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Die Eiskönigin Die Eiskönigin

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TDK Music im Juni

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DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2006-07-18 08:57:51 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Mit einer historischen Salzburger Mozartinszenierung, Cosí fan tutte, einer Bologneser Andrea Chenier Produktion mit Staraufgebot, dem Ballettklassiker Giselle aus Mailand und einer Aufnahme vom Münchner Klaviersommer mit dem Gonzalo Rubalcaba Trio veröffentlicht TDK zum Sommer wieder ein breites Spektrum musikalisch wie visuell attraktiver DVDs.


TDK Music im Juni

Così fan tutte
Margaret Marshall · Ann Murray · Francisco Araiza · James Morris · Sesto Bruscantini · Kathleen Battle
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor · Wiener Philharmoniker, Ltg. Riccardo Muti
Inszenierung von Michael Hampe

Zu den Mozartfeierlichkeiten bei den diesjährigen Salzburger Festspielen päsentiert TDK eine Erfolgsgeschichte aus der Salzburger Mozartopernschmiede: Così fan tutte ist die nach Le nozze di Figaro und Die Zauberflöte meistaufgeführteste Oper bei den alljährlichen Festspielen.
Die Aufnahme mit Riccardo Muti am Pult der Wiener Philharmoniker stammt von 1983, in der hochgelobten Inszenierung von Michael Hampe, der nach Karl Böhms Tod in 1981 mit der Neuinszenierung des Klassikers betraut wurde. Die populäre Produktion lief noch bei den Feierlichkeiten im Mozartjahr 1991.
Gelobt vor allem wegen Hampes akkurater und detailgenauer Erzählweise - die den Sängern viel Raum gibt und dem Zuschauer die Geschichte mit wundervoll einfachen theatralischen Mitteln wie Aufstellen und Auflösen von Symmetrien nahebringt -, Mutis richtungsweisendem Mozartdirigat and dem bemerkenswert homogenen internationalem Solistenteam, ist diese Inszenierung auch mehr als zwanzig Jahre später ein visueller und klanglicher Genuß. Die Schottin Margaret Marshall und die Irin Ann Murray kreieren ein ernsthaftes Schwesternpaar während der warmtönende Mexikaner Francisco Araiza und der Amerikaner James Morris, mit komischem Talent, den Gegenpart übernehmen. Als drittes "Paar" liefert die junge Kathleen Battle eine wunderbare Charakterstudie der Despina und der Italiener Sesto Bruscantini gibt einen zynisch-agressiven alten Philosophen.

Live aus dem Teatro Communale Bologna 2006:
Umberto Giordano
Andrea Chénier
José Cura · Maria Guleghina · Carlo Guelfi

Orchestra e Coro del Teatro Comunale di Bologna, Ltg.: Carlo Rizzi
Inszenierung von Giancarlo del Monaco

Die brandneue Inszenierung eines der wichtigsten Werke des italienischen Verismo, Andrea Chenier, kommt aus Bologna.Die realistische Inszenierung erwies sich schnell als ein musikalisches wie dramatisches Fest für alle Liebhaber italienischer Oper.
Die Geschichte um den französischen Dichter André Chénier und die schon fast starrhalsige Liebe einer Adligen zu ihm in Zeiten der Französichen Revolution entfaltet ihr dramatisches Potential vor allem mit den Mitteln der Musik, die einige Motive direkt aus der Zeit der Revolution zitiert.Carlo Rizzi führt Orchester und Ensemble in bester italienischer Sänger-Dirigenten Tradition.
Die Titelrolle scheint Startenor José Cura auf den Leib geschrieben: Mit enormer Bühnenpräsenz, Schauspieltalent und einer beeindruckenden Stimmgewalt ist er die Inkarnation des attraktiven und leidenschaftlichen Dichters.
An seiner Seite steht Maria Guleghina als Maddalena mit ihrem warmen, vollen und perfekt gestimmten Sopran, wie sie ihn bereits bei anderen Verismopartien bei TDK (Manon Lescaut und Tosca) gezeigt hat.
Mit Carlo Guelfi als Gérard ist die das Geschick der beiden zunächst gefährdende und dann rettende Figur des Dieners harausragend besetzt - der Bariton sang vor kurzem erst den Rigoletto neben Rolando Villazon und Anna Netrebko in New York.
Die realistischen Kulissen und Kostüme des Regisseurs Giancarlo Del Monaco unterstützen Musik und Libretto bildlich: Während des gesamten Stückes verfallen sie zunehmend und verdeutlichen so den moralischen Verfall auf beiden Seiten der Revolution.

Live aus dem Teatro della Scala Milan 2005:
Adolphe Adam (Musik), Théophile Gauthier (Libretto), Jean Coralli und Jules Perrot (Choreographie)
Giselle
Svetlana Zakharova · Roberto Bolle
Corpo di Ballo ed Orchestra del Teatro alla Scala. Ltg: David Coleman

Aus der Scala kommt ein Klassiker des romantischen Balletts, präsentiert von den internationalen Tanzstars Svetlana Zakharova und Roberto Bolle mit der Mailänder Compagnie.
Die Produktion aus dem letzten Jahr basiert auf der Originalchoreographie der Giselle von Jean Coralli und Jules Perrot - eine wahre Freude für Fans des klassischen romantischen Balletts, als dessen Apotheose die zweiaktige “ballet-pantomime” aus der Mitte des 19. Jahrhunderts gilt.
Im farbenpächtigen ersten Akt mit bezaubernden ländlichen Kostümen und großen Corps-de-Ballet-Szenen zeigt sich das Mailänder Ballett als eine der großen international wichtigen Kompagnien. Hier wird Giselle wegen einer verratenen Liebe wahnsinnig und tanzt sich zu Tode. Im zweiten, dem "weißen" Teil kann sie als Geist dann ihren Geliebten durch andauernden Tanz vor der Rache ihrer Geisterschwestern retten.
Die ukrainische Primaballerina Svetlana Zakharova als Giselle und der gleichermaßen elegante wie kraftvolle Mailänder Startänzer Roberto Bolle als Albrecht tanzen hier vor perfekten Corps-de-Ballet-Reihen ihren leidenschaftlichen und expressiven pas de deux.
Gefilmt vom italienischen Fernsehen lässt sich auf DVD ein wunderbarer Ballettabend erleben, der durch die musikalische Bildführung und Nahaufnahmen der Tänzer sowie ein äußerst informatives Booklet noch zusätzliches zu bieten hat.

Live vom Münchner Klaviersommer 1994:
Gonzalo Rubalcaba Trio
Gonzalo Rubalcaba (Piano) · Ron Carter (Bass) · Julio Barreto (Drums)

Gonzalo Rubalcaba (Jahrgang 1963), Bassist Ron Carter (1937) und Drummer Julio Barreto (1967) erstaunten das Publikum in der Münchner Philharmonie beim Klaviersommer im Juli 1994.
Mit zwei Kubanern im Ensemble hatten manche wohl eher Latinorhythmen erwartet, aber der "drive" kam bei diesem Konzert eindeutig von der Jazztradition. Vor allem Bebop-Standards mit einigen Exkursen in moderne Gefilde brachten die drei zu Gehör und erst gegen Schluß des Konzertes nahmen sie die Zuhörer mit auf eine Reise in die Karibik mit - stets ausbalanciert mit klassischem Jazzvokabular.
Gonzalo Rubalcabas Klaviertechnik - brilliante Läufe versetzt mit rhytmischen Variationen - ist aussergewöhnlich vielfältig. Ron Carters Bass - zwischen den jungen Kollegen geradezu thronend - bleibt immer "cool" und ausschließlich dem Jazz verpflichtet während Julio Barreto beider Ideen raffiniert aufgreift und in deutlicher Kennung seiner lateinischen Wurzel variiert.
Zusammen lieferten die drei einen unvergesslichen Abend, der aus unterschiedlichen Wurzeln einfach nur gute Musik wachsen lässt.

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Quelle: TDK Music
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