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3D-Bildschirme von Philips: Spezialbrillen werden überflüssig

3D-Bildschirme von Philips: Spezialbrillen werden überflüssig

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2006-08-17 11:34:56 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Bisher brauchte man eine Spezialbrille, um 3D-Effekte wahrnehmen zu können.


3D-Bildschirme von Philips: Spezialbrillen werden überflüssig

Neue Flachbildschirme machen die Sehhilfe überflüssig. So bereiten sie auch den Weg zu neuen 3D-Anwendungen in der Werbung oder im Krankenhaus. Eine Riesenwelle kippt ein Kreuzfahrtschiff wie ein Spielzeug auf die Seite. Bullaugen und Panoramafenster zerbersten unter den einströmenden Wassermassen. Menschen schreien und versuchen sich zu retten. Schon die Originalversion des Filmklassikers „Poseidon“ aus den siebziger Jahren ist an Dramatik kaum zu überbieten. Jetzt ist in den USA das Remake in einer dreidimensionalen Version angelaufen und die Zuschauer in den mehr als 100 amerikanischen 3D-Kinos haben den überwältigenden Eindruck, dass sich das Unglück der „Poseidon“ mitten unter ihnen ereignet.

Obwohl es sie schon lange gibt, haben Filme im 3D-Format nichts von ihrer Faszination verloren. 3D-Kinos erfreuen sich vor allem in den USA großer Beliebtheit. Die Betreiber erwirtschaften bis zu dreimal mehr Umsatz als klassische Filmpaläste. Sogar die Tatsache, dass die Zuschauer 3D-Spezialbrillen tragen müssen, wird gerne in Kauf genommen.

Der Durchbruch auf dem Markt für 3D-Unterhaltung dürfte aber erst noch bevorstehen. Verschiedene Forschungsinstitute und Technologie-Unternehmen arbeiten an einer neuen Display-Technologie, die exakt die Effekte erzeugt, die ansonsten nur mit Spezialbrillen zu erleben sind: dreidimensionale Bilder, die den Zuschauer mitten ins Geschehen ziehen. Philips ist derzeit technologisch führend auf dem Gebiet.

Die neuen Bildschirme nutzen im Prinzip dieselbe anatomische Grundlage wie 3D-Brillen: den Augenabstand des Menschen. Da die Augen im Schnitt etwa 6,5 Zentimeter entfernt voneinander liegen, betrachtet jedes Auge die Wirklichkeit aus einer etwas anderen Perspektive. Im Gehirn wird aus diesen Sinneseindrücken ein einheitliches, dreidimensionales Bild erstellt. Wer sich ein Auge zuhält, sieht nur noch zweidimensional.

Auch eine einzelne Filmkamera bildet Szenen nur zweidimensional ab. Um den Eindruck räumlicher Tiefe zu erzeugen, wurden bei 3D-Filmen bisher zwei unterschiedliche Kameras genommen. Die übereinander gelegten Bilder ergeben mit Hilfe einer Spezialbrille, die durch Tönungen oder Abdeckungen den Augen unterschiedliche Informationen zuleitet, ein räumliches Bild. Ohne Brille verwischt ein 3D-Film.

Bei den neuen 3D-Displays wird der Transformationsprozess von der Brille auf den Bildschirm verlagert. Der Bildschirm selbst erzeugt zwei unterschiedliche Bilder. Das dabei ausgesandte Licht wird so gebrochen, dass die Bilder nur das linke oder das rechte Auge des Zuschauers erreichen. Das wiederum setzt voraus, dass der Zuschauer eine bestimmte Position zum Bildschirm einnimmt.

Das Berliner Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik hat im vergangenen Jahr ein 3D-Display mit einer eingebauten Kamera vorgestellt, die den Zuschauer ins Visier nimmt und den Bildschirm auf die Position der Augen justiert. Der Nachteil dabei: Die Lösung funktioniert nur für einen einzigen Betrachter. Bewegt sich ein Zweiter im Umfeld des Bildschirms, versagt das System seine Dienste.

3D-Bildschirme von Philips bieten insgesamt neun feststehende Blickpositionen an. So können mehrere Zuschauer zugleich in den Genuss der dreidimensionalen Bilder kommen und sich innerhalb eines gewissen Spektrums frei bewegen. Eine eigene Software, die in den 42-Zoll-Bildschirm integriert ist, kann zweidimensional – also mit einer einzigen Kamera – aufgenommene Filme in 3D-Format konvertieren: „Der Zuschauer entscheidet, ob er die Abendnachrichten lieber zwei- oder dreidimensional sehen möchte und wird die Software-Funktion mit einem Knopf auf der Fernbedienung ein- und aussschalten können“, sagt Erik van der Tol, verantwortlich für 3D-Lösungen bei Philips Research.

Dies ermöglicht eine Fülle neuer 3D-Anwendungen, zum Beispiel in der Werbung, bei Präsentationen oder sogar in der Pilotenausbildung und im Krankenhaus. 3D-Bildschirme können realistische Übungsflüge ermöglichen und zur Durchführung minimal-invasiver Operationen eingesetzt werden. Zu den größten Absatzmärkten dürfte allerdings weiterhin die Film- und Fernsehwirtschaft gehören.

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Quelle: Philips
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