel (''Agnes und seine Brüder'').
DR. HOPE - EINE FRAU GIBT NICHT AUF - Ab 19. März 2010 auf DVD
"Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" erzählt die authentische Geschichte der Reformerin und Medizinerin Hope Bridges Adams. In der Titelrolle brilliert Heike Makatsch nach "Margarete Steiff" und "Hilde" in einer weiteren großen Frauenrolle. An ihrer Seite spielen einige der renommiertesten Darsteller Deutschlands: Justus von Dohnányi ("Das Experiment"), Inka Friedrich ("Sommer vorm Balkon"), Martin Feifel ("Agnes und seine Brüder"), August Zirner ("Die Fälscher") und Monika Baumgartner ("Gipfelsturm"). "Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" wurde erstmals auf dem Filmfest München 2009 gezeigt und erscheint zur ZDF-Fernsehpremiere am 15. und 17. März 2010 ab 19. März 2010 auf DVD.
Sie war eine der Pionierinnen der Frauenbewegung und die erste Frau, die in Deutschland ein medizinisches Staatsexamen ablegte und als Ärztin praktizierte: Hope Bridges Adams (1855-1916). Als die junge Frau 1872 nach dem Tod ihres Vaters von London nach Deutschland, zum Ursprungsort ihrer Familie, zurückkehrt, kristallisieren sich die sozialen und politischen Spannungen im jungen Deutschen Reich in ihrem Kampf um ein selbstbestimmtes Leben als Ärztin. Sie lernt Otto Walther (Justus von Dohnányi) und Clara Zetkin (Inka Friedrich) kennen und beschließt, Medizin zu studieren. Gegen alle Widerstände, vor allem gegen die Intervention von Professor Ludwig von Arnstetten (August Zirner), erkämpft sich Hope als erste Frau das Recht, ein Examen abzulegen. Sie besteht mit Bravour, bemüht sich in Deutschland jedoch vergeblich um eine Approbation. Nicht einmal die Fürsprache der Kaiserin Augusta kann etwas bewirken. Sie ist gezwungen, ins Ausland auszuweichen, wo sie ihre Zulassung schließlich erhält.
Hope heiratet Otto und praktiziert in der gemeinsamen Praxis in Frankfurt unter seinem Namen. Die Arbeit als Allgemeinmedizinerin konfrontiert sie schnell mit den tiefgreifenden sozialen Missständen ihrer Zeit: Hohe Kindersterblichkeit, mangelnde Hygiene, Unterernährung und häusliche Gewalt lassen sie zu einer Anwältin der Ärmsten, vor allem der Frauen werden. Als Hope im Revolutionär Carl Lehmann (Martin Feifel) die Liebe ihres Lebens findet, widmet sie sich gemeinsam mit ihm ganz dem Kampf für die Rechte der Frauen und für eine öffentliche Gesundheitsfürsorge. Es dauert über 20 Jahre und erfordert einen Bundesratsbeschluss in Berlin, bis ihr Leipziger Examen 1904 schließlich in Deutschland anerkannt wird und sie ihren Doktortitel tragen darf. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Ärztin, deren Kampf um ein fortschrittliches Frauenbild dem Denken ihrer Zeit weit voraus war.
"Hope Bridges Adams hat ein Leben lang für ihre Überzeugung gekämpft. Durch ihr Schaffen wurden Weichen gestellt, die heute noch unsere Realität prägen." (Heike Makatsch)
Heike Makatsch (* 1971) begann ihre Karriere als Schauspielerin mit einer Rolle in Detlev Bucks Kinoerfolg "Männerpension" (1996), für die sie mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde. Es folgten Doris Dörries Episodenfilm "Bin ich schön?" (1998), das Melodram "Aimée und Jaguar" (1999) sowie "Die Häupter meiner Lieben" (1999), eine Adaption von Ingrid Nolls Bestseller-Roman. Im Publikumserfolg "Love Actually" (2003) spielte Heike Makatsch neben Hugh Grant, Emma Thompson und Liam Neeson. Im Fernsehen war sie u. a. in "Die Affäre Semmeling" (2002) und "Das Wunder von Lengede" (2003) zu sehen. Für die Titelrollen in der Fernsehproduktion "Margarete Steiff" (2005) erhielt sie den Bambi und den Bayerischen Fernsehpreis. 2009 brillierte sie in der Kinoproduktion "Hilde" (2009), der Verfilmung von Hildegard Knefs Autobiografie.
Justus von Dohnányi (* 1960) spielte an den großen Bühnen in Frankfurt, Zürich und Hamburg unter der Regie von Einar Schleef, Jürgen Flimm und Robert Wilson. Er war in zahlreichen Fernsehfilmen zu sehen ("Eine Frau wird gejagt", "Die Außenseiter", "Sturmzeit", "Todfeinde") und stand in deutschen und internationalen Kinoproduktionen vor der Kamera. Nach seinem Debüt 1999 in "Jakob der Lügner" folgte im selben Jahr "James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug". 2000 spielte er im Kinofilm "Das Experiment", wofür er mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.
Martin Feifel (* 1964) gab sein Kinodebut nach Engagements am Schauspielhaus Bochum und am Hamburger Thalia Theater 1994 in "Maries Lied". Zu seinen Leinwandauftritten zählen außerdem "Feuerreiter" (1998), in dem er Hölderlin verkörperte, "Sass - Die Meisterdiebe" (2001) sowie die Kästner-Verfilmung "Emil und die Detektive" (2001) mit Maria Schrader und Jürgen Vogel. 2001 überzeugte Martin Feifel als an den Rollstuhl gefesselter Hausbesetzer Hotte in "Was tun, wenn's brennt?", 2003 in Margarethe von Trottas preisgekröntem Kinofilm "Rosenstraße" und 2004 in "Agnes und seine Brüder".
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Quelle: ZDF Video Diskutieren Sie über diese Nachricht! Diese Meldung jetzt direkt per E-Mail versenden! |
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