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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Walter Mitty

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Warner Music: Neue Musik auf DVDs

Warner Music: Neue Musik auf DVDs

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2006-03-28 06:15:59 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Neue DVDs bei Warner Music


Warner Music: Neue Musik auf DVDs

DAVID GRAY - Live In Slow Motion
DVD, VÖ 31.03.2006

Er ist einer der feinfühligsten Songwriter der Gegenwart. Seine Lieder sind kleine Dramen voller Poesie, und seine Stimme lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er wirklich fühlt, was er singt. DAVID GRAYs jüngstes Album Life In Slow Motion stieg in England von 0 auf 1 in die Charts ein und wurde mit einer Top-50-Platzierung in Deutschland zu seinem hier bisher erfolgreichsten Album. Vor wenigen Wochen schloss er seine Deutschland-Tournee ab, für die er in höchsten Tönen gelobt wurde.

In der Tat, wer die emotionale Dimension DAVID GRAYs wirklich fassen möchte, braucht dazu einen Live-Eindruck. Immer wieder wirkt GRAY hin- und hergerissen zwischen dem Drang, sich unsichtbar zu machen, und dem Glück, auf ein dankbares Publikum zu treffen. In der Musik blüht der introvertierte DAVID GRAY auf und entfaltet seinen Charme. Er scheint die Songs nicht nur vorzutragen, sondern sie in jedem Takt neu zu erfinden. Dies ist jedenfalls der Eindruck, den die bemerkenswerte Live-DVD-Video Live In Slow Motion hinterlässt, die ein Konzert von einer fesselnden Intensität zeigt.

Zwei Stunden lang spielte DAVID GRAY im Dezember 2005 im Hammersmith Apollo in London vor einem Publikum, das wie hypnotisiert an seinen Lippen hing. Der Großteil der Songs stammte aus dem Album Life In Slow Motion, das Anlass und Namensgeber der Tour war. The One I Love erreichte in England die Top-10 und ging als Single auch bei uns in die Charts, und Hospital Food konnte man zur Deutschland-Tour des öfteren im Radio hören. Aber natürlich durften beim Konzert auch Hits wie Babylon, This Year’s Love und Freedom nicht fehlen und bescherten dem Publikum wohlige Schauer. Zwei Fremdkompositionen befanden sich unter den 19 Songs, nämlich eine vorzügliche Interpretation des Randy-Newman-Songs Baltimore und eine gelungene Coverversion von Friday I’m In Love von The Cure.
Zusätzlich zum Konzertmitschnitt enthält Live In Slow Motion eine Bonussektion mit den Videos zu Hospital Food, Alibi und The One I Love sowie ein ca. 10-minütiges Feature über die Entstehung des Albums Life In Slow Motion, das GRAY während der Aufnahmen im Studio zeigt. Die Kommentare können in fünf Sprachen untertitelt werden.

Seinen Durchbruch feierte DAVID GRAY im Jahr 2000 mit dem Album White Ladder, das er komplett im eigenen Homestudio aufgenommen hatte. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon zwei Alben (erfolglos) bei einer Plattenfirma veröffentlicht hatte, war es dieses mit einem winzigen Budget selbst produzierte Album, das ihm urplötzlich Millionenverkäufe bescherte. Zwei Millionen verkaufte Alben in England, zwei Millionen in den USA, eine Grammy-Nominierung, ein Q-Award sowie Nominierungen für BritAward und Ivor Novello Award belohnten DAVID GRAY spät, aber reichlich für sein großes Talent.
Life In Slow Motion ist nach A New Day At Midnight (2002) das dritte Album seit White Ladder, und Live In Slow Motion ist die erste DVD-Video- Veröffentlichung des Künstlers bei der Warner Music Group.

EMIR KUSTURICA & THE NON SM - Live Is A Miracle In Buenos Aires
DVD, VÖ 31.03.2006

''Unza Unza'' - so nennen die Bandleader EMIR KUSTURICA und Dr. Nelle das, was das No Smoking Orchestra auf unnachahmliche Art von der Bühne ins Publikum schleudern. Dass das Publikum dieses abgefahrene Orchester aus dem Herzen von Sarajevo für seinen irrwitzigen Mix aus Pop und Folk, Klassik und Rock, Zigeunermusik, Polka und Queen liebt, daran besteht kein Zweifel. Und dass jeder, der zufällig auf ein Konzert der Band gerät, keine andere Wahl hat, als sich mitreißen zu lassen, steht auch außer Frage. Dementsprechend gut besucht zeigte sich der Luna Park in Buenos Aires am 3. März 2005, wo das No Smoking Orchestra sein Feuerwerk an Genialitäten und Frechheiten präsentierte. Anlass für die Tournee, die zu diesem Auftritt (und dem vorliegenden, fast zweistündigen langen DVD-Mitschnitt) führte, war der KUSTURICA-Film ''Life Is A Miracle''. Um das nun wieder zu erklären, muss man ein bißchen ausholen...

1980 gründete sich das No Smoking Orchestra zum ersten Mal im damaligen Jugoslawien. Als Flaggschiff des ''New Primitivism'', der kulturellen Widerstandsbewegung in den Jahren nach Titos Tod, stellte es sich unter der Leitung seines Gründers Dr. Nelle Karajilic als ebenso unverhohlen satirisch wie unverschlüsselt bissig dar. Schon das Erstlingswerk ''Das ist Walter'' (1984) verkaufte sich 100.000 Mal. Auf Dauer konnte eine Konfrontation mit der Propagandamaschine nicht ausbleiben und das No Smoking Orchester löste sich nach dem zweiten Album nicht ganz freiwillig auf. 1986 kehrte es zurück, mit neuer Energie und in neuer Besetzung. An der Gitarre: EMIR KUSTURICA, ein junger angehender Regisseur, der die politischen Einstellungen der Band schon lange teilte. Aber 1989 brach die Band in der politischen Krise Jugoslawiens auseinander, um ein paar Jahre später wieder zusammen zu kommen, am Schlagzeug: Stribor Kusturica, Emirs Sohn. Diese Besetzung ist bis heute die gleiche geblieben: 12 Musiker an Gitarren, Akkordeon, Bass, Geige, Tuba, Drums, Saxophon und allem was Töne macht. Und mit einer einmaligen Mischung traditioneller und moderner Sounds - eben ''Unza, Unza''.

1997 hatte EMIR KUSTURICA mit seinem Film ''Schwarze Katze, weißer Kater'' seinen ersten großen Erfolg als Regisseur - nicht zuletzt wegen des Soundtracks, den natürlich das No Smoking Orchestra lieferte. Der Film gewann den Silbernen Löwen des Filmfestivals Venedig und machte das No Smoking Orchestra in aller Welt bekannt. Im Jahre 2004 komponierte das No Smoking Orchestra den Soundtrack zu EMIRs neuem Film ''Life is a Miracle'', der den Golden Globe für den besten europäischen Film gewann. Seither gilt der Name EMIR KUSTURICA & THE NO SMOKING ORCHESTRA. Eine Welt-Tournee im letzten Jahr führte das Orchester dann auf rund 200 Shows unter anderem durch Frankreich, Israel, Italien, Spanien, Argentinien, die Schweiz, Deutschland, Schweden, die Türkei und, und, und.

Noch während der Tour entschied sich das Orchester, die Tour auf DVD Video zu dokumentieren. Die Wahl fiel auf Buenos Aires, wo das Orchester alle seine Fähigkeiten auspackte - und seine Spontanität ''Emir übernahm die Regie für die Show,'' so erzählt Dr. Nelle. ''Er drückte fünf Leuten eine Kamera in die Hand und sagte ihnen, was sie tun sollen. Unglücklicherweise hatte einer von ihnen, Zeko, nie zuvor eine Filmkamera in der Hand gehabt. Das ist das, was die DVD so wundervoll macht.'' Und in der Tat, Improvisation ist bei EMIR KUSTURICA & THE NO SMOKING ORCHESTRA alles. Musikalisch, filmisch und natürlich während der ganzen Show. Live is A Miracle in Buenos Aires zeigt das No Smoking Orchestra von seiner besten Seite: überwältigende Energie und extrovertierte Performance in einem spektakulär überschäumenden Konzert. 105 Minuten Unza Unza at its best!

Bereits im November 2005 erschien der Konzertmitschnitt als Audio-CD. Die DVD Video fängt die unvergleichliche Atmosphäre des Konzertes nun auch im Bild ein und liefert den Sound sowohl in Dolby Stereo 2.0 als auch in Dolby Surround 5.1. Die DVD-V enthält zusätzlich eine Fotogalerie und eine etwa 15-minütige Dokumentation über die Tour auf Französisch.

SPARKS - Lil' Beethoven - Live In Stockholm
DVD, VÖ 31.03.2006

Schon immer gehörte dieser gewisse Hang zum Extravaganten zu SPARKS wie die wirre Haarpracht zu Beethoven. Mit spitzer Zunge und feinem Gefühl für Theatralik lieferten sie Hits wie ''This Town Ain’t Big Enough For Both Of Us'', ''No. 1 Song in Heaven'' oder das späte ''More Than A Sex Machine''. Immer aber suchen SPARKS das Neue, Ungewohnte, und wenn sie es finden, verbinden sie es mit ihrem einzigartigen Talent der Darbietung. Zu den Höhepunkten gehört die Legende um Lil’ Beethoven, die die Brüder am 28. März 2004 im Stockholmer Södra Teatern auf die Bühne brachten. Das komplette Konzert liegt nun als DVD Video vor, und es gehört optisch und musikalisch zum Feinsten, was musikalische Unterhaltung bieten kann.

Wie geschaffen ist die Intimität der Theaterbühne für das absurd-komische und dabei brillante Werk Lil’ Beethoven, das die Geschichte um den späten Abkömmling einer heimlichen Affäre zwischen dem Götterkomponisten und der Tochter eines New Yorker Ohrenarztes erzählt. Mit verhältnismäßig unaufwendigen Mitteln setzen SPARKS die eigenwilligen Songs des Opus in Szene und verbinden, unterstützt von originellen Videoprojektionen, futuristisches Varieté mit Brechtscher Spärlichkeit. Im Zentrum stehen natürlich die Songs, die eigenwillig arrangiert sind und nach Kräften alle Pop-Konventionen umgehen. How Do I Get To Carnegie Hall?, What Are All These Bands So Angry About? und Ugly Guys With Beautiful Girls lauten die Titel, die S(p)arkasmus in seiner besten Form liefern. Auch am heimischen Bildschirm stellt sich Lil’ Beethoven - Live in Stockholm als Pop-Entertainment der großen Klasse dar. Die zweite Hälfte des Abends war den SPARKS-Hits vorbehalten. Here In Heaven, When I Kiss You, Hospitality On Parade, This Town Ain’t Big Enough und When Do I Get To Sing My Way bildeten ein Feuerwerk von SPARKS-Klassikern aus drei Jahrzehnten.

Neben der etwa 45-minütigen Pop-Oper Lil’ Beethoven und dem folgenden, etwa einstündigen Konzert, das als Bonus Live Tracks geführt wird, enthält Lil’ Beethoven - Live in Stockholm Specials von etwa 30 Minuten Länge: eine kurze Erklärung über die Identität Lil’ Beethovens von SPARKS selbst, ein Interview mit der Band, Interviews mit Zuschauern und atmosphärische Eindrücke vom Soundcheck, außerdem eine Diskografie und 14 Bildschirmseiten Bandhistory.

Die Geschichte um Lil’ Beethoven veröffentlichten SPARKS auf ihrem gleichnamigen 19. Album im Jahr 2003. Zu diesem Zeitpunkt waren sie bereits mehr als 30 Jahre in der Pop-Avantgarde unterwegs. 1970 beschlossen die Brüder und Filmstudenten J. Ronald Day und Dwight Russell Day (später Ron und Russell Mael), unter dem Namen Halfnelson auf dem Musikmarkt Fuß zu fassen. Das gelang ihnen nach der Umbenennung in SPARKS und der Umsiedlung von Los Angeles nach London 1974 mit dem Glam-Hit This Town Ain’t Big Enough. Ihre Erfolge führten nur selten zu Fanhysterie, zeichneten sich aber durch Dauerhaftigkeit aus. Immer wieder hatten sie in den letzten drei Dekaden urplötzlich einen Hit, der sie in die Hitlisten beförderte.

Im Februar 2006 besuchten SPARKS während einer Welttournee auch Deutschland und begeisterten das Publikum in der Hamburger Fabrik. 2001 erschien ''Live In London'' als Live-DVD-Video. Lil’ Beethoven - Live In Stockholm ist die erste SPARKS-DVD-V-Veröffentlichung bei Warner Music Group.

ELKIE BROOKS AND FRIENDS - Elkie Brooks' Pearls
DVD, VÖ 07.04.2006

Erfolgreiche, umschwärmte und prämierte Musiker gibt es viele - aber nur wenige können auf einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde blicken. ELKIE BROOKS gehört zu denjenigen, denn sie hat in den letzten 25 Jahren mehr Alben verkauft als jede andere englische Künstlerin. Vor allem ihre 1981, bzw. 1982 erschienenen Alben Pearls und Pearls II brachen Rekorde. Mit insgesamt 1.5 Millionen verkauften Exemplaren beider Alben allein in England schlug sie alle bis dahin geltenden Verkaufsrekorde weiblicher Künstler auf der Insel. 79 Wochen hielt sich Pearls in den UK-Charts, und Pearls II schaffte kurz darauf 25 Wochen.

Als ELKIE BROOKS im August 2005 mit ihrer Band und einigen guten Freunden auf eine erfolgreiche UK-Tournee ging, unterbrach sie diese für eine Session auf der Classic T Stage in den berühmten Shepperton Film Studios in Surrey. Mehrere Tage spielte ELKIE BROOKS ihre größten Hits und neue Songs und ließ dabei die Filmkameras mitlaufen. Die Essenz dieser Session präsentiert nun die DVD Video Elkie Brooks’ Pearls, deren Titel an ihren größten Erfolg erinnert. 22 Songs zeigen ELKIE BROOKS, die im Februar 2006 ihren 60. Geburtstag feiern konnte, als immer noch stimmkräftige Sängerin, die von Pop über Blues bis Jazz eine packende Interpretations- und Improvisationsgabe besitzt und eine Ballade zart wie einen vergehenden Traum interpretiert.

Neben ihrer Tourband begrüßte ELKIE auch hochkarätige Gäste wie ihren alten Freund und Musikerkollegen Humphrey Lyttleton, die Legende der Jazztrompete, den Jazzgitarristen Martin Taylor, den ehemaligen Yes-Keyboarder Rick Wakeman und die Steel Gitarristin Sarah Jory. Ausgesucht stellte sich auch das Repertoire dar: Electric Lady, The Rose und Nights In White Satin, Fool If You Think It’s Over, Sunshine After The Rain und Pearl’s A Singer... ein Programm gespickt mit ELKIE BROOKS-Klassikern und hervorragend interpretierten Jahrhundertsongs.
Zur DVD-V gehört auch ein etwa dreißigminütiger Backstage-Film, der einen Blick hinter die Kulissen der Session wirft und die einzigartige Erfolgsgeschichte ELKIE BROOKS' erzählt. Der gesprochene Kommentar kann mit englischen Untertiteln versehen werden.

Elkie Brooks wurde als Elaine Bookbinder in Salford, Manchester geboren. Mit 15 Jahren ging sie nach London und sang zunächst in Bars. So lernte sie den Jazztrompeter Humphrey Lyttleton kennen und ihren Manager Don Arden (den Vater von Sharon Osbourne), der sie bald auf Tour mit den Animals, den Beatles und Carl Perkins brachte. Zwischen 1964 und 1970 etablierte sich ELKIE BROOKS als Single-Künstlerin, 1970 stieg sie in die Band Dada ein, die sich in Vinegar Joe umbenannte, nachdem ein junger und charmanter Sänger namens Robert Palmer dazu gekommen war.
Nach der Auflösung von Vinegar Joe widmete sich ELKIE BROOKS ab Mitte der Siebziger ihrer Solokarriere. Innerhalb kürzester Zeit, in der sie mit Produzenten des Kalibers wie Leiber&Stoller zusammenarbeitete, wurde sie zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen Englands, die sowohl als Album-, als auch Singlekünstlerin überdurchschnittliche Resonanz verbuchen konnte. Mit Pearls’ A Singer, Only Love Can Break Your Heart, Don’t Cry Out Loud und anderen Interpretationen erreichte sie hohe Chartpositionen und ging regelmäßig auf ausverkaufte Tourneen.

Bis heute ist ELKIE BROOKS' Ruhm in England ungebrochen, und bis 1996 veröffentlichte sie regelmäßig Chart-Alben. Auch wenn sie heute ein wenig zurückgezogen in einem Haus in Devon lebt, nimmt sie noch immer hochwertige Alben auf und liebt das Leben auf der Bühne – wiedie DVD-V Elkie Brooks’ Pearls beweist.

GREG LAKE - Live
DVD, VÖ 07.04.2006

Mit King Crimson und Emerson, Lake and Palmer schrieb Multiinstrumentalist und Sänger GREG LAKE Musikgeschichte. Seit den späten Sechzigern übte er prägenden Einfluss auf Sound und Grundzüge des Progressive Rock aus. Mit seinem Jugendfreund Robert Fripp ebnete er auf dem King Crimson-Debüt-Album ''In The Court Of The Crimson King'', den Weg für komplexe Songstrukturen im modernen Rock. Und mit Keith Emerson und Carl Palmer produzierte er große Epen und keyboardlastige Rock-Monumente, die in den Siebzigern weltweit Charts und Rockszene dominierten. 1981 eröffnete GREG LAKE eine erfolgreiche Solokariere, im Verlaufe derer er mit vielen Partnern weitere Hits landete, bevor man ihn in den Neunzigern wieder im Bunde mit Emerson und Palmer sehen konnte. Im Jahre 2005 versammelte Greg Lake dann eine Band aus hochkarätigen Musikern um sich und ging erneut auf Tour. Die außergewöhnliche Live-Leistung eines der größten Männer der Rockgeschichte liegt nun als Doppel-DVD vor.

''Musicianship'' und ''Chemistry'' - musikalisches Können und die Chemie zwischen den Personen - sind für GREG LAKE die entscheidenden Argumente für eine funktionierende Live-Band, und beides war ganz offensichtlich auf dieser Tour gegeben. Obwohl diese Band in dieser Formation nie zuvor zusammengespielt hatte, harmonierten die Mitglieder und deren Spielweisen in hervorragender Art und Weise. Mit den Keyboardern David Arch und Josh Grafton, Drummer Brett Morgan und Bassmann Trevor Barry hatte GREG LAKE eine Gruppe von erfahrenen Studiomusikern um sich geschart, die das alte und neue Repertoire perfekt umzusetzen - und zu modernisieren - verstand. Dazu kam das noch fast unbeschriebene Blatt Florian Ophale, ein junger deutscher Gitarrist, der trotz seiner knappen 23 Jahre ein wahrer Meister auf seinem Instrument ist und einen griffigen Rocksound ebenso beherrscht wie eine halsbrecherische Flamenco-Gitarre. Insgesamt eine hervorragend ausgerüstete Band, die zu hören und zu sehen ein echter Genuss ist.

GREG LAKE - Live bietet 100 Minuten Konzertgenuss, die Hits und Klassiker in einem packenden Set präsentieren. Vom 21 Century Schizoid Man und The Court Of The Crimson King aus der King Crimson-Ära über einige spätere Songs wie Farewell To Arms, Fanfare To The Common Man und der Lake/Dylan-Komposition Love You Too Much bis hin zum 20-minütigen ELP/Mussorgsky-Opus Pictures At An Exhibition führt GREG LAKE das gesamte Spektrum vor.
Die zweite DVD Video enthält erstklassiges Footage zur Show und darüber hinaus. Welcome Backstage bietet einen 45-minütigen Einblick der Generalprobe in den Shepperton Filmstudios/''Classic T-Stage'' (inkl. Interview-Sequenzen mit LAKE), die Band wird in einem 20-minütigen Film vorgestellt und interviewt. Besonderer Bonus: Der Mitschnitt eines Auftritts in der Londoner St. Bride’s Church mit Florian Ophale und Jethro Tull-Frontmann und Flötist Ian Anderson!
Dokumentationen und Konzertansagen können Englisch, Italienisch oder Spanisch untertitelt werden.

HELL IS FOR HEROES - Live
DVD, VÖ 21.04.2006

Reichlich kräftiger Post-Hardcore war das, was Justin Schlosberg (voc), William McGonagle (g), Tom O'Donoghue (g), James Findlay (b) und Joe Birch (dr) am 29. Oktober 2004 in der Sheffield Leadmill ablieferten.

Schon seit einigen Wochen waren HELL IS FOR HEROES zu diesem Zeitpunkt auf einer komplett ausverkauften UK-Tour unterwegs und hatten unter anderem ihre Single ''Kamichi'' im Gepäck, die gerade ein mittlerer UK-Charthit wurde. Nur zu gern ließ sich das Publikum von den massiven Soundwalls der Band mitreißen, die einen Clubgig hinlegte, wie man ihn sich nur wünschen kann: kraftvoll, authentisch, überzeugend.

In vielerlei Hinsicht ist HELL IS FOR HEROES eine typische Band des ersten Jahrzehnts nach dem Jahrtausendwechsel. Im Herbst 2000 in einem Pub in Shepherd’s Bush (London) gegründet, widmeten sich die fünf Jugendfreunde harter Rockmusik, die einerseits aus den Einflüssen der Hardcore- und Emocore-Bands der Neunziger schöpften, andererseits aber verschiedene Stile miteinander vereinten. So kann man musikalische Bezüge von Korn bis Tool, von Deftones bis At The Drive-In heraushören, die allerdings mit einer gewissen britischen Melodiösität getränkt sind.
Ab 2001 geht es zunächst in England auf Tour. EMI wird auf HELL IS FOR HEROES aufmerksam und schickt die Jungs im Jahr 2002 mit den schwedischen Produzenten Pelle Henricsson und Eskil Lövström (Refused, Poison The Well) nach L.A. ins Studio, wo sie das Debüt ''The Neon Handshake'' aufnehmen. Trotz erster Charterfolge trennen sich die EMI und HELL IS FOR HEROES Ende 2004, aber das kann die Band nicht entmutigen. Gleich am Tag nach der Vertragsauflösung buchen HELL IS FOR HEROES einen Trip nach Schweden und gehen erneut mit Lövström/Henricsson ins Studio, diesmal freilich mit geringerem Budget. Das schadet dem Sound gar nicht, wie auch Gitarrist McGonagle betont: ''Wir hatten weniger Zeit, und das führte dazu, dass das Album viel direkter wurde.'' Im legendären schwedischen Studio TonTeknik entsteht so das zweite Album ''Transmit Disrupt'', das im März 2005 erscheint - diesmal auf einem eigenen Label. Statt auf einen großen Marketingapparat zu bauen, rekrutiert die Band ihre Fans nun per Tour und Internet. So verkauften sie von ihrem aktuellen Album allein über Downloads 23.000 Exemplare in England - im Vergleich zu 2000 Hardcopies. HELL IS FOR HEORES gelten als die Newcomer-Hoffnung des Jahres 2005. HIFH - Live ist die erste DVD-Video-Veröffentlichung der Band bei der Warner Music Group.

HELL IS FOR HEROES – Live zeigt die Band in der entscheidenden Phase zwischen beiden Alben. Eine ausgiebige Bonussektion enthält ein Interview mit den Bandmitgliedern über den bisherigen Werdegang, einen zusätzlichen, 20-minütigen Mitschnitt des Soundchecks vor dem eigentlichen Auftritt, die Promovideos zu ''Model From The Programme'' und ''Kamichi'' sowie eine Bildergalerie und ein abgefahrenes kleines Erzählvideo mit dem Titel ''On The Road From Hell''. Untertitel können in Englisch und Japanisch angewählt werden.

Dokumentation - Credo - Papst Johannes Paul II
DVD, VÖ 31.03.2006

Dokumentation über das Leben von Papst Johannes Paul II, mit Szenen seiner Amtszeit und der Beerdigung.

Dazu singt Andrea Bocelli wundervolle Arien und Hymnen.

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Quelle: Warner Music Germany
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