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TDK Music: September 2006

TDK Music: September 2006

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2006-09-13 10:35:03 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Nach der Sommerpause, in der Sie sicherlich auch Inspiriendes auf den Musikfestivals erlebt haben, bringt TDK im September mit den Opernproduktionen La finta giardiniera und La Gioconda , Konzertaufnahmen mit Günter Wand und Nikolaus Harnoncourt und Jazz Icons, einer neuen Jazzreihe, wieder ein vielfältiges Angebot auf DVD heraus.


TDK Music: September 2006

La finta giardiniera
Gleich zu Beginn des Mozartjahres präsentierte das Opernhaus Zürich eine weniger häufig gespielte, aber hochkarätig besetzte Oper: Mozarts lange vergessenes, wunderbar tragikomisches Jugendwerk La finta giardiniera.

Vor einem Vierteljahrhundert stellte Nikolaus Harnoncourt das wiederentdeckte Opernjuwel erstmals vor und nun dirigierte er es das erste mal in einer Bühnenfassung. TDK bringt diese Inszenierung nun in einem Livemitschnitt vom Februar 2006 auf DVD heraus.

Die italienische Koloratursopranistin Eva Mei ist die Gräfin Violante, bekannt als Sandrina, die falsche Gärtnerin.

Schauspielerisch und sängerisch äußerst agil zeigt sie alle Facetten der tragischen Titelheldin von tiefem Schock über den tätlichen Angriff ihres ehemaligen Verlobten auf sie, ihre dennoch unaufhörliche Liebe und Suche nach ihm unter falscher Identität, die Zwiespältigkeit beim Wiedersehen, das Sicherkennengeben und die letztliche Flucht in den Wahnsinn.

Als ihre aggressive und dominierende Gegnerin Arminda agiert die spanische Sopranistin Isabel Rey, ebenfalls darstellerisch und sängerisch brilliant. Der deutsche Mozartspezialist Christoph Strehl ist der von beiden Frauen begehrte Graf Belfiore, der am Ende mit seiner ehemaligen Verlobten in den Wahnsinn flieht.

Tobias Moretti, beliebter österreichischer Schauspieler entwickelt die Handlung als ein Spiel mit den sozialen Bedingungen von Identität. In einer Mischform zwischen opera seria und opera buffa, erweisen sich die hierarchischen Gegebenheiten - im Angesicht individueller Liebe - als nicht mehr tragend. Das Design für Bühne und Kostüme - ein heller "unbeschriebener" wandelbarer Raum und vielfältig nutzbare Bühnenmöbel unterstützen die Lesart der Überlegenheit des individuellen Glücks und der Wandelbarkeit der sozialen Stellungen während die Kostüme noch ganz die Hierarchie der opera seria darstellen - eine äußerst gelungene und kurzweilige Produktion, musikalisch herausragend!

La Gioconda
Wer kennt ihn nicht, den berühmten "Stundentanz", auch ohne zu wissen aus welcher Oper er stammt? Die Balletteinlage aus der archetypisch romantischen Oper La Gioconda des zu Lebzeiten äußerst einflussreichen Komponisten Amilcare Ponchielli (1834–1886) wird hier in einem leidenschaftlichen pas de deux getanzt. In der Oper spiegeln sich verschiedenste Elemente des Melodrams des 19. Jahrhunderts wieder: in der verwickelten Handlung rund um die arme, aber ehrliche Titelheldin - die Heitere -, ihre blinde Mutter und ihre Liebe zu einem Exilierten, treibt ein intriganter Bösewicht die Handlung voran.

TDK präsentiert La Gioconda in einer Neuproduktion von 2005 aus dem renommierten Opernhaus in Barcelona. Mit internationalen Gesangsstars und Spitzensänger und -tänzern aus dem eigenen Ensemble erweist sich das Liceu in dieser Produktion aus dem letzten Jahr wieder als Haus von Weltrang.

Mit der amerikanischen Sopranistin Deborah Voigt in der Titelrolle und der polnischen Altistin Ewa Podles sind zudem zwei unumstrittene Meisterinnen ihres Fachs zu hören und mit starker Bühnenpräsenz zu erleben. An ihrer Seite als liebender Adliger und als intriganter Bösewicht agieren der kanadische Tenor Richard Margison und der italienische Bariton Carlo Guelfi.

Bühnenbild und Kostüme hat der Regisseur Pier Luigi Pizzi in seine klar strukturierte Inszenierung eingebunden. Für die verschiedenen Szenen reichen ihm Andeutungen und die dunkle Atmosphäre zeigt Venedig überzeugend als eine Stadt voller Todessehnsucht.

Günter Wand - NDR Sinfonieorchester
Erster und zweiter Teil der insgesamt acht DVDs umfassenden Gesamtedition der Filmaufnahmen von Günter Wand (1912–2002) und dem NDR-Sinfonieorchester wurden bisher in die renommierte Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

Alle DVDs werden auch einzeln veröffentlicht - in diesem Monat ist es eine spätere Aufnahme vom Schleswig-Holstein Musikfestival aus dem Kieler Schloß im August 1997.

Mit Schuberts fünfter Symphonie stellt der Altmeister am Pult ein fein-elegantes Juwel vor: 1816 für ein kleines Orchester komponiert vereint diese sparsam instrumentierte Symphonie klassische Formen mit dem Romantischen Lied. Wand gilt als intimer Kenner des symphonischen Werkes Schuberts und seine Lesarten haben internationale Standards gesetzt.

Die Brahmssymphonien nahm Günter Wand in der Mitte der Neunziger nochmals komplett auf und von der ersten Symphonie existiert dieser Livemitschnitt, der einen Einblick in die Autorität des großen Dirigenten und seinen fundierten, emotionalen Zugang zu dieser Musik an seinem Lebensende gibt.

In diesem Konzert ist Günter Wand am Pult zu über das musikalische hinaus als alterweiser, doch wenn es um seine Lesart der Musik geht, energischer Dirigent zu erleben - nicht umsonst sind diese Aufnahmen als sein Vermächtnis ausgezeichnet worden.

Requiem
Im Festjahr darf eine der bedeutenden Meilensteine der Mozartinterpretation nicht fehlen. Nikolaus Harnoncourt präsentierte Anfang der 80er Jahre dem Wiener Publikum "sein" Requiem - in der entschlackten Neuinstrumentierung durch Franz Beyer von 1972 und auf historischen Instrumenten. Mit dem von ihm gegründeten Concentus musicus Wien und einem Quartett erfahrener Sänger führte er die von allen überlagernden Romantizismen entschlackte Version des beliebten Mozartwerkes auf.

Naturtrompeten, Barockgeigen, Pauken und Holzblasinstrumente aus der Mozartzeit verwoben sich zu einem ganz neuen Klangerlebnis, was sowohl den Chorklang als auch die Tempi und Dynamik teils ganz neu erschienen ließ.

Auch nach einem Vierteljahrhundert kann sich der Zuschauer der Aufmerksamkeit der Sänger und der großen Hingabe, mit der das Ensemble die Interpretation ihres Leiters ausführt, nicht entziehen. Visuell besonders eindrucksvoll ist der Blick auf den Dirigenten aus der Sicht der Musizierenden. Eine Kamera fängt Harnoncourts motivierenden Blicke ein, sein konzentriertes Dirigat ohne Stab, seine expressiven Gesten und ausdrucksstarke Mimik. Der Altmeister der historischen Aufführungspraxis durchlebt die Tempi körperlich, fokussiert die Musiker und ist doch ganz der Musik hingegeben.

Diese besondere Perspektive macht die in den Archiven des österreichischen Rundfunks aufgespürte Aufnahme über das musikalische Vermächtnis hinaus besonders empfehlenswert.

Jazz Icons: Vintage Jazz Concerts
Die neue Jazzserie Jazz Icons ist wie eine Schatztruhe, so beschreibt Quincy Jones die neunteilige Reihe mit Konzerten der großen amerikanischen Jazzlegenden. Abendfüllende Konzerte und Studioaufnahmen quer durch Europa zwischen den späten 50ern bis zu den späten 70ern, die bisher in den Archiven verschiedener Rundfunkanstalten schlummerten, sind hier erstmals veröffentlicht.

Jede der neun DVDs ist einem Künstler gewidmet, teils mit Konzerten aus verschiedenen Jahren und Ländern. Alle Aufnahmen sind digital überarbeitet und bieten in exzellenter Ton- und Bildqualität eine Zeitreise in die goldene Ära des Jazz mit den ganz großen Musikern: Thelonious Monk, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Quincy Jones, Count Basie, Art Blakey & The Jazz Messengers, Buddy Rich und Chet Baker. Alle DVDs sind mit einem umfangreichen und informativen Beiheft ausgestattet, die persönliche Fotos und Memorabilia aus dem Nachlass der Musiker als auch Essays von Jazzkennern enthalten.

TDK kann mittlerweile auf einen umfangreichen Katalog ausgewählter Jazzaufnahmen blicken und führt mit dieser Serie seine Veröffentlichungen von wichtigen Größen des Jazz der letzten Jahrzehnte auf DVD fort.

Von September bis November werden jeweils drei Titel herausgebracht - den Beginn machen Louis Armstrong (mit der einzigen erhaltenen Filmaufnahme eines vollständigen Konzertes des großen Entertainers aus den 50er Jahren) , Count Basie (Schweden 1962 mit dem phänomenalen Drummer Sonny Payne) und Chet Baker (hier bieten zwei Konzerte - 1964 in Belgien und 1979 in Norwegen - Einblicke in die musikalische Entwicklung des Trompeters).

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Quelle: TDK Music
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