Am Ende kommen Touristen
Rezension / Filmkritik von Frank Brenner (Review)
Mit Netto zeigte uns Robert Thalheim in seinem Debütfilm vor zwei Jahren, wie ein klassischer Wendeverlierer aussehen kann. Voller Sympathie und mit verhaltenem Humor ging es in dem sehenswerten Schauspielerfilm um die Annäherung zwischen einem Vater und seinem erwachsen gewordenen Sohn. Nun hat Thalheim seinen zweiten Langspielfilm vorgelegt, was in der jüngeren Zeit immer mehr zum wahren Messstein der Leistungen eines Regisseurs geworden ist. Die Stärke von Am Ende kommen Touristen liegt nicht zuletzt darin, dass er so völlig anders ist als der Vorgänger Netto. Dennoch geht es auch hier um die Annäherung zweier Männer aus unterschiedlichen Generationen. |
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