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TECHNISCHE DATEN
zu Ludwig II

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Doppel Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680064222 / 4006680064222
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Ludwig II

Ludwig II

Titel:

Ludwig II

Label:

Arthaus

Regie:

Luchino Visconti

Laufzeit:
246 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Ludwig II:


Mit nur 19 Jahren besteigt Bayerns Märchenkönig Ludwig II. den Thron. Sein Interesse gilt aber weniger der Diplomatie als den schönen Künsten. Er wird zum großzügigen Förderer von Künstlern und Musikern, allen voran Richard Wagners. Doch der erhoffte Dank bleibt aus. Verbittert zieht er sich zurück und kümmert sich kaum noch um Regierungsgeschäfte. Nur bei seiner Cousine Elisabeth von Österreich findet er eine Seelenverwandte, die zu ihm hält, seine Liebe jedoch nicht erwidert. Daraufhin heiratet Ludwig Sissis Schwester Sophie. Er beauftragt riesige Bauten, aber seine gewaltigen Traumschlösser verschlingen Unsummen. Schließlich wird er aufgrund seiner Verschwendungssucht für geisteskrank erklärt und entmachtet. Er stirbt vereinsamt am Starnberger See. Ludwig II stammt aus dem Hause STUDIOCANAL GmbH.


Ludwig II Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Ludwig II:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ludwig II:
Luchino Viscontis gewaltiges Spätwerk „Ludwig II.“ bei StudioCanal auf DVD.
Helmut Berger und Romy Schneider in Glanzrollen.

Die idealisierte geistige Welt des italienischen Starregisseurs Luchino Visconti (1906-1976) reichte noch zu großen Teilen ins 19. Jahrhundert zurück. Das zeigte sich in seinen Vorlieben von Kunst, Literatur und Musik, die sich an Thomas Mann, Marcel Proust und Gustav Mahler orientierte. Besonders in seinem Spätwerk pflegte der diese Ästhetik des spätbürgerlichen Künstlers an der Wende zum 20. Jahrhundert. Visconti gehörte einem der ältesten und mächtigsten Adelsgeschlechter Italiens an, genoss finanzielle Unabhängigkeit und einen aristokratischen Lebensstil. So ist es wenig verwunderlich, dass er auch von dem bayerischen „Märchenkönig“ fasziniert war und ihm seinen größten Film widmete. Das 1972 erschienene Historiendrama „Ludwig II.“ bringt in epischer Breite das Leben des Wagner-Verehrers (1845-1986) und glänzt über 240 Minuten mit einer großartigen Ausstattung und glänzenden Schauspielern, allen voran Helmut Berger und Romy Schneider in den Titelrollen. Der Film ist Abschluss und Krönung von Viscontis „deutscher Trilogie“, zu der außerdem noch „Die Verdammten“ und „Der Tod in Venedig“ gehören.

Mit nur neunzehn Jahren besteigt Bayerns Märchenkönig Ludwig II. den Thron. Sein Interesse gilt aber weniger der Diplomatie als den schönen Künsten. Er wird zum großzügigen Förderer von Künstlern und Musikern, allen voran Richard Wagners. Doch der erhoffte Dank bleibt aus. Verbittert zieht er sich zurück und kümmert sich kaum noch um Regierungsgeschäfte. Nur bei seiner Cousine Elisabeth von Österreich - Romy Schneider nach fast 20 Jahren wieder in ihrer berühmten Rolle - findet er eine Seelenverwandte, die zu ihm hält, seine Liebe jedoch nicht erwidert. Daraufhin heiratet Ludwig Sissis Schwester Sophie. Er lässt prachtvolle Anlagen wie Neuschwanstein und Herrenchiemsee bauen, aber diese gewaltigen Traumschlösser verschlingen nur Unsummen. Schließlich wird er aufgrund seiner Verschwendungssucht für geisteskrank erklärt und entmachtet. Er stirbt vereinsamt und ertrinkt schließlich im Starnberger See unter bis heute nicht ganz geklärten Umständen. Wahrscheinlich hat er sich in geistiger Umnachtung selbst das Leben genommen.

Der Film schildert ausführlich die letzten zwanzig Jahre des Herrschers und spiegelt nebenbei auch deutsche und europäische Geschichte wider. Parallel zum geistigen und psychischen Zerfall des Königs gibt es im Fin de siècle auch einen gesellschaftlichen Stimmungsumschwung. Visconti schafft eine intime Charakterstudie mit vielen Innenaufnahmen ohne Tageslicht und belebt zugleich die rauschhafte Ästhetik des 19. Jahrhunderts. In dieser internationalen Produktion (Frankreich, Italien, Deutschland) spielen in weiteren Rollen Gert Fröbe als Pater Hoffmann, Trevor Howard („Der dritte Mann“, „Meuterei auf der Bounty“) als Richard Wagner und Silvana Mangano („Der Tod in Venedig“) als Cosima von Bülow, der Tochter von Franz Liszt und Wagners zweiter Ehefrau. Auch ihr erster Mann, der Pianist Hans von Bülow (Mark Burns), gehört zum Umkreis des Märchenkönigs. Ein derartiges Mäzenatentum zwischen Politik und Kultur wäre heute undenkbar. Die Außenaufnahmen des Films entstanden auf den Schlössern Neuschwanstein, Hohenschwangau, Linderhof, Herrenchiemsee, in der Kaiservilla Bad Ischl, auf der Roseninsel im Starnberger See und im Cuvilliés -Theater München. Die Doppel-DVD von StudioCanal zeigt den Film in voller Länge und nicht in der gekürzten Fassung, die in Deutschland nach Protesten aus Bayern wegen der Darstellung von Ludwigs Homosexualität zeitweise zu sehen war. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Seinen Aufenthalt im australischen Dschungelcamp in der RTL Dokusoap „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ hat Helmut Berger dieses Jahr schon frühzeitig abgebrochen. Die Hitzewelle machte dem einstigen Weltstar und sicherlich prominentesten Besucher der Show dann doch zu sehr zu schaffen. Bergers internationales Renommee begründet sich auf zweierlei: Zum einen auf seine ätherische Schönheit, die ihn Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre zu einem der schönsten Filmschauspieler der Welt machte, und seine Zusammenarbeit mit seinem Entdecker, Förderer und Liebhaber Luchino Visconti (1906-1976), der mit Berger einige Klassiker inszenierte, die auch nach 40 Jahren noch ihre Stärken offenkundig machen. Eines der bekanntesten gemeinsamen Werke ist die Neuinterpretation des Lebens des bayerischen Märchenkönigs „Ludwig II.“, das 1972 als italienisch-französisch-deutsche Koproduktion entstand und in etlichen verschiedenen Versionen in Kino, im Fernsehen und auf DVD ausgewertet wurde. Die aktuelle Wiederveröffentlichung des Films bei StudioCanal entspricht der bislang längsten und damit vollständigsten Fassung von Viscontis Film.

In fast vier Stunden Laufzeit wird darin das von zahlreichen Tiefpunkten geprägte tragische Leben Ludwigs II. (Helmut Berger) entfaltet, der sich zeitlebens unverstanden und ungeliebt fühlte. Seine innigste Bindung hatte er zu seiner Cousine Elisabeth, der Kaiserin von Österreich (Romy Schneider). Doch die Liebe blieb platonisch, genau wie sich der Monarch jahrelang selbst verbat, seine homosexuellen Begierden auszuleben. Gelangweilt von Politik, angeekelt vom Krieg, flüchtete sich der König in seine Liebe zur Musik Richard Wagners (Trevor Howard), den er entgegen der gesellschaftlichen Meinung protegierte und von seinen Schulden befreite. Gegen Ende seines Lebens zog sich Ludwig II. mehr und mehr auf seine prunkvollen Schlösser zurück, wo er schließlich auch seiner Leidenschaft für Männer nachging, aber auch sukzessive, wie sein jüngerer Bruder Otto (John Moulder Brown), dem Wahnsinn verfiel.

Der Film ist aufgrund seiner gigantischen Überlänge nicht durchweg fesselnd geraten. Im Vergleich zu O.W. Fischers 50er Jahre-Interpretation der Titelrolle ist Helmut Bergers Darstellung indes wesentlich überzeugender ausgefallen. Das mag ein Stückweit auch der Tatsache geschuldet sein, dass Visconti hier die homoerotischen Aspekte nicht mehr ausklammern musste. Die Figur Ludwigs kann er dennoch nicht wirklich fassbar machen, gleichwie auch die Nebenfiguren eher an der Oberfläche bleiben. Genau wie die prächtigen Kulissen und Dekors, werden die meisten Personen bei Visconti lediglich ausgestellt. Das gerade in den Kinos angelaufene neuerliche Remake der historischen Ereignisse von Peter Sehr und Marie Noëlle lotet da doch deutlich tiefer aus. Nichtsdestotrotz bleibt Viscontis Spätwerk eine grandios fotografierte, erlesen gestaltete und beeindruckend besetzte Version des Stoffes, die die Jahrzehnte auch weiter überdauern wird. Bild- (2,35:1 anamorph) und Tonqualität (Deutsch und Italienisch in Mono mit optionalen deutschen Untertiteln) der DVD-Wiederveröffentlichung sind sehr gut ausgefallen, zumal die integrale deutsche Fassung, bestehend aus der Originalsynchronisation aus dem Jahr 1972 und der 1993 für die Visconti-Werkschau im ZDF erstellten Nachsynchronisation der bislang fehlenden Szenen, sehr harmonisch geraten ist. Der in fünf jeweils rund 50minütige Teile aufgesplittete Film wurde hier auf zwei DVDs gepresst, Bonusmaterial ist dabei leider keines vorhanden. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Ludwig
Land / Jahr: Deutschland / Frankreich / Italien 1972
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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