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Neu auf DVD: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen

Neu auf DVD: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2010-04-19 17:57:36 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Am 6. Mai erscheint Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen neu auf DVD.


Neu auf DVD: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen gehört zu den bedeutendsten und gleichsam faszinierendsten Frauenfiguren des Mittelalters. Sie war Äbtissin, Heilkundige, Komponistin und Seherin. Eine außergewöhnlich engagierte, dem Leben zugewandte Frau, die den großen Mut besaß, aus den strengen kirchlichen Regeln ihrer Zeit auszubrechen. Die vielfach preisgekrönte Regisseurin und Drehbuchautorin Margarethe von Trotta („Rosenstraße“, „Rosa Luxemburg“) entwirft mit VISION – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen das einfühlsame, intensive Porträt dieser außergewöhnlich begabten Visionärin. In den Hauptrollen spielen Barbara Sukowa („Die bleierne Zeit“, „Rosa Luxemburg“) als Hildegard von Bingen, die für ihre Darstellung mit dem Bayerischen Filmpreis 2009 geehrt wurde und Heino Ferch („Der Tunnel“, „Der Baader Meinhof Komplex“) als Mönch Volmar. Hannah Herzsprung („Vier Minuten“, „Der Vorleser“) als Novizin Richardis und Alexander Held („Sophie Scholl“, „Die Geschichte vom Brandner Kaspar) als Abt Kuno runden das hochkarätige Schauspielerensemble ab. Margarethe von Trottas außergewöhnliche Historienverfilmung lockte bereits über 500.000 Zuschauer in die deutschen Lichtspielhäuser. Ab dem 6. Mai 2010 ist VISION – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen auch auf DVD, mit umfangreichem Bonusmaterial ausgestattet, überall im Handel erhältlich.

Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen
Seit ihrem achten Lebensjahr wächst die aus adliger Familie stammende Hildegard im Benediktinerkloster Disibodenberg auf. Im Kloster – einem Ort des Schweigens, des Gebets und des Gehorsams – hält der strenge Abt Kuno (Alexander Held) das Zepter fest in der Hand und übergibt Hildegard an ihre Mentorin Jutta von Sponheim (Mareile Blendl). Diese fördert nicht nur Hildegards musikalische Begabung, sondern gibt ihr auch das eigene Wissen weiter. Ihre immer wieder in den Alltag einbrechenden religiösen Visionen behält Hildegard (Barbara Sukowa) jahrelang für sich, aus Sorge, man würde ihr nicht glauben. Nach dem Tod ihrer Mentorin ermutigt der Benediktinermönch Volmar (Heino Ferch) sie zur Veröffentlichung ihrer Visionen und Hildegard erhält dazu schließlich die Erlaubnis der Kirche. Im Kampf um ihren eigenen Weg innerhalb der Glaubensgesellschaft gründet Hildegard von Bingen allen Widerständen zum Trotz im Jahr 1150 das Frauenkloster Rupertsberg in der Nähe von Bingen am Rhein. Sie wirkt als Äbtissin und Heilkundige, sie komponiert und schreibt ihre bis heute berühmten Bücher nieder. Mit ihrem Erfolg und ihrer Strahlkraft löst Hildegard heftigen Widerstand in der Kirche aus und gerät selbst in eine tiefe, beinahe tödliche Krise, als ihre geliebte Schülerin Richardis von Stade in ein weit entferntes Kloster berufen wird und sie verlässt. Aber Hildegard ist eine Kämpferin, die weiß, dass ihr Werk noch nicht vollendet ist – und längst reicht ihr Ruf weit über die Klostermauern hinaus.

Zum ersten Mal begegnete Hildegard von Bingen der Regisseurin Margarethe von Trotta in der Zeit der Frauenbewegung in den 1970er Jahren. Zunächst widmete sie sich mit Die verlorene Ehre der Katharina Blum und Das zweite Erwachen der Christa Klages ganz anderen Projekten, bevor sie 1992 wieder auf die historische Figur stieß - als Hildegard von Bingens Musik und ihr heilkundliches Wissen verstärkt in den öffentlichen Fokus rückten. Seit dieser Zeit ließ sie der Gedanke an eine Verfilmung des Lebens der im Jahr 1584 heilig gesprochenen Ordensschwester nicht mehr los, wirkt das Phänomen Hildegard von Bingen doch bis in unsere Zeit hinein und erlebt seit Jahren eine weltweite Renaissance. Eine äußerst moderne Frau für ihre Zeit, findet Produzent Markus Zimmer: „Der Hauptaspekt ist, dass sie sich wirklich in einer von Männern komplett dominierten Umwelt und Gesellschaft durchgesetzt und klug alle Register gezogen hat, die ihr zur Verfügung standen.“

Auch die Presse zeigte sich begeistert von Margarethe von Trottas packendem Historiendrama: „Margarethe von Trottas bester Film seit langem nähert sich der mittelalterlichen Universalgelehrten mit äußerster Zurückhaltung – und vermittelt so eine glaubhafte eindringliche Filmbiographie (…) in der Barbara Sukowa in der Titelrolle zur Hochform aufläuft“, urteilte die WAZ. Und Die Zeit lobte: „Weil sie einige der ausdrucksbegabtesten Schauspielerinnen des deutschen Films für Vision gewonnen hat, allen voran Barbara Sukowa in der Rolle der Hildegard, aber auch Lena Stolze, Hannah Herzsprung und Paula Kalenberg, kann man sich an deren reicher Gesichtersprache kaum satt sehen.“ Am 6. Mai 2010 veröffentlicht Concorde Home Entertainment VISION – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen mit zahlreichen Bonus-Features wie einem Audiokommentar mit Regisseurin Margarethe von Trotta, Hauptdarstellerin Barbara Sukowa und Filmpublizist Robert Fischer, Interviews mit Regisseurin, Produzent und Hauptdarstellern u.v.m. auf DVD.

Regie
Margarethe von Trotta (*21. Februar 1942) prägte als Regisseurin den deutschen Film über Jahrzehnte mit. Die geborene Berlinerin wuchs in Bad Godesberg und Düsseldorf auf und entschied sich nach einem Kunst-, Romanistik- und Germanistikstudium für den Besuch einer Münchner Schauspielschule. Nach Engagements an diversen Theatern stand sie unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder in den Jahren von 1969 bis 1971 in den drei Filmen „Götter der Pest“, „Der amerikanische Soldat“ und „Warnung vor einer heiligen Nutte“ vor der Kamera. Mit ihrem damaligen Ehemann Volker Schlöndorff drehte sie Filme wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (Co-Regie, Co-Autorin) oder „Der Fangschuss“ (Co-Autorin und Hauptrolle). Mit „Das zweite Erwachen der Christa Klages“ gab sie 1977 ihr mit dem Deutschen Filmpreis, Filmband in Silber, ausgezeichnetes Regiedebüt. Den großen Durchbruch hatte sie 1981 mit „Die bleierne Zeit“, prämiert mit dem Goldenen Löwen in Venedig sowie dem Deutschen Filmpreis, Filmband in Gold. Ihren gekonnten Umgang mit historischen Frauenfiguren stellte sie 1985 mit dem Drama „Rosa Luxemburg“ unter Beweis. Mit „Rosenstraße“ zeigte Margarethe von Trotta 2003 erneut ihre ausgeprägte Fähigkeit, Privates und Politisches publikumsnah und emotionsreich zu verknüpfen.

Die Darsteller
Barbara Sukowa (*02. Februar 1950) gehört zu den international renommiertesten deutschen Schauspielerinnen und ist einer der größten Stars Deutschlands. Nach ihrem Schauspielstudium an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin machte sie zunächst auf der Bühne in Inszenierungen von Luc Bondy und Peter Zadek auf sich aufmerksam. Ihren Durchbruch vor der Kamera schaffte die gebürtige Bremerin 1980 in Rainer Werner Fassbinders ebenso eindrucksvoller wie kontrovers diskutierter Alfred-Döblin-Verfilmung „Berlin Alexanderplatz“; mit demselben Regisseur realisierte sie ein Jahr später den Film „Lola“. Unter der Regie von Margarethe von Trotta triumphierte sie 1981 in „Die bleierne Zeit“ und im Drama „Rosa Luxemburg“. Für „Die bleierne Zeit“ und „Lola“ erhielt Barbara Sukowa 1982 den Bundesfilmpreis in Gold, für ihre Darstellung der Marianne in „Die bleierne Zeit“ wurde sie zudem mit dem Goldenen Löwen als beste Darstellerin in Venedig ausgezeichnet. 1986 wurde sie für ihre Rolle der Rosa Luxemburg mit einer Goldenen Palme in Cannes geehrt. Während ihres erfolgreichen Weges stand Barbara Sukowa vor der Kamera vieler namhafter Regisseure wie Serge Gainsbourg, Volker Schlöndorff, Tim Robbins, Hans Steinbichler und John Turturro. In den letzten Jahren hat Barbara Sukowa ihre Gesangskarriere vorangetrieben und weltweit Konzerte mit erstrangigen Orchestern und Dirigenten gegeben, u.a. mit den Berliner Philharmonikern, Wiener Philharmonikern, Cleveland Philharmonics und den Los Angeles Philharmonics. Für ihre Aufnahme „Im wunderschönen Monat Mai“ mit dem Schönberg Ensemble unter Reinbert de Leeuw in der Edition Winter & Winter, erhielt sie den Echo Klassik 2008 und den Edison Award sowie eine Grammy Nominierung 2009. Für ihre überzeugende Darstellung der Hildegard von Bingen in VISION – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen wurde sie vor kurzem mit dem Bayerischen Filmpreis 2009 geehrt.

Heino Ferch (*18. August 1963) begann seine erfolgreiche Schauspielkarriere nach der Ausbildung am renommierten Salzburger Mozarteum als festes Ensemblemitglied an der Freien Volksbühne des Schillertheaters in Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen und am Wiener Burgtheater. Sein Spielfilmdebüt gab er 1988 mit einem Kurzauftritt unter der Regie von Peter Schamoni in „Schloss Königswald (1988). Seitdem hat er mit Regisseuren wie Tom Tykwer („Lola rennt“, 1998), Volker Schlöndorff („Der Unhold“, 1996), Joseph Vilsmaier („Comedian Harmonists“, 1997, 2000) oder Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“, 2004) zusammen gearbeitet. Der charismatische Charakterdarsteller eroberte durch seine Hauptrollen in vielen TV-Movies (u.a. „Der Tunnel“, „Das Wunder von Lengede“) die Herzen eines breiten Publikums.

Hannah Herzsprung (*07. September 1981) gab ihr viel beachtetes Schauspieldebüt 1997 in der Fernseh-Serie „Aus heiterem Himmel“. Ihr Aufsehen erregendes Kinodebüt folgte 2006 in Chris Kraus´ „Vier Minuten“. Für die außerordentliche Performance in diesem Film gewann sie den Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsschauspielerin und für ihre Rolle in Alain Gsponers Tragikomödie „Das wahre Leben“ (2007) den Deutschen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin. Neben TV-Auftritten (u.a. „Liesl Karlstadt und Karl Valentin“) beeindruckte sie 2008 in Nicolai Rohdes Drama „10 Sekunden“, in Uli Edels „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008) und in Stephen Daldrys „Der Vorleser“.

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Quelle: concorde Home Entertainment
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