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Brennen und Downloaden von Filmen – Was ist erlaubt und was ist verboten?

Brennen und Downloaden von Filmen – Was ist erlaubt und was ist verboten?

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2006-05-15 09:09:50 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Legal, oder illegal? Diese Frage stellen sich täglich viele Verbraucher, die im Internet auf einen Kino-Film als Download-File stoßen oder die von einem guten Bekannten eine gebrannte DVD mit einem aktuellen Blockbuster geschenkt bekommen.


Brennen und Downloaden von Filmen – Was ist erlaubt und was ist verboten?

“Raubkopierer sind Verbrecher“ – so lautet der provokante Titel der aktuellen Kampagne der Filmwirtschaft gegen illegale Filmkopien. Durch die drastisch-überzogene Darstellung von Höchststrafen für Raubkopierer und die Verwendung des Begriffes ‚Verbrecher’ im umgangssprachlichen Sinne wird deutlich: Downloaden, Anbieten oder Kopieren von Filmen ist in der Regel illegal. Aber was ist nach der Neuerung des Urheberrechtsgesetzes im September 2003 im Bereich Filmkopien tatsächlich erlaubt, was nicht und welche Rechtsfolgen zieht es nach sich?

1. Zivilrechtliche und strafrechtliche Vorschriften im Urheberrecht
Das deutsche Urheberrecht unterscheidet zwischen zivilrechtlichen und strafrechtli¬chen Vorschriften.

- Die zivilrechtlichen Vorschriften erlauben den Rechteinhabern, gegen die Ver¬ursacher von Rechtsverletzungen vorzugehen. Dies geschieht häufig in Form eines einstweiligen Rechtsschutzes und/oder durch die Einleitung von zivilrechtlichen Klageverfahren. Das Interesse der Rechteinhaber konzentriert sich insbesondere auf Unterlassung und Schadensersatz, oft gekoppelt mit dem Anspruch auf Vernichtung oder Überlassung der Vervielfältigungsstücke und/oder deren Vorrichtungen.
- Die strafrechtlichen Vorschriften des Urheberrechts unterscheiden zwischen der unerlaubten Verwertung und der gewerbsmäßig unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke. Dementsprechend variiert auch das Straf¬maß. In beiden Fällen ist der Versuch der unerlaubten Verwertung strafbar und kann jeweils mit Geldbußen bestraft werden. Unerlaubte Verwertung kann darüber hinaus mit bis zu drei Jahren, unerlaubte, gewerbliche Verwertung so¬gar mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug bestraft werden. Unabhängig davon können die Rechteinhaber zusätzlich eigene zivilrechtliche Ansprüche gegen den Rechteverletzer geltend machen.

2. Das ist erlaubt
- Das private Vervielfältigen von ausgestrahlten Filmen im Free-TV auf analogen Rekordern oder digitalen Brennern ist erlaubt.
- Nicht kopiergeschützte Original-Videos und Original-DVDs dürfen für den privaten Gebrauch vervielfältigt werden.
- Das Downloaden von legalen Angeboten aus dem Internet – wie z.B. bei in2movies – ist erlaubt.

3. Das ist nicht erlaubt
- Das Anbieten, also das Zugänglichmachen von urheberrechtlich geschützten In¬halten, zum Beispiel über Peer-to-Peer-Netzwerke im Internet, ist verboten. Wichtig: Auch durch den Erwerb der Original-Vorlage, beispielsweise einer Original-Film-DVD, erwirbt man nicht das Recht, Dritten den Inhalt zugänglich zu machen. Zuwiderhandlungen können hohe Schadensersatzansprüche und Strafverfolgung nach sich ziehen.
- Im Gesetzestext wird oft vom Verwertungsverbot gesprochen. Das Verbot um¬schließt Vervielfältigung, Verbreitung und die öffentliche Wiedergabe von urheberrechtlich geschützten Vorlagen.
- Das Downloaden aktueller Kinofilme ist nicht erlaubt und kann zivilrechtliche Kon¬sequenzen nach sich ziehen. Des Weiteren gilt das Verwertungsverbot.
- Das Brennen aktueller Kinofilme von Raubkopien ist nicht erlaubt und kann zivil¬rechtliche Konsequenzen durch den Rechteinhaber nach sich ziehen. Auch hier gilt das Verwertungsverbot.
- Privates Kopieren einer Original-DVD/CD mit Kopierschutz ist nicht erlaubt und kann zivilrechtliche Konsequenzen durch den Rechteinhaber haben. Es gilt das Verwertungsverbot.

Über die Zukunft Kino Marketing GmbH
Träger der Kampagne „Raubkopierer sind Verbrecher – eine Initiative zum Schutz des Originals“ ist die Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM), eine Tochtergesellschaft des HDF Kino e.V., des Multiplexverbandes Cineropa und des Verbandes der Filmverleiher e.V. (VdF). Die ZKM wurde ins Leben gerufen, um Branchenkam¬pagnen zur Erhöhung des Filmbesuchs in Deutschland zu entwickeln und durchzuführen. Das aktuelle Projekt gegen das Raubkopieren wird darüber hinaus unterstützt und begleitet vom Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. (BVV) und vom Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. (IVD). Darüber hinaus engagieren sich eine Vielzahl von Einzelunternehmen aus den Bereichen Video/DVD, Verleih und Kino für das Projekt. Die Kampagne wird gefördert mit Mitteln der Filmförderungsanstalt (FFA).

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Quelle: RESPE©T COPYRIGHTS
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