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"Das Konzert" ab 13.01.2011 exklusiv bei Concorde Home Entertainment

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DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2010-12-22 16:36:01 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Am 13.01.2011 erscheint Das Konzert exklusiv bei Concorde auf DVD & Blu-ray.


"Das Konzert" ab 13.01.2011 exklusiv bei Concorde Home Entertainment

Ein russischer Dirigent, der das weltbekannte Bolschoi-Orchester nicht mehr leiten darf, weil er sich weigert, jüdische Musiker zu entlassen. Und ein Fax, das den ausgedienten Musikern doch noch die Gelegenheit bietet, sich für die Karriere, die ihnen in der Sowjetunion unter Breschnew gestohlen wurde, zu revanchieren. Radu Mihaileanus mit zwei Césars ausgezeichnete Komödie Das Konzert beruht gleich auf mehreren wahren Begebenheiten: So gab es tatsächlich einen russischen Dirigenten, der sich in der Breschnew-Ära, als der Antisemitismus in der UdSSR allgegenwärtig war, schützend vor jüdische Musiker stellte und dadurch seinen Job verlor. Auch das falsche Orchester ist keineswegs aus der Luft gegriffen: 2001 wollten vermeintliche Musiker des Bolschoi wirklich in Hongkong auftreten – allerdings flog der Schwindel bereits vor dem Auftritt auf. In Das Konzert verknüpft Regisseur Radu Mihaileanu diese beiden Geschichten meisterhaft miteinander.

- Das Konzert - DVD
- Das Konzert - Blu-ray

Entstanden ist eine Komödie mit Tiefgang – witzig, unterhaltsam und trotzdem zu keinem Zeitpunkt oberflächlich. Ein fulminanter Film über die Liebe, die Menschlichkeit und die alles verbindende Macht der Musik, die sich vor allem im Finale offenbart, wenn das Ensemble im Pariser Théâtre du Châtelet in alter Besetzung Tschaikowskys „Konzert für Violine und Orchester“ spielt. Und mit seinen skurrilen Charakteren nimmt Das Konzert so ziemlich jedes Klischee aufs Korn: den aufstrebenden russischen Kapitalismus und seine Oligarchen, verstaubte Kommunisten und verschmähte Musiker, aber auch das geldfixierte Musikbusiness im Westen. Neben Alexeï Guskov und Dimitri Nazarov konnte der französischrumänische Regisseur Radu Mihaileanu für die Besetzung „Inglourious Basterds“- Star Mélanie Laurent sowie Charakterdarsteller François Berléand („Die Kinder des Monsieur Mathieu“, „Geheime Staatsaffären“) gewinnen. Die Presse zeigte sich von Das Konzert begeistert. Spiegel Online urteilt: „Eine Komödie, über die man lacht, während einem gleichzeitig schwer ums Herz wird – und ein Musikfilm, den man auch mögen kann, wenn man mit klassischer Musik nichts anzufangen weiß.“ Und die Frankfurter Rundschau schreibt: „So leichtgängig und scheinbar konventionell dieses musikalische Melodram daher kommt, so feinsinnig reflektiert es das vergangene Unterhaltungskino der Sowjetzeit.“

Am 13. Januar 2011 veröffentlicht Concorde Home Entertainment Radu Mihaileanus Das Konzert als DVD-Edition und als Blu-ray-Version in brillanter HDBild- und Tonqualität.

Das Konzert
Als Dirigent des legendären Bolschoi-Orchesters war Andreï Filipov (Alexeï Guskov) einst eine international anerkannte Größe, und feierte mit seinem Ensemble Triumphe. Doch die besten Zeiten hat er längst hinter sich: Inzwischen fünfzig Jahre alt, arbeitet Andreï zwar immer noch beim Orchester, allerdings nicht etwa als Dirigent, sondern als Putzmann. Seine Weigerung, jüdische Musiker zu entlassen, als zur Zeit des kommunistischen Regimes mit der Parole „Zionisten sind Volksfeinde!“ Stimmung gegen die Volksgruppe gemacht wurde, hat ihn den Posten gekostet – ebenso wie seinen besten Freund, den begnadeten Cellisten Sacha Grossman (Dimitri Nazarov). Seit jenen Tagen plagen Andreï Depressionen, weil er nicht mehr als Dirigent arbeiten darf. In solchen Situationen ertränkt er seinen Kummer meistens im Alkohol. Am schlimmsten aber sind die ewigen Demütigungen durch den Konzertdirektor, eines bornierten Apparatschiks, der Andreï immer wieder höhnisch verspricht, ihn und sein Orchester demnächst wieder aufzustellen. Doch dann kommt der Tag, an dem sich für Andreï alles ändern soll: Während er wie so oft das Büro seines Chefs reinigt, entdeckt er durch Zufall ein Fax des renommierten Pariser Théâtre du Châtelet. Der dortige Direktor Olivier Morne Duplessis (François Berléand) sucht händeringend Ersatz für die indisponierten Philharmoniker aus San Francisco. Duplessis hofft darauf, dass das Bolschoi-Orchester kurzfristig einspringen kann. Blitzschnell begreift Andreï, dass das Schreiben für ihn die Gelegenheit ist, sich erneut als Dirigent zu beweisen, und steckt das Fax ein.

Sein Plan: Er wird das Orchester in seiner alten Besetzung reaktivieren und mit diesem anstelle des jetzigen in der französischen Hauptstadt spielen. Das Unterfangen erweist sich allerdings als äußerst schwierig, denn die Ex-Kollegen sind in alle Winde zerstreut, um als Möbelpacker, Taxifahrer, Straßenmusiker, Handyverkäufer oder Flohmarkthändler zu arbeiten. Doch Ehefrau Irina glaubt fest an Andreïs Idee und unterstützt ihn, wo sie nur kann. So gelingt es nach und nach, das alte Orchester zusammenzutrommeln. Während sich die bunte Truppe auf den Weg in den Westen macht, bereitet man sich an der Seine fieberhaft darauf vor, das legendäre Ensemble aus Moskau zu empfangen. Es gilt vor allem, die französische Geigerin Anne-Marie Jacquet (Mélanie Laurent) zu kontaktieren. Andreï hat für seine Teilnahme nämlich eine Bedingung gestellt: Das junge Talent soll ein Solo beim Auftritt des Orchesters spielen...

Juden in der Sowjetunion
Es ist eines der besonders dunklen Kapitel in der Geschichte der Sowjetunion: Die systematische, jahrzehntelange Unterdrückung der jüdischen Minderheit. Bereits vor der Oktoberrevolution 1918, die den Beginn der kommunistischen Herrschaft markiert, hatten Lenin und Stalin ihre ideologische Leitlinie gegenüber der Glaubensgemeinschaft formuliert: Als Nation ohne gemeinsame Sprache und ohne eigenes Staatsterritorium hätten die Juden demnach keinerlei Anspruch auf Selbstbestimmung – stattdessen sollten sie durch Integration und Assimilation in der UdSSR aufgehen. Für religiöse und kulturelle Toleranz gab es im Denksystem der Machthaber keinen Platz, und so waren die Juden wie viele andere Volksgruppen und Glaubensrichtungen des Vielvölkerstaates einer Vielzahl von Repressalien ausgesetzt. Nach einer kurzen Phase der Entspannung nach dem Zweiten Weltkrieg, in der sogar das Gerücht entstand, auf der Krim solle eine „jüdische Republik“ für Holocaust-Überlebende eingerichtet werden, verschärfte die sowjetische Führung 1948 die Unterdrückungsmaßnahmen wieder – offenbar unter dem Eindruck der unmittelbar bevorstehenden Gründung des Staates Israel. Unabhängigkeitsbestrebungen nach dem Vorbild des Zionismus wollte Stalin in der UdSSR nicht dulden. Die Folge waren groß angelegte ideologische Kampagnen gegen die als „wurzellose Kosmopoliten“ verunglimpften Juden; Schriftsteller und Intellektuelle jüdischer Herkunft wurden in Schauprozessen abgeurteilt. Auch nach dem Tod Stalins 1953 bessere sich die Lage nur unwesentlich: Noch in der 60er Jahren kam es zu Massenschließungen von Synagogen. Gleichzeitig sollten oft willkürlich ausgelegte Beschränkungen verhindern, dass die Juden massenweise das Land verließen. Erst mit der Perestrojka Michail Gorbatschows fielen diese Ausreisebeschränkungen endgültig – eine Chance, die hunderttausende Menschen jüdischen Glaubens wahrnahmen, um ihr Glück in Israel und anderen Ländern außerhalb der zerfallenden Sowjetunion zu suchen. Heute leben in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion noch etwa ein bis anderthalb Millionen Juden.

Kunst, Politik und die Freiheit des Individuums in „Das Konzert“
Die Frage ist brisant: Soll der Künstler sich um seiner Kunst willen aus der Politik heraushalten – ein „unpolitischer“ Künstler sein, auch auf die Gefahr hin, sich an einem von der Politik verschuldeten Unrecht mitschuldig zu machen? Die Figur des Andreï Filipov in Radu Mihaileanus Komödie Das Konzert hat diese Frage für sich mit einem klaren Nein beantwortet: Seine Weigerung, als Dirigent des renommierten Bolschoi-Orchesters dem Druck der sowjetischen Apparatschiks zu entsprechen und sämtliche jüdischen Musiker seines Ensembles zu entlassen, hat für ihn bittere berufliche und persönliche Konsequenzen: Zum Putzmann degradiert, verfällt er in Depressionen und greift zur Flasche – bis ihm 30 Jahre später ein unwahrscheinlicher Zufall dabei hilft, seinen Traum von der Rückkehr ans Dirigentenpult zu verwirklichen und sein Orchester in alter Besetzung zu einem künstlerischen Triumph zu führen, und sei es auch nur für einen einzigen Abend...

Eindringlich erinnert Radu Mihaileanu in Das Konzert an das Schicksal vieler Intellektueller und Künstler in der Ära von KPdSU-Parteichef Leonid Iljitsch Breschnew (1964 bis 1982). „Zehn Jahre vor der Perestroika konnte man schon ein wenig den Duft der Freiheit atmen, aber die Regierung hatte es immer noch ziemlich auf die Intelligenzija abgesehen“, erklärt der Regisseur. „Jedes totalitäre Regime fürchtet sich, dass die Intellektuellen die Massen aufwiegeln könnten. Unter anderen misstraute Breschnew den Juden, die oft sensible Themen ansprachen und Verwandte im Ausland hatten, deren Gedanken sie aufnehmen wollten. Darum warf er die jüdischen Musiker aus dem Bolschoi-Orchester und die Russen, die dagegen protestierten, gleich mit. Diese Tatsachen wollte ich implizit zum Ausdruck bringen. Außerdem wollte ich zeigen, dass eine Sache, die manchen nichtig erscheinen mag – die Entlassung eines Dirigenten und einiger jüdischer Musiker – bei anderen ein Trauma auslöst, dass sich für Generationen, 30 Jahre lang, nicht abschütteln lässt. Ein solches Schicksal mussten viele Menschen aus dem damaligen Ostblock erleiden.“

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Quelle: Concorde Home Entertainment
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