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Q.D.K.-Movies veröffentlicht "Die Shadoks"

Q.D.K.-Movies veröffentlicht "Die Shadoks"

DigitalVD.de News-Reader DigitalVD.de bei Facebook DigitalVD.de bei Twitter   2007-02-09 08:30:45 - Autor: Patrick Fiekers - Titel bei Amazon.de kaufen!

Q.D.K.-Movies veröffentlicht am 23.02.2007 die DVD: Die Shadoks und die Gibis reisen zur Erde


Q.D.K.-Movies veröffentlicht "Die Shadoks"

Die Shadoks“ ist eine französische, gleichwohl von angelsächsischem Humor geprägte Zeichentrickserie, die ausgerechnet im Mai 1968 in Frankreich ihr Fernsehdebüt gab. Während auf den Straßen von Paris die Revolte ausbrach, avancierten die ständig arbeitenden, seltsamen Vogelwesen zu Symbolfiguren der Studenten. Heute genießen die Shadoks Kultstatus – und das nicht nur in Frankreich. Auch hierzulande gibt es eine große Fangemeinde, die seit Jahren ein Comeback der Serie fordert.

In Zeiten perfekter Computeranimation mit steppenden Pinguinen und sprechenden Autos sind die Shadoks und ihre Widersacher, die Gibis der reinste Anachronismus, jedoch einer der ungeheuer Spaß macht. Erstere sind vögelähnliche Wesen, die nur aus ein paar Strichen bestehen, letztere dickliche Männchen, halb Hund, halb Amöbe mit Melonen auf dem Kopf. Shadoks und Gibis sind Figuren, ach was Charaktere aus der guten alten Fernsehwelt, als es nur drei Programme gab und das Farbfernsehen noch in den Kinderschuhen steckte. Lang ist es her – und lange waren auch die Shadoks mit ihren vier Gehirnfächern, vier Wörtern und der Vorliebe für das Pumpen verschollen. Aber ganz und gar nicht vergessen. Mag sein, dass vor der Internet-Revolution viele Shadok-Liebhaber glaubten, sie seien mit ihren Erinnerungen an die skurrilen Bewohner zweier fremder Himmelskörper, die unbedingt zur Erde wollen, ganz allein auf der Welt. Gibt man indes heute das Wort Shadok in irgendeine Internet-Suchmaschine ein, dann stößt man auf Fanpages, –Foren, und Diskussionsrunden oder einfach nur auf Menschen, die berichten, wie es damals war, 1969, als die französische Zeichentrickserie (13 Folgen á acht Minuten) im deutschen Fernsehen erstmals ausgestrahlt wurde. Die Quintessenz aller Fanseiten: Die herrlich idiotischen Vögel sollen endlich auf die Fernsehschirme zurückkehren. Und wenn schon nicht via einer der zahlreichen öffentlich/rechtlichen oder privaten Kanäle, die sonst eigentlich alles und jedes wiederholen, dann mit Hilfe der DVD. Tusch!!! Jetzt sind die Wünsche der großen Fangemeinde erhört worden. Die Kultserie erscheint endlich auf DVD, natürlich optisch (in Farbe!!!) und tontechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Los geht es mit der ersten Staffel von 1968, „Die Shadoks und Gibis reisen zur Erde“. Sozusagen, wie alles anfing.

Sowohl die Shadoks als auch die Gibis wollen zur Erde, weil ihre eigenen Planeten ständig ihre Stabilität verlieren. Für die Melonenträger scheint die Reise kein Problem: Sie verfügen über den Supertreibstoff Cosmogol 999. Die Vogelartigen hingegen haben keinen Treibstoff für ihre Rakete. Also planen sie unter der Regie von Professor Shadoko mit Hilfe einer riesigen Kosmopumpe den Gibis den Treibstoff zu stehlen. Wird das Vorhaben gelingen oder müssen die Shadoks bis zum Sankt-Nimmerleinstag pumpen, pumpen pumpen...? Urheber der philosophischen, indes von absurdem Humor geprägten Abenteuer war der 1931 in Cherbourg geborene und 2004 in Paris verstorbene Zeichner und Texter Jacques Rouxel, der mit den Figuren berühmt wurde und nach dem Erfolg der ersten Serie in den 70ern noch zwei weitere Staffeln kreierte.

Einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Erfolg der Shadoks hatten auch die Erzähler, die die vor Fantasie nur so übersprudelnden Handlungsabläufe mit wunderbar todernstem Tonfall beschrieben und erklärten. Hierzulande profitierten die Geschichten von dem unnachahmlichen Sprechertalent des inzwischen 90 Jahre alten Theaterschauspielers Manfred Steffen, der zu den populärsten Synchron- und Hörspielsprechern der Nachkriegszeit gehörte. Er war die Stimme fast aller Astrid Lindgren Geschichten auf Schallpatte und sprach den Gandalf in der Hörspielversion von „Der Herr der Ringe“. Seine bekannteste Synchronrolle dürfte Noah Beery jr. in der TV-Serie „Detektiv Rockford“ gewesen sein. Außerdem synchronisierte er Henry Travers als Engel Clarence in dem Weihnachtsklassiker „Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra.

Das Schöne an der Serie war und ist: Man kann ganz viel in die abstrusen Storys und Charaktere hinein interpretieren. Das war schon so, als „Les Shadoks“ 1968 ihr Fernsehdebüt gab. Die Reaktionen der französischen Fernsehzuschauer Ende der 60er Jahre waren jedenfalls vehement, nachzulesen in einem Artikel in der TAZ, in dem 1997 von der möglichen Wiederauferstehung der Serie berichtet wurde: „Die einen hassten die Shadoks besonders das Alter ego Rouxels, den hinreißenden Shadok-Schamanen, der sich als ‚Wunderklempner’ verehren ließ und ein aus Rohr und Wasserhahn gelötetes Zepter vor sich hertrug. Die anderen gründeten Shadok- Verteidigungskomitees, um die wahnwitzigen, grundsätzlich auf Pumpsystemen basierenden Konstruktionen des Shadok-Professors Shadoko weiterhin bewundern zu können. Während auf den Straßen von Paris die Mai-Revolte ausbrach, beschwerten sich empörte Zuschauer beim ORTF: ‚Meine Frau mag keine irrationalen Sachen’, erklärte etwa ein Monsieur Colombet. ‚Ich für meinen Teil schätze Phantasie, finde das aber zu übertrieben.“ Fakt ist: Dank einer Umfrage überlebten die Shadoks bis 1973 und im Jahr 2000 gab es mit einer vierten Staffel in Frankreich sogar ein großes Shadoks-Revival. Damals wie heute kann man die Shadoks als klassische sozialistische Gesellschaft betrachten und die Gibis als ihre bourgeoisen Widersacher, kurzum: als unterhaltsames Spiegelbild Frankreichs der späten 60er Jahre. Oder aber man betrachtet das Ganze einfach nur als herrlich überdrehten Spaß. Eines ist jedenfalls gewiss: Egal was man in den Shadoks sieht, und ganz gleich, ob man jung oder alt ist, diese komischen Wesen muss man einfach ins Herz schließen. Aber Vorsicht: Die Geschichten machen süchtig. Nicht ohne Grund befindet sich auf dem französischen Original die Warnung, dass man keinesfalls mehr als drei Folgen hintereinander sehen solle, da dies zu dauerhaften Schäden führen würde. Nichtsdestotrotz: Fortsetzung folgt.

Eine weitere Serie von 1973, „Die Kinder der Shadoks“, erscheint in wenigen Monaten.

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Quelle: Q.D.K.-Movies
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