Smokin` Aces
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Kartenhai Buddy „Aces“ Israel (Jeremy Piven) will gegen Mafia-Boss Primo Sparazza aussagen und genießt im schicken Penthouse eines Luxushotels in Lake Tahoe seine FBI-Schutzhaft mit heißen Callgirls, Alkohol und Drogen.
Doch Buddy bekommt ein großes Problem, als Sparazza ein gigantisches Kopfgeld ...
4.80 Euro
Rezension / Filmkritik von Thomas Steffens (Review)
Jeder neue Killerfilm, der Gewaltexzesse mit absurder Komik zu verbinden versucht, muss sich zwangsläufig am Kultfilm des Genres schlechthin messen lassen: Pulp Fiction. Und kaum einer der zahlreichen Epigonen hat es tatsächlich geschafft, Quentin Tarantinos Meisterstück auch nur annähernd das Wasser zu reichen. Auch Smokin’ Aces gelingt dies nicht, in erster Linie, weil er sich fast durchgehend viel zu ernst nimmt, obwohl das Thema und seine überzogene Machart doch eigentlich die Ironie für sich gepachtet haben müssten.
Das FBI beschattet den Mafiaboss Primo Sparazza und kommt dabei hinter ein Komplott, das den Las-Vegas-Zauberer Buddy „Aces“ Israel das Leben kosten soll. Gleich mehrere ultrabrutale Auftragskiller haben es auf den eitlen Lebemann abgesehen – zwei FBI-Topagenten müssen nun mit der schwierigen Aufgabe klarkommen, Israel heil aus der Sache herauszubekommen.
Joe Carnahan ist ein Liebling des Independentfestivals in Sundance, dessen dritter Film Smokin’ Aces nun auch bei uns in die Kinos kommt. Sein Stil ist roh, schnell und gnadenlos, sein Erzählrhythmus erinnert ein wenig an Tony Scotts Auftragskillerdrama Domino. Hier wie da sind auch einige abgehalfterte Stars der 80er Jahre in eindrucksvollen Parts zu bestaunen, in beiden Filmen dominiert aber der Look über den Inhalt. Carnahan gelingt es kaum, einen angemessenen Spannungsbogen aufzubauen, stattdessen steigert er sich im Laufe des Films einfach in eine immer brutaler und expliziter werdende Gewaltorgie. Seinem Blutbad, das man in dieser Intensität bislang selten in einem Mainstreamfilm gesehen hat, kann man aber nur schwerlich etwas Positives abgewinnen, zumal es vollkommen selbstzweckhaft angelegt ist und nur den eingeschworensten Splatterfans Vergnügen bereiten dürfte.
Rezension / Filmkritik von Matthias Schmieder, dvdpalace.de (Review)
"Kartenhai Buddy „Aces“ Israel (Jeremy Piven) will gegen Mafia-Boss Primo Sparazza aussagen und genießt im schicken Penthouse eines Luxushotels in Lake Tahoe seine FBI-Schutzhaft mit heißen Callgirls, Alkohol und Drogen.
Doch Buddy bekommt ein großes Problem, als Sparazza ein gigantisches Kopfgeld von einer Million Dollar aussetzt — für denjenigen, der Aces das Herz aus seiner verräterischen Brust schneidet. Sofort ist eine ganze Armada der blutrünstigsten Profikiller der Welt am Start (u.a. Ben Affleck, Alicia Keys), um mit einem riesigen Arsenal der modernsten Feuerwaffen, Kettensägen und Granaten Buddy zu erledigen. Bald schon wird das Tahoe-Casino Schauplatz eines bizarren Blutbades – explosiv und lebensgefährlich für alle Beteiligten ...Universals jüngstes HD DVD-Release erfreut sich einer tollen Bildqualität, wenn auch die durchgestylte Bildkomposition von Regisseur Joe Carnahan auf Grund diverser manipulativer Maßnahmen keine Höchstwertung zulässt.
Das Bild liegt im typischen Full-HD-Format mit 1920x1080 Pixeln vor und weist ein Seitenverhältnis von 2,35:1 auf. In den ersten Minuten muss man erschrocken feststellen, dass zu Gunsten eines völlig überdrehten Kontrastes und maßlos übersättigter Farben viele Bildinformationen und Details verloren gehen. Immer wieder wechselt Joe Carnahan zwischen verschiedensten Filtern hin und her, was je nach Szene auch zu unterschiedlichen Qualitätseindrücken führt. Meist wirkt das Geschehen trotz der sehr unnatürlichen Szenerie sehr plastisch und gut durchzeichnet. Wenn auch die Schärfe mit Referenzscheiben wie KING KONG oder HOT FUZZ (UK) nicht ganz mithalten kann, überzeugt der Transfer dennoch durch eine solide Tiefenwirkung und Detailzeichnung.
Ganz offensichtlich wurde das Ursprungsmaterial vom natürlichen Filmgrain befreit, welcher nur in wenigen Szenen gerade noch im sichtbaren Bereich bleibt. Dieses Vorgehen macht den Bildeindruck nicht nur etwas „
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