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TECHNISCHE DATEN
zu Mein München `72

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD
Medium: DVD
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital
Verpackung: Mediabook
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4018492243610 / 4018492243610
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Mein München `72

Titel:

Mein München `72

Laufzeit:
120 Minuten
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.

Mein München `72 Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mein München `72:
SZ-DVD „Mein München '72“ erinnert an die Olympischen Spiele vor 40 Jahren.
Zeitzeugen erinnern sich.

Die Süddeutsche Zeitung in München ist eine der drei großen deutschen überregionalen Tageszeitungen und hat zusätzlich einen großen Münchner Lokalteil. Diese Konstellation mag die Redaktion bewogen haben, ihre Leser zum vierzigsten Jahrestag der Olympischen Spiele in München 1972 aufzurufen, ihre ganz persönlichen Erinnerungen, Fotos, Dokumente und Super-8-Filme einzusenden. Denn dieses Weltereignis interessiert bis heute weit über den Münchner Horizont hinaus. Herausgekommen ist ein unterhaltsames und informatives Kaleidoskop der damaligen Zeit in einem fast zweistündigen Dokumentarfilm, der in der Süddeutsche Zeitung Edition fast auf den Tag 40 Jahre nach der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1972 auf DVD erscheint. Er erinnert in vielen bislang noch nicht bekannten Details an die zunächst heitere und nach dem Attentat auf israelische Sportler überschattete Großveranstaltung in Deutschlands heimlicher Hauptstadt mit Herz. Bewusst wurde auf professionelle Filmszenen aus TV-Archiven fast ganz verzichtet. Lediglich einige Wochenschaubilder oder Ausschnitte aus der „Aktuellen Kamera“ des DDR-Fernsehens sind zu sehen. Die Super-8-Filme haben zwar keine technische Qualität wie Fernsehbilder, doch sie fangen unwiederbringliche Momente aus der individuellen Sicht von Privatleuten wie Zuschauern und Sportlern ein, die teils sehr engagierte Filme mit Kommentar gedreht haben. Hinter der Kamera standen etwa die Chefhostess Dr. Gertrude Krombholz, ehemalige Lehrer und Polizisten, aber auch Sportler wie der DDR-Radfahrer Hans-Jürgen Geschke, der die Silbermedaille gewann. Die Filmszenen wurden professionell aufgearbeitet und sachkundig kommentiert, außerdem gibt es viele Interviews mit mehr oder weniger prominenten Zeitzeugen, die sich an alles erinnern können, als ob es gestern passiert wäre. Dabei sind ehemalige Sportler wie Speerwurf-Olympiasieger Klaus Wolfermann, der Fackelträger Günter Zahn, freiwillige Helfer wie Stadionsprecher oder Hostessen, Prominenz aus dem Showgeschäft wie die Schauspielerin Michaela May („Polizeiruf 110“), der damalige Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel, der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor, ein Polizeipsychologe, der schwäbische Architekt des imposanten Olympiastadions mit dem unvergleichlichen Zeltdach, die Tochter eines ermordeten israelischen Trainers oder der damals frischgebackene SZ-Lokalreporter Stefan Klein.

Heitere Spiele sollten es werden in diesen sonnigen warmen Tagen im weltoffenen München, weit entfernt von der Nazi-Propagandaschau von 1936. Die Bayern-Metropole präsentierte sich locker und jugendlich beschwingt. Das Sicherheitskonzept war auf Kleinkriminelle und Panikausbrüche vorbereitet, nicht jedoch auf einen schrecklichen Terroranschlag, der die Spiele genau in dem Moment traf, als die deutsche Medaillenflut eingesetzt hatte und die Stimmung entsprechend auf dem Höhepunkt war. Am Goldsonntag der Leichtathletik gewannen Klaus Wolfermann überraschend das Speerwerfen mit 90,48 Meter, die 4x100-Meter-Frauenstaffel vor der übermächtigen DDR und Hildegard Falck über 800 Meter. Am Montagabend gab es gar eine Sensation, als die 16-jährige Ulrike Meyfarth mit Weltrekord zu Gold sprang. Dann kam der abrupte Schnitt mit dem Anschlag und vielen Toten. Noch heute gehen die Meinungen auseinander, ob man die Spiele nicht hätte abbrechen sollten. Doch das IOC wollte den Terroristen kein Triumphgefühl geben, und Präsident Avery Brundage sprach den berühmten Satz „The games must go on“. Es wurde weiter gesiegt und gejubelt, beim Marathonlauf gab es sogar einen lustigen Zwischenfall, als sich ein Student als falscher Sieger unter die Läufer gemischt hatte.

Wie eine Chronik zeigt der Film die Olympischen Spiele 1972, die ohne den Terroranschlag vermutlich die besten aller Zeiten geworden wären, bereits von den mehrjährigen Vorbereitungen an. Über Monate und Jahre war Münchens Innenstadt eine Riesenbaustelle mit großen Gruben für den U-Bahnausbau. Von vielen Infrastrukturmaßnahmen und schönen Sportstätten profitiert die Weltstadt bis heute. Im Verkehrswesen war München schlagartig seiner Zeit 20 Jahre voraus und hatte die erste Fußgängerzone Deutschlands. Wie immer gab es auch damals Gegner und Kritiker der Vergabe der Spiele nach München. Die explodierenden Kosten hätten für einige besser in die Bildung investiert werden können. Die Deutschlandfeindlichkeit etwa in Frankreich und den Niederlanden war damals noch groß. Dem wollte man mit einer offenen herzlichen Atmosphäre entgegenwirken. Der Kalte Krieg zeigte sich in der Abschottung der DDR-Sportler, die ständig unter Aufsicht von Stasi-Mitarbeitern waren. Erstmals waren zwei deutsche Olympiamannschaften mit zwei Hymnen am Start, wobei die DDR die weitaus erfolgreichere war. Die Chefhostess hat mit ihrer Super-8-Kamera Filmsequenzen bei den Proben zu Siegerehrungen gedreht. Die spätere Königin Sylvia von Schweden ist nicht zufällig zu sehen, sonst wären die Aufnahmen noch wertvoller. Nach dem Attentat war das Olympische Dorf hermetisch abgeriegelt, sodass dort keine privaten Filmaufnahmen entstehen konnten. Auch hatten viele nach dem tragischen Einschnitt die Lust am Filmen verloren. Jedoch gibt es viele schöne Sequenzen, die lange vor der Eröffnungsfeier von den vielen Baustellen in der Stadt und im Olympiagelände gemacht wurden. So sieht man, wie sich das Oberwiesenfeld um einen großen Schuttberg mit Trümmern aus dem Zweiten Weltkrieg nur vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt zu einem der schönsten Naherholungsgebiete einer Millionenstadt entwickelte, von dem die Bevölkerung noch heute profitiert. Als Resümee bleibt von den Münchner Spielen 40 Jahre danach neben der Trauer um die Opfer auch eine Würdigung der großen Leistung der vielen professionellen und ehrenamtlichen Macher dieses Weltereignisses. Es endete an einem 11. September, heute ebenfalls ein schicksalhaftes Datum, das sich in das Gewissen der Menschheit eingeprägt hat.

Fazit: Der Film „Mein München '72 ist empfehlenswert für alle, die sich für Sport- und Zeitgeschichte interessieren und für diejenigen nicht nur aus München, die sich noch an diese denkwürdigen Tage erinnern, entweder als Fernseh- oder Livezuschauer. Die DVD ist erhältlich im SZ-Shop unter http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/home.jsp für 14,90 Euro oder im Handel. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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