The Shipment
Schauspieler / Schauspielerinnen in The Shipment:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Shipment:
The Story Vigoroso – die mexikanische, doppeltstarke Viagravariante wechselt nach einem geplatzten Deal regelmäßig den Besitzer und landet letztendlich bei den Unschuldigen vom Lande. Alle notwendigen Stereotypen bevölkern den Streifen: Mafia-Dumpfbacken, ein schmieriger Mexikaner, die geläutert heimkehrende Schöne (Elizabeth Berkley), der aufrechte Sheriff (Matthew Modine) und die obligatorisch zurückgebliebene Landbevölkerung. Die Wiederbeschaffung des Viagras ist wichtig, da sie die Heimkehr eines zwangsversetzten Mafiabosses zu der New Yorker Gang sichern könnte. Sein dämlicher Cousin, der das Zeug unwissentlich derselben New Yorker Unterwelt abgeluchst hat, steht deshalb ziemlich auf dem Schlauch. Es kommt wie es kommen muss: alle Partein finden sich in dem lauschigen Örtchen Paradise ein und das Gerangel beginnt. The Problem Die Idee an sich ließ hoffen, doch die Umsetzung scheitert auf ganzer Linie. Die Pointen gehen mit berechenbarer Regelmäßigkeit in die Hose, klischeehaft überspitzte Charaktertypen hat man in anderen Filmen schon besser gesehen (Mafia in: „Reine Nervensache“) und das Happy End wünscht man sich schneller herbei als eine Kuh „Muh!“ sagen kann. Regisseur Alex Wright („The First 9 ½ Weeks) zeigt, dass er das Grundkonzept von Gangsterkomödien und Roadmovies verstanden hat, doch es fehlt noch an der Eigenständigkeit, die den Film sympathisch hätte machen können. Das Überangebot an schwachen B-Movie Darstellern gibt dem Ganzen noch den Rest. The Fazit Schön hätte es werden, lustig sein können, doch letztendlich versinkt der Film in lahmer Pampe. Leid tut es mir um Matthew Modine, der in seiner Karriere schon viele Hochs (Full Metal Jacket, Pacific Heights, Short Cuts, Any Given Sunday) jedoch noch viel mehr Tiefs erlebt hat, wobei „The Shipment“ wohl den bisherigen Tiefpunkt markiert. Elizabeth Berkley, die, nachdem sie in „Showgirls“ schon sämtliche Reize ausgespielt und nur noch 2001 in dem Woody Allen Streifen „Curse of the Jade Scorpion“ einen nennenswerten Auftritt vorzuweisen hatte, wirkt fast so verbraucht wie Robert Loggia, der hier den Mafiaboss im Zwangsexil spielt. Freunde anspruchsloser, kurzweiliger Unterhaltung können mal einen Blick riskieren. Alle anderen gucken sich lieber noch mal „U-Turn“ an. (Jan Heesen) alle Rezensionen von Jan Heesen ...
"Pfiffige Mexikaner, brutale New Yorker Mafiosi und schießwütige Texaner: Das ist das Material, aus der die Mafiosi-Sexkomödie ""The Shipment"" gestrickt ist. Das Drehbuch der Klamotte zeichnet sich nicht eben durch besonderen Tiefgang aus. Auch Regisseur Alexander Wright inszeniert seine Klamotte routiniert und ohne besonderen Esprit. So kann ""The Shipment"" wahrlich keinen Oscar gewinnen. Aber: Wer Lust auf ein B-Roadmovie mit vielen Klischees, jeder Menge Ballereien und ein paar tumben Sprüchen hat, der wird auf niedrigem Niveau gut unterhalten.
Heiße Ware, gut versteckt Am Anfang gibt es nur ein paar Sack mit kleinen Pillen. Sie enthalten kein Exstasy. Stattdessen handelt es sich bei den Pillen um eine Art nachgemachtes Viagra, das zwar ebenfalls gut wirkt, aber doch noch ein paar Nebenwirkungen hat. Der Stoff ist Millionen wert. Während einer Schießerei zwischen zwei rivalisierenden Banditengruppen fällt der Stoff ausgerechnet dem dummen Jose in die Hände. Der weiß sofort, welche Chance sich ihm da bietet - und schafft den Stoff von Mexiko über die Grenze nach Amerika. In Texas kommt der Stoff auf höchst ungewöhnliche Weise an: verpackt in Tüten im Hintern der Tiere eines Kuhtransports. Leider bleibt der Stoff nicht lange in Joses Händen. Der örtliche Sheriff beschlagnahmt die Kühe, weil sie auf dem Transport schlecht behandelt worden sind. Während Jose noch versucht, an die Pillen zu kommen, entdeckt der sodomisierende Stallbursche des Sheriffs, was den Kühen da im von ihm beackerten Hintern steckt. Angesichts der Power der Pillen, die der Stallbursche da wie Bonbons vertilgt, werden die Kälber allerdings nicht schweigen wie die Lämmer: Sie blöken lieber laut um die Wette. Derweil merken die Mafiosi der New Yorker Familie von Eddie Colocci, dass die Ware nicht da angekommen ist, wo sie ursprünglich landen sollte. Und schon wird ein Team neurotischer Ballermänner ins staubige Texas geschickt, um hier nach dem Rechten zu sehen. Doch auf diese Art der Einmischung haben die empfindlichen Texaner gerade noch gewartet. ""The Shipment"" ist ein netter Weggucker, der nicht langweilt und auch den einen oder anderen guten Joke zu bieten hat. So ist die unglückliche Ehefrau des Mafiasohnes doch glatt die alte Exfreundin des texanischen Sheriffs. Da beginnt die ganze Angelegenheit doch glatt persönlich zu werden. Schade ist allein, dass der Film angesichts der doch so wirkungsvollen Sexpillen nicht noch deutlich frivoler ist. So bleiben denn die einzigen Lebewesen, die in den Genuss der Pillen kommen, die armen Kühe." (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ... Reminder, PDF-Datenblatt zu The Shipment, DVD:
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