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Smaugs Einöde

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TDK Music im März

TDK Music im März

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2006-03-28 06:18:15 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Den hoffentlich nun bald einsetzenden Frühling begrüßt TDK mit einem umfangreichen DVD Angebot: je zwei Titel aus Oper, Konzert und Jazz stehen im März auf dem Programm.


TDK Music im März

OPER:
Live von der Opéra de Paris, 2002:
Gioachino Rossini

Il Barbiere di Siviglia
Joyce DiDonato · Roberto Saccà · Dalibor Jenis · Carlos Chausson
L'Orchestre et Choeur de l'Opéra National de Paris · Bruno Campanella
Inszenierung von Coline Serreau

In Fortsetzung der Reihe mit Aufnahmen aus der Opéra National de Paris veröffentlicht TDK eine unterhaltsame Produktion von Rossini’s Il Barbiere di Siviglia, dirigiert vom exzellenten Bruno Campanella. In Szene gesetzt von der französischen Filmemacherin Coline Serreau, die mit dem Film ''Drei Männer und ein Baby'' zu internationaler Bekanntheit gelang, stellt die Aufführung den Befreiungsschlag Rosinas aus der Unterdrückung durch die osmanisch-geprägte Männergesellschaft in den Vordergrund.

Die Amerikanerin Joyce DiDonato, eine der führenden Rossini Mezzosopranistin unserer Zeit, gibt der Rolle musikalisches wie darstellerisches Profil. Unterstützt wird die Darstellung auch durch das Bühnenbild, das zunächst die braune Eintönigkeit ihres Goldenen Käfigs zeigt und über die blaugrünen Farben des Meeres und des Himmels bei Rosinas ersten Kontaktversuchen mit Almaviva zur erblühenden Wüste führt, wenn die beiden den Vormund Bartolo verlassen.

In der internationalen Besetzung komplettieren der deutsch-italienische Tenor Roberto Saccà als Graf Almaviva und der tschechische Bariton Dalibor Jenis, derzeit einer der besten Figaros, das führende Trio der Oper. Als delikater Bass Bariton in der Rolle des Bartolo ist der zierliche Spanier Carlos Chausson zu sehen, der gemeinsam mit dem großgewachsenen isländischen Bass Kristinn Sigmundsson als neugieriger Musiklehrer Basilio und der Französin Jeanette Fischer als Zofe Berta wunderbare buffo Szenen bietet. Die Regisseurin nutzt das herausragende darstellerische vor allem komische Talent der Sänger für eine kurzweilige, stets feministisch gedeutete, aber immer humoristische Inszenierung.

Live aus der Arena di Verona, 2004:
Giacomo Puccini
Madama Butterfly

Fiorenza Cedolins · Francesca Franci · Marcello Giordani · Juan Pons
Orchestra e Coro dell’Arena di Verona · Daniel Oren
Inszenierung und Bühnengestaltung von Franco Zeffirelli

Auf dieser DVD finden sich gleich einige Höhepunkte der Opernwelt: die vom Komponisten selbst als Lieblingsoper erklärte Madama Butterfly, inszeniert in der weltberühmten Arena di Verona von einen der wichtigsten Opernregisseure der letzten Jahrzente, Franco Zeffirelli.
Gesungen von einer Reihe herausragender Sängerdarsteller und dirigiert vom langjährigen Verona-Dirigenten Daniel Oren, trumpft diese Produktion mit all dem Glanz auf, nach dem eine Puccini-Oper verlangt. Fiorenza Cedolins in der Titelrolle wurde anläßlich dieser Inszenierung wegen ihrer ''authentischen Zeichnung einer unsterblichen Opernfigur'' von der Zeitschrift Opernglas als heute beste Vertreterin der Cio-Cio-San bezeichnet. Marcello Giordani mit schön timbriertem Tenor als ihr Pinkerton, Juan Pons als warmherziger Sharpless und Francesca Franci als ''mit voller Tiefe glänzende'' Suzuki vervollständigen das Team.
In der tragischen Geschichte des jungen Mädchens aus Nagasaki, das sich in einen amerikanischen Leutnant verliebt, der sie doch nur mit einem Kind alleine lässt, versuchte Giacomo Puccini japanische und westliche Traditionen künstlerisch zu vereinen. Zeffirelli greift dies in seiner farbenfrohen Inszenierung auf: In einem Bilderbuchjapan mitten in Italien wirken die Tränen der Madam Butterfly noch bitterer und der Zerfall der Illusionen noch endgültiger. Die Kamera fängt mit großen Schwenks die Atmosphäre in der Arena di Verona ein, doch bietet sie gleichzeitig dem heimischen Zuschauer einen direkteren Blick auf die Akteure, so dass bei allem ''Live'' Erlebnis die Nähe zu Sängern und Inszenierung das Verständnis der Interpretation unterstützt.

KONZERT:
Live aus de Teatro La Fenice Venedig, 2006:

Neujahrskonzert 2006
Fiorenza Cedolins · Joseph Calleja · Roberto Scandiuzzi · Eleonora Abbagnato · Roberto Bolle
Orchestra e Coro del Teatro La Fenice · Kurt Masur

Venedigs Teatro La Fenice begrüßte das Jahr 2006 mit einer Hommage an alle drei Säulen des traditionsreichen, seit Ende 2004 wieder komplett hergestellten Hauses: symphonische Musik, Oper und Tanz.

Kurt Masur, der mit kleiner Geste und umso größerer Freundlichkeit das hervorragend vorbereitete Orchester und den großartigen Chor von La Fenice dirigierte, wählte Werke der führenden Opernkomponisten des italienischen Repertoires: Giuseppe Verdi, Gaetano Donizetti und Giacomo Puccini. Dazu - im 250. Geburtsjahr des Österreichers - Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, die dieser gemeinsam mit seinem venezianischen Librettisten Lorenzo Da Ponte verfaßte.

Neben der Ouvertüren, Arien und bekannten Opernchören aus großen italienischen Opern des 19. Jahrhunderts (La forza del destino, La Traviata, I Lombardi, Nabucco, Don Pasquale, L'elisir d'amore und Tosca) stehen so aus ein Auszug aus Mozart’s Le nozze di Figaro und das Duett ''Là ci darem la mano'' aus Don Giovanni auf dem Programm.
Drei Sänger der internationalen Opernszene sind die Stars des Galakonzert, das das italienische Fernsehen aufzeichnete: Die Italianerin Fiorenza Cedolins mit dramatischem Sopran, der junge Tenor Joseph Calleja aus Malta und der erfolgreiche italienische Bass Roberto Scandiuzzi.

Die DVD gewährt umfangreiche Blicke auf die Schönheit des neuen ''Fenice'' und zeigt zudem wundervolle Tanzeinlagen aus den Foyersälen des Theaters mit den Balletstars Roberto Bolle (Mailand) und Eleonora Abbagnato (Paris).

Nach dem Eröffnungskonzert mit Riccardo Muti (DV-CORLF), dem ersten Neujahrskonzert mit Lorin Maazel (DV-NYC4V) und der Eröffnungsoper La Traviata (DV-OPLTLF), setzt TDK mit diese Titel seine Zusammenarbeit mit dem Teatro La Fenice fort.

Live vom Schleswig-Holstein Musik Festival:
Günter Wand und das NDR Sinfonieorchester

Eine Retrospektive 1990-1999
Bruckner · Schubert · Beethoven · Brahms

Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe bei Musikkritik und im Handel, veröffentlicht TDK nun den zweiten Teil der großen Günter Wand Retrospektive mit Aufnahmen mit dem NDR Sinfonieorchester beim Schleswig-Holstein Musikfestival aus den Jahren 1990-1999.

Günter Wand (1912–2002) in seinem letzten Lebensjahrzehnt am Pult zu erleben - die Filmaufnahme lässt einen direkteren Blick auf seine Arbeit mit dem Orchester zu - wird dem enormen Vermächtnis gerecht, das er der Deutung symphonischer Musik hinterlassen hat. Die 4-DVD Box mit vier kompletten Konzerten bringt den unnachahmlichen Dirigierstils eines der letzten großen Meister am Pult aus der Tradition des frühen 20. Jahrhunderts, eindrücklich zum Leben. Wand, dessen wegweisende Interpretationen grade durch ihre genaue Strukturiertheit sehr viel Raum für das Fühlen der Musik lassen, wurde grade in seinen letzten Jahren immer freier im Ausdruck. So lassen seine hier dokumentierten späten Konzerte mit dem NDR Sinfonieorchester sehr viel Beseeltheit und musikalisches Verstehen deutlich werden.

Trotz des internationalen Ruhms, blieb er das Gegenteil eines Stardirigenten. Er konzentrierte sich auf die Arbeit mit wenigen Orchestern und schuf so die Klangkultur, die er für seine werkgetreuen Interprationen benötigte.

Der zweite Teil der Günter Wand Edition enthält die beliebten Bruckner Symphonien Nr.4 (“Romantische”) und Nr. 7, Schuberts Symphonien Nr. 5, 8 (“Unvollendete”) und Nr. 9 sowie Beethovens dritte Leonorenouvertüre und die erste Symphonie von Brahms. Mit diesem zweiten Teil der Günter Wand Edition, wird TDK die 8 DVDs umspannende Retrospektive abschliessen.

JAZZ:
Live von der Geburtstagstour 1992:

The Modern Jazz Quartet
John Lewis · Milt Jackson · Percy Heath · Mickey Roker (replacing Conny Kay)
Kammerorchester arcata, Stuttgart, Ltg. Patrick Strub

Im letzten Jahr verstarb mit Percy Heath das letzte Mitglied des legendären und äußerst langlebigen Modern Jazz Quartet, das von 1952 bis 1995 exisitierte. 1992 gingen die Giganten des Jazz auf Geburtstagstournee zu ihrem 40jährigen Bestehen, das leider schon der Drummer des Ensembles nicht mehr mitfeiern konnte (Conny Kay wurde kongenial von Mickey Roker ersetzt). Der vorliegende Mitschnitt vom Stuttgarter Jazz Gipfel zeigt eine ganz eigene Seite des Quartetts: Die großen alten Herren des Jazz treten mit einem klassischen Orchester auf.

Das Geheimnis des MJQ lag sicherlich in den gegensätzlichen Talenten des impulsiven Vibraphonist Milt Jackson und des ruhigen, eher akademisch gepägten Pianisten John Lewis, die sich hervorragend ergänzten und durch das Zusammenspiel mit Bassist Percy Heath und Drummer Conny Kay großartige Musik entstehen ließen.

In den Kompositionen von John Lewis mit seinen Fugen und anderen Annäherungen an klassische Muiskformen war seine Idee eines “Third Stream” zwischen Jazz und klassischer Musik eine feste Größe, die in der Begegnung mit dem klassischen Klang des Orchesters während des Stuttgarter Konzertes seinen Ausdruck finden.
Während des gesamten Konzertes ist den Musikern die Sorge um den abwesenden Conny Kay anzumerken, ihre brillianten Soli und das perfekt abgepaßte Zusammenspiel scheinen davon jedoch gänzlich unberührt und wirken cool und frisch wie immer.

Live in Lugano 1983:
World of Rhythm
Herbie Hancock · Ron Carter · Billy Cobham

In der Serie mit Wieder- und Neuveröffentlichungen von Livemitschnitten wichtiger Jazzmusiker, erscheint bei TDK eine Aufnahme mit dem Klaviervirtuosen Herbie Hancock. Die Jazzrocknacht, live vom ''Jazz Estival'' aus dem schweizerischen Lugano, wurde digital bearbeitet und bietet ein musikalisches Dokument von 1983 in heutiger Klangqualität.

Neben Hancock, der Jazzstandards wie “Watermelon Man” und “Cantaloupe Island” schuf, sind Bassist Ron Carter, einer der umtriebigsten Studiomusiker der letzten Jahrzehnte und Drummer Billy Cobham, einer der wenigen Perkussionisten mit eigener Band, in atemberaubenden Soli und inspiriertem Zusammenspiel zu erleben. Die damals bereits hochgeschätzten Solisten waren allesamt Leader ihrer eigenen Bands und haben sichtlich und hörbar Freude am Zusammenspiel in dieser einzigartigen Besetzung, in der sie fast ausschließlich eigene Kompositionen zu Gehör brachten.

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Quelle: TDK Music
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