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Akute Insolvenzgefahr für die Kinowelt Medien

Akute Insolvenzgefahr für die Kinowelt Medien

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2001-11-30 08:25:31 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Kinowelt Medien Gruppe: Restrukturierungsmaßnahmen belasten Ergebnis derersten neun Monate 2001 - akute Insolvenzgefahr für die Kinowelt Medien AG


Akute Insolvenzgefahr für die Kinowelt Medien

München, 29.11.2001: Das Jahr 2001 steht im Zeichen des Umbruchs. Die Kinowelt Medien Gruppe muss ihr Geschäft den herrschenden Marktbedingungen anpassen. Da auf absehbare Zeit keine Lizenzverkäufe mit Privatsendern zu erreichen sind, hat Kinowelt ihre umfangreichen Lizenzeinkäufe bei Warner Bros. zurückverhandelt. Dadurch konnte der Liquiditätsbedarf für die Zukunft erheblich reduziert werden. Auf der anderen Seite verursachte die Ausbuchung der Filmrechte eine erhebliche, nicht liquiditätswirksame Belastung im dreistelligen Millionenbereich. Der Erfolg der konsequenten Einschnitte, die auch mit Personalanpassungen verbunden waren, stellt sich im vierten Quartal ein. Die Kinowelt Medien Gruppe erwirtschaftet zur Zeit operative Überschüsse vor Zins, Abschreibung und Tilgung.

Gleichwohl ist das Überleben der Kinowelt Medien AG nicht sichergestellt. Die hohe Verschuldung belastet Kinowelt sehr stark. Besonders seit eine der kreditgebenden Banken ihre Kredite zum 28. November 2001 fällig gestellt hat, ist die Insolvenzgefahr akut. Die Kinowelt Medien AG kann in dieser Situation nur mit Hilfe der finanzierenden Banken überleben.

Der Umsatz der Kinowelt Medien Gruppe in den ersten neun Monaten 2001 betrug 168,4 Mio Euro. Das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal erzielte Kinowelt einen Umsatz in Höhe von 49,8 Mio Euro, der um 40,4 Prozent niedriger lag als im Vorjahresquartal. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der weiterhin schwierigen Absatzsituation im TV-Lizenzbereich mit deutlich unter dem Vorjahr liegenden Umsätzen sowie den fehlenden Erlösen im Merchandising-Bereich durch die Entkonsolidierung von Brameier zum 1. April 2001. Das Betriebsergebnis (EBIT) der ersten neun Monate war geprägt durch bilanzielle Vorsorge beziehungsweise Verluste aus Sondermaßnahmen zur Verschlankung der Kinowelt Medien Gruppe. Zu den bereits im Rahmen des Halbjahresberichtes verarbeiteten Verlusten in Höhe von 160 Mio Euro kamen im dritten Quartal weitere Belastungen. In erster Linie war es die Auflösung des Vertragsverhältnisses mit Warner Bros., die außerordentliche Aufwendungen im dreistelligen Millionenbereich verursachte. Das EBIT nach neun Monaten betrug -272,2 Mio Euro. Im Vergleichszeitraum 2000 erzielte die Kinowelt Medien Gruppe ein EBIT in Höhe von 28,3 Mio Euro.

Das Finanzergebnis nach neun Monaten betrug -35,7 Mio Euro. Es enthielt neben den Zinsbelastungen insbesondere Buchwertabschreibungen auf die Beteiligungen e.multi Digitale Dienste AG und media[netCom] AG.

Der Nettoverlust belief sich auf -309,1 Mio Euro beziehungsweise -12,63 Euro pro Aktie.

Einhergehend mit den erheblichen Wertberichtigungen und Desinvestments sowie der Ausbuchung des Warner-Paketes reduzierte sich die Bilanzsumme am 30. September 2001 gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2000 um 579,8 Mio Euro auf 704,9 Mio Euro. Der Bilanzwert des Filmstocks sank insbesondere durch die Ausbuchung des Warner-Paketes um 240,4 Mio Euro auf 374,8 Mio Euro. Durch die Verluste reduzierte sich das Eigenkapital in den ersten neun Monaten von 340,9 Mio Euro auf 31,9 Mio Euro.

Im Bereich —Home Entertainmentin entwickelte sich das Geschäft weiter dynamisch. Der Umsatz in den ersten neun Monaten stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 54,3 Prozent auf 55,1 Mio Euro. Das EBIT konnte in diesem Zeitraum von 5 Mio Euro auf 12,4 Mio Euro mehr als verdoppelt werden.

Der —Lizenzhandelin, der im laufenden Jahr keinen großen Abschluss realisieren konnte, erzielte einen Umsatz von 19,2 Mio Euro. Das sind 74 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das EBIT dieses Geschäftsbereiches betrug -38,5 Mio Euro. Im Geschäftsbereich —Kinoif (Filmverleih und Kinobetriebe) legte der Umsatz in den ersten neun Monaten 2001 gegenüber dem Vorjahreswert um 17,5 Prozent auf 63,1 Mio Euro zu. Die Zunahme resultierte aus der Konsolidierung der Kinobetriebe. Der Filmverleih lag deutlich unter den Vorjahreswerten. Das EBIT des Geschäftsbereiches —Kinoif betrug in den ersten neun Monaten -9,9 Mio Euro. Bei den Kinobetrieben zeichnete sich im dritten Quartal eine signifikante Umsatz- und Ergebnissteigerung ab, die sich im vierten Quartal fortsetzt.

Der Bereich —Inflight Entertainmentir konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreswert um 25,2 Prozent auf 20,4 Mio Euro steigern.

Der Neunmonatsbericht III/01 steht im Internet unter www.kinowelt-medien-ag.de zur Verfügung.

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Quelle: Kinowelt Medien AG
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