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absolut Medien im Mai: Julius Pinschewer und Ernst Jandl

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DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2010-04-19 07:29:34 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Filmpionier Julius Pinschewer (1883–1961) hat ein halbes Jahrhundert lang den deutschsprachigen Werbefilm geprägt. Er hat an die 700 unterhaltsame Werbefilme produziert und damit nicht nur Dokumente der Zeit und der Werbung geschaffen - seine Kurzfilme können auch heute ein großes Publikum begeistern ...


absolut Medien im Mai: Julius Pinschewer und Ernst Jandl

Julius Pinschewer – Klassiker des Werbefilms
Filmpionier Julius Pinschewer (1883–1961) hat ab 1910 ein halbes Jahrhundert lang den deutschsprachigen Werbefilm geprägt. Er hat ein knappes Dutzend Firmen gegründet und geleitet und an die 700 unterhaltsame Werbefilme produziert.

Schon 1912 glänzt Pinschewer mit Trickfilmen für Markenartikler wie Maggi und Kupferberg. Nach dem Ersten Weltkrieg gewinnt er namhafte Filmkünstler wie Walter Ruttmann, Lotte Reiniger und Guido Seeber für Produktionen, die heute Klassiker des Werbefilms sind. Zur Gewinnung der Kunden setzt Pinschewer alle Schikanen der Trickfilmtechnik ein: Zeichentrick und Legetrick in verschiedensten Variationen, Silhouettenund Puppenanimation, Scherenschnitt, diverse Kolorierungstechniken und Farbfilmverfahren – stets ist Pinschewer ganz vorn mit dabei, wenn es um kreative und technische Innovationen im Werbefilm geht. DIE CHINESISCHE NACHTIGALL ist weltweit der erste Tonwerbefilm! Anfang der 1920er Jahre steht Julius Pinschewer auch geschäftlich an der Spitze des deutschen Werbefilms: Jede Woche sehen rund vier Millionen Zuschauer seine Werbefilme, die exklusiv in über 800 Lichtspieltheatern vorgeführt werden. Nachdem er 1932 eine Hitler-Rede angehört hat,entschließt sich Julius Pinschewer zur Emigration. 1934 eröffnet er in Bern sein neues Atelier, mit dem er bis Ende der 1950er Jahre Werbetrickfilme produziert. 1948 wird Julius Pinschewer Schweizer Staatsbürger. Er wirkt an Filmretrospektiven und Ausstellungen mit, die ihn als Werbefilmpionier würdigen. Nach längerer Krankheit stirbt Julius Pinschewer am 16.4.1961 in Bern. Das Atelier wird geschlossen. Sein kreatives Lebenswerk gerät weitgehend in Vergessenheit.

Diese Auswahl der schönsten Filme aus der Produktion von Julius Pinschewer bietet eindrucksvolle Bildsequenzen seines Werks. Sie ist zugleich ein Kompendium zur Geschichte des Werbe- und Trickfilms in Deutschland und der Schweiz. Von der Suppenwürze bis zum Radio: Für fast alles, was das Konsumentenherz begehrte, warben seine Filme – und ebenso für große Industrieausstellungen, für staatliche Institutionen und für Hilfsorganisationen. Pinschewer hat mit seinen Filmen nicht nur Dokumente der Zeit und der Werbung geschaffen. Seine Kurzfilme können auch heute ein großes Publikum begeistern.

Ernst Jandl: Vom Öffnen und Schließen des Mundes
Frankfurter Poetik-Vorlesungen 1984/1985
»Es bedarf eines hörbaren und sichtbaren Sprechers, und es bedarf eines Publikums. Auf Videoband bekommt jeder es ebenfalls komplett; auf Schallplatte nur noch einen Teil davon; noch viel weniger auf der Buchseite.« (Ernst Jandl, Frankfurter Poetik-Vorlesungen)
Vor einem begeisterten Publikum hält Ernst Jandl im Wintersemester 1984/1985 die Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Seit den sechziger Jahren zählte Jandl zu den wichtigsten deutschen Schriftstellern experimenteller Lyrik und Theaterstücke, hier nun filmt ihn die Kamera im Hörsaal: beim Sprechen, Pfeifen, Wangenaufplustern, Grimassieren. Wir sehen den Autor mit Rasanz, Ironie, Boshaftigkeit und Lust an Lauten und Tönen seine »visuellen lippengedichte« darbieten, bei geschlossenem Mund seinen »beitrag zur neuen innerlichkeit« zu Gehör bringen oder liebevoll Kurt Schwitters »Kleines Gedicht für große Stotterer« vortragen (»Ein Fischge, Fisch, ein Fefefefefischgerippe / Lag auf der auf, lag auf der Klippe«). Und er verhöhnt – natürlich – die Spießermoral der vermeintlichen Humanisten,indem er ihnen ihre Unmenschlichkeit in »heruntergekommener Sprache« lyrisch verwandelt entgegenschleudert (»ich sein sprachenkunstler, sprachenkunstler / ich dir zitieren einen goethen«). Wir haben Teil an den bis heute wohl heitersten Poetik-Vorlesungen, die Jandl selbst in ein Kunstwerk verwandelt, und die mit der vorliegenden Ausgabe erstmals seit der Aufnahme vor 25 Jahren in voller Länge vorliegen.

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Quelle: absolut Medien
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