Storytelling
Schauspieler / Schauspielerinnen in Storytelling:
Darsteller:
Selma Blair, Leo Fitzpatrick, Robert Wisdom, Maria Thayer, Angela Goethals, Devorah Rose, Nancy Anne Ridder, Steven Rosen, Aleksa Palladino, Mary Lynn Rajskub, Tina Holmes, Paul Giamatti Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Storytelling:
„Fiction“ handelt von der jungen Schülerin Vi (Selma Blair), die sich von ihrem zynischen Literaturlehrer Mr. Scott missbrauchen lässt, nur um den Geschichten, die sie versucht zu schreiben einen realistischen, harten Hintergrund geben zu können. In „Non-Fiction“ geht es um den erfolglosen Toby Oxman (Paul Giamatti), einem Verlierertypen, der sich nach vielen Misserfolgen im Leben an den Wunsch klammert als Dokumentarfilmer groß raus zukommen. In dem Außenseiter Scooby Livingstone (Mark Webber) findet er die Hauptfigur für seine Dokumentation über Teenager. Scooby ist depressiv, planlos und hat keinen halt im Leben. Er möchte berühmt werden, hat jedoch keinerlei Ambitionen. In seiner kaputten Familie kann er sich nicht eingliedern und verweigert den Wunsch der Eltern auf das College zu gehen. Der Unfall des mittleren Sohnes Mickeys, hinterlässt in der Familie einen unwirklichen Schwebezustand, scheint jedoch nur am Rande wahrgenommen zu werden. Es kommt erst zu einer Wendung, nachdem Scooby der Vorstellung von Oxman´s Dokumentation beiwohnen kann. 2 Geschichten, 2 Hauptdarsteller und doch so viele Besonderheiten zu entdecken. Mit viel Liebe schmückt Solondz hier seine Charaktere und die Nebencharaktere aus – jeder für sich ein Mikrokosmos, jeder für sich eine eigene Geschichte. Man will miterleben, wie sich die Geschichten weiter entwickeln, welche Veränderungen die Figuren durchmachen, welche Dramen sich abspielen. Musikalisch untermalt wird das Ganze stimmungsvoll durch Belle & Sebastian (The Boy With The Arab Strap) und das Schauspielensemble unter anderem mit John Goodman, Conan O´Brian und auch Franka Potente kann sich sehen lassen. Die erste Geschichte fällt sehr kurz aus, scheint in sich jedoch eine Implosion gewaltigen Ausmaßes zu sein. Vi, die mit dem Krüppel Marcus (Leo Fitzpatrick) in einer Beziehung zusammenlebt, die eine Mischung aus Abneigung und gegenseitiger Abhängigkeit darstellt. Mr. Scott, ein grausamer Betrachter, der seine Schüler für minderwertig hält und seinen eigenen Misserfolg als Schriftsteller an ihnen auslässt. Die Geschichte um Scooby ist da noch einen deut vielschichtiger, handelt sie doch nicht nur von ihm und Oxman, sondern auch von seinem kleinen Bruder, der völlig realitätsfern aufwächst, die Haushälterin Consuelo, erschöpft aufgrund der vielen Jahre in einer Familie, die sie ohne Respekt behandelt und zu guter Letzt auch noch ohne weiteres gekündigt wird. Lauter kleine Geschichten entwickeln sich, so wie man es eher in einem Buch findet als in einem Film. Am ehesten Vergleichen könnten man „Storytelling“ noch mit „American Beauty“, wobei „Storytelling“ weniger die Dramatik der Geschichte als die Tragik der Figuren in den Vordergrund stellt. Alles in Allem zwei sehr gute Lektionen im Erzählen von Geschichten. Sehenswert. (Jan Heesen) alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Zwei Geschichten vor dem Hintergrund amerikanischer Vorstellungen von Sex und Familie, Rasse und politischer Korrektheit, Selbstverwirklichung und Anpassung:
Weiße Schüler einer amerikanischen Highschool versuchen bei einem schwarzen Schriftsteller zu lernen, wie man eine gute Geschichte schreibt. Darüber hinaus lernen sie mit Kritik umzugehen und testen ihre eigenen Grenzen im Thema Rassismus. Manche Schüler werden dabei aber von ihren Dozenten sehr genau überprüft... Der bisher im Leben gescheiterte Regisseur Toby möchte eine Dokumentation über Teenager drehen. Er trifft dabei auf den jungen, phlegmatischen Scooby - der sein Hauptdarsteller wird. Seine Geschichte handelt vom Älterwerden, von Familie, Sexualität und der Zukunft, Themen, die jeder Jugendliche in dieser Zeit durchmacht. Doch dann passiert etwas, was Scoobys Leben für immer verändern wird... John Goodman und Franka Potente in einer feinen Independent-Komödie über die Qualen der Adoleszenz in Amerika. Das anamorphe Widescreen-Bild (in 1,85:1) bietet natürliche Farben in angenehmer Sättigung. Der Kontrast ist ordentlich, das Bild wirkt insgesamt jedoch etwas zu dunkel. In dunklen Szenen verschwinden einige Details im Schwarz. Die Kanten- und Detailschärfe sind recht gut. Allerdings leiden beide Schärfewerte gelegentlich unter auftretendem Hintergrundrauschen. Die Kompression zeigt in großen hellen oder dunklen Flächen bewegliche Blockmuster. Das Melodram bietet genrebedingt wenig Raum für große Effekte. Da hier zudem auch der Score nur selten eingesetzt wird, sind die Ausflüge des Tons auf die hinteren Kanäle eher spärlich. Zwar gibt es immer wieder mal Hintergrundgeräusche, diese jedoch sind selten und sind gegenüber den Dialogen und dem Score weit zurückgesetzt. Meist reicht dem Tongeschehen die Stereofront aus. Der Subwoofer bleibt stumm. Die Dialoge sind klar aus dem Center vernehmbar. Die Originalspur unterscheidet sich da kaum von der Synchronisation. Die animierten Menüs nerven mit immer der gleichen, etwas monotonen, aber zum Film passenden Musikuntermalung (in allen Menüs der gleiche Track). Immerhin gibt es in der Szenenanwahl noch animierte 16 Kapitelfenster. Ein Auswahlmenü "Extras" schenkte man sich gleich völlig, denn bis auf "Cast & Crew"-Infos, die direkt aus dem Hauptmenü anwählbar sind leiten zu einem Submenü mit Biografie-Texttafeln zu drei Darstellern sowie dem Regisseur. Auch aus dem Hauptmenü wählt man die "Trailershow" mit 10 Trailern aus dem reichhaltigen Universum Film-Programm. Hier ist leider nicht mal der Filmtrailer vorhanden! Keinerlei Infos zum Film - sparsamer geht es nicht! Positiv: Zum Film gibt es wahlweise normale Untertitel (Deutsch/Englisch) oder solche für Hörgeschädigte in Deutsch. Regisseur Todd Solondz (Happiness) versucht hier zweierlei: zum einen ein Sittenbild der heutigen College-Jugend Amerikas und ihres Umfelds zu zeichnen, zum anderen Geschichten über das Geschichtenerzählen zu erzählen. Die beiden erzählten Geschichten sind aber so voll von Desillusioniertheit, übertrieben harter Realität, Depression und psyschichen Extremen, dass man ehrlich gesagt schon vor Ende des Films geneigt ist abzuschalten. Einige Passagen deprimieren, andere wiederum machen geradezu wütend (z.B. der Umgang mit Rassismus in beiden Geschichten), aber das war ja wohl auch die Intention! Es liegt weniger an den Darstellern, die ihre intensiven Rollen allesamt sehr gut spielen. Aber die Geschichten selbst und ihre träge, wortreich-provokante Erzählweise sind schwerlich zu ertragen. Für Einige mag der Film ein Meilenstein des Erzählkinos sein - für mich war das schwere Kost! Die DVD weiß einzig beim Bild noch zu überzeugen. Aufgrund des geringen Anspruches durch die Story ist der Ton "blutleer", Extras sind quasi nicht vorhanden. (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Storytelling, DVD:
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Weitere Filminfos zu Storytelling: Originaltitel: Storytelling Land / Jahr: USA 2001 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Storytelling:
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