I`m a Cyborg, but that`s ok
Rezension / Filmkritik von Frank Brenner (Review)
Young-gun wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, nachdem sie versucht hatte, Kabel an ihre Arterien anzuschließen – sie hält sich für einen Cyborg. In der Anstalt macht sie u.a. die Bekanntschaft mit Il-sun, der seinen Mitmenschen raubt, was ihm unter die Finger kommt.
Der Name des koreanischen Regiewunderkindes Park Chan-wook ist mittlerweile untrennbar mit seiner „Rache-Trilogie“ verknüpft, die er unlängst mit Sympathy for Lady Vengeance abgeschlossen hat. Seine radikale Ästhetik der Gewalt und die Konsequenz, mit der er dabei eine Frau als Racheengel stilisierte, suchen ihresgleichen und belegen eindrucksvoll die Innovation, mit der im asiatischen Raum derzeit Filme gedreht werden. Auf den ersten Blick mutet da die Thematik von Parks neuem Film I’m a Cyborg, but that’s OK ziemlich konträr an. Die ersten Einstellungen in der Irrenanstalt, in die die selbstmordgefährdete Young-gun eingeliefert wird, mögen auch denkbar plakativ und stereotyp ausgefallen sein. Man macht sich zunächst lustig über die Ticks der Insassen und fühlt sich dann unbehaglich, weil die Charakterzeichnung so abgedroschen wirkt. Doch Park bricht diese Vorurteile schon recht bald auf, indem er den tragischen Gestalten genug Tiefe und Sympathiewerte verleiht, und sie so zu mehr als bloßen Schablonen macht. |
kaufen / vergleichen
internes
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Titel im Genre Drama:
Pingu (3)Darsteller: Zeichentrick u.a. Regie: Otmar Gutmann |
Battlestar Galactica - The PlanDarsteller: Edward James Olmos u.a. Regie: Christopher Eric James, Michael Taylor |
Universal Soldier 3Darsteller: Burt Reynolds u.a. Regie: Jeffrey Woolnough |
Nightmare on Left BankDarsteller: Asami u.a. Regie: Pieter van Hees |








