Bee Movie - Das Honigkomplott
Rezension / Filmkritik von Jean Lüdeke (Review)Dreamworks hat herrliche Filme wie Shrek - Der tollkühne Held, Ab durch die Hecke oder Madagascar gemacht, aber stets stand man im Schatten der professionellen Pixar Studios. Die Konkurrenz im Animationsbusiness ist gigantisch, denn neben der scheinbaren Übermacht Pixars und dem ewigen Zweiten Dreamworks, drängen auch Sony Animation (Könige der Wellen) und 20th Century Fox Animation (Ice Age) auf den heiß umkämpften Markt. Bee Movie ist ein neuerlicher, liebenswerter Versuch, sich zu behaupten: Der Drohn Barry B. Benson hat gerade seine College-Ausbildung abgeschlossen und steht vor dem Eintritt in das Berufsleben. Der einzige Beruf, den er ergreifen kann, ist die Arbeit in der Honigfabrik Honex. Da Barry jedoch nicht sein Leben lang dort arbeiten will, verlässt er den Bienenstock, um die Welt zu erkunden. Dort bricht er das eiserne Gebot des Schweigens gegenüber den Menschen, indem er sich mit der Floristin Vanessa anfreundet. Von ihr erfährt er, dass die Menschen seit Jahrhunderten den Honig essen, für den die Bienen so hart arbeiten müssen. Mit Vanessas Hilfe verklagt er erfolgreich die Honigproduzenten. Dadurch haben die Bienen plötzlich einen immensen Honigüberschuss und stellen ihre Arbeit ein. Dies führt wiederum dazu, dass die Blumen nicht bestäubt werden und beinahe aussterben. Barry gelingt es, die Bienen von der großen Bedeutung ihrer Arbeit zu überzeugen. Er lässt sich schließlich in Vanessas Blumengeschäft nieder, wo er eine Anwaltskanzlei eröffnet. Ein ergreifendes Bienenabenteuer in Seinfelds Lieblings-Großstadt-Dschungel rund um den berühmten Central Park. Ein Spielplatz für Witz, Pointen, tolle Unterhaltung und in jedem Fall ein bemerkenswerter Bienenfilm. Das Kino-Publikum war bereits begeistert: Der Filmspaß für Kinder und Eltern spielte weltweit 274 Mio. Dollar ein und wurde als bester Animationsfilm für den Golden Globe, den Annie Award und den Critics Choice Award nominiert. Jerome „Jerry“ Seinfeld hat hier seinen eigenwilligen Stempel aufgedrückt, nicht nur als synchronstimme: Der 1954 in New York geborene Komiker, der vor allem durch die sehr erfolgreiche Sitcom „Seinfeld“ berühmt wurde, dessen Co-Autor und Mit-Produzent er war, hat schon mehrmals gezeigt, dass er ein Händchen für spritzige Dialoge und Situationskomik hat. Nach einer kleinen Rolle in der Sitcom „Benson“ kam er mit „Seinfeld“ groß raus, und auch noch Jahre nach Serienende bescherten ihm Werbeeinnahmen sehr hohe Honorare. 2006 war Jerry Seinfeld auf Platz 28 der Forbes Celebrity-100-Liste. Rezension / Filmkritik von Frank Brenner (Review)Mit Jerry Seinfelds Humor hat abermals feiner jüdischer Witz Einzug in einen DreamWorks-Animationsfilm gehalten. Wie schon mit Woody Allen und Antz ist es auch hier wieder das malochende Einerlei einer Insektenkolonie, das die Blaupause für die teilweise recht frechen Anspielungen und Parallelen zur Menschenwelt liefert. Tricktechnisch okay, liegen die Schwachstellen zum einen in einer großen Geschwätzigkeit, zum anderen in einer stilistischen Unausgegorenheit. Vor allen Dingen dem jüngeren Kinopublikum wird aber der turbulente Spaß Freude bereiten. Die Extras der DVD fallen ähnlich durchwachsen aus. Sowohl die Bonusmaterialien für Erwachsene als auch die für Kinder sind kurz und leicht zu konsumieren. So erfahren wir ein bisschen was über die technische Gestaltung der CGI-Welten und wie schwierig vor allem die realistische Animation von Honig war, oder über die amerikanischen Synchronsprecher des Films. Die „Aua“-Skala bringt vor allem den jüngeren Zuschauern die verschiedenen stechenden Insektenarten näher und in kleinen, unaufwändig produzierten Bonusfeatures lernen die Jüngsten, dass das Bienenlebenretten eine Tugend ist. Leider sind alle Extras nur untertitelt abrufbar, was das Interesse der Kinder zusätzlich einschränken dürfte. Rezension / Filmkritik von Matthias Schmieder, dvdpalace.de (Review)
Die junge, ambitionierte Arbeitsbiene Barry B. Benson hebt zusammen mit der Fliegerstaffel ab, um in der großen Welt nach Abenteuern und Nektar zu suchen. Aber als Barry das eherne Gesetz des Schweigens gegenüber den Menschenwesen bricht, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die beweisen, dass selbst eine kleine Biene Großes bewirken kann! Animationsfilme bieten von Haus aus die besten Grundvoraussetzungen für einen gelungenen Transfer, da die digitalen Ströme direkt und ohne Umwege auf der Disk landen. Dass dies jedoch nicht immer zu einer Referenz-Bildqualität führt, konnte man in den letzten Jahren immer wieder beobachten. |
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