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TECHNISCHE DATEN
zu Rum Diary

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Universum Film
EAN-Code:
0887254800194 / 0887254800194
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Rum Diary

Rum Diary

Titel:

Rum Diary

Label:

Universum Film

Regie:

Bruce Robinson

Laufzeit:
115 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Rum Diary:


Journalist Paul Kemp (Johnny Depp) schlägt sich mit Jobs, die nie länger als ein paar Monate dauern, durch die Welt. Im Jahr 1959 kommt Paul nach San Juan, Puerto Rico, wo er ein gutbezahltes Angebot annimmt, die mäßige Gazette `The San Juan Star` aufzuwerten. Doch schnell wird deutlich, dass die Arbeit nur der Teil seines Lebens von Mittag bis acht ist, denn der Lebemann verfällt schnell dem Müßiggang und verliebt sich außerdem in die bezauberne Chenault (Amber Heard). Diese ist jedoch Geliebte des Baulöwen Sanderson (Aaron Eckhart), der Kemp für seine Zwecke einspannen will. Dieser steht nun vor der Wahl, den mächtigen Unternehmer zu unterstützen oder mittels investigativen Journalismus dessen betrügerische Baumaßnahmen aufzudecken... Rum Diary stammt aus dem Hause Universum Film.


Rum Diary Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Rum Diary:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Rum Diary:
Hunter S. Thompson schrieb 1971: „Journalismus ist weder Beruf noch Handwerk. Es ist nichts als ein billiges Asyl für Arschlöcher und Missratene - eine blinde Gasse zur Kehrseite des Lebens, ein dreckiges, nach Pisse stinkendes kleines Loch, auf Anordnung eines Bauamt-Inspektors zugenagelt, aber noch groß genug für einen Wermutbruder, sich in einer Nische am Gehsteig zu verkriechen und sich einen runterzuholen wie ein Schimpanse im Zookäfig.“ Auch wenn dies ein Zitat aus seinem Opus Magnum „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist, könnte man meinen, dass Thompson damit ein anderes seiner Werke zusammenfassen möchte, nämlich „The Rum Diary“, zwar 1961 geschrieben, allerdings erst 1998 veröffentlicht.

In „The Rum Diary“ fiktionalisiert Hunter S. Thompson seine Erfahrungen als Schreiberling für die puerto-ricanische Sportglosse „El Sportivo“. Darin klettert sein Alter Ego Paul Kemp, Ende zwanzig und ohne nennenswerte Karriere, auf den absteigenden Ast und heuert bei der Daily News in Puerto-Rico an. Diese füllt ihre täglichen Titelseiten mit Berichten über Bowlingbahnen und neue Hotels die in San Juan in den Himmel schießen, taumelt aber selbst am Abgrund. Kemp selbst kommt mit seiner eigenen Mittelmäßigkeit nicht zurecht, seine wilden Jahre scheinen hinter ihm zu liegen und er ist unsicher, was ihn in Zukunft erwarten wird. Um sein sporadisches Gehalt aufzubessern, beginnt Paul Kemp eine Broschüre für den aalglatten Unternehmer Sanderson zu schreiben und gerät früher oder später nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit der neuen puerto-ricanischen High-Society und den armen Einwohnern in Konflikt.

Die Vorlage lieferte Regisseur Bruce Robinson also eine tiefgreifende Introspektive mit einer subtilen Gesellschaftskritik. Was er dann allerdings gemeinsam mit Produzent und Hauptdarsteller Johnny Depp schuf, reicht nicht im mindestens an den Witz, die Poesie und den Intellekt des Originals heran. Man mag einwenden, dass es für Filme immer schwer, wenn nicht gar unmöglich ist, mindestens genauso gut wie die Romanvorlage zu werden, aber es gibt sicherlich kaum ein Filmprojekt, dessen Macher so gute Kontakte zum Autor hatten, wie dieses. Der langjährige Freund Hunter S. Thompsons Johnny Depp war es, der Thompson ermutigte, seinen fast vergessenen Roman 1998 endlich zu veröffentlichen und er war es auch, den Thompson selbst beauftragte, den Film zu produzieren. Hinzu kommt, dass Depp 1998 in „Fear and Loathing in Las Vegas“ schon einmal den Thompson kongenial gemimt hat.

Dies tut er in „The Rum Diary“ in der Rolle des Paul Kemp wieder. Die Rollenbesetzung ist auch weniger das Problem, im Gegenteil. Sowohl Johnny Depp als auch Aaron Eckhart, der Sanderson spielt, machen ihren Job mit geübter Virtuosität. Depp hat nicht erst seit seinen Hunter-Imitationen ein Händchen für skurile Sonderlinge und Außenseitertypen – Edward mit den Scherenhänden, Captain Jack Sparrow und Sweeney Todd mögen als Beweise reichen, auch Aaron Eckhart ist seit seiner Hauptrolle in „Thank You For Smoking“, einem zwielichtigen aber rhetorisch brillanten Tabaklobbyisten, geradezu prädestiniert, Sanderson glaubhaft darzustellen. Das Problem liegt eher in der Konzeptlosigkeit des Films. Einerseits will „The Rum Diary“ ein kritischer Film über diejenigen sein, die im Schatten der grellen Werbereklamen des karibischen Kapitalismus leben und sich mit satirischen Übertreibungen über die rote Hexenjagd der McCarthy-Ära lustig machen. Andererseits macht man aus den experimentellen Drogentrips und ausartenden Saufgelagen eine einzige abgefuckte Party ohne jede manische Poesie, die die Angelegenheit aus den Niederungen des Hedonismus heben könnte.

Die Szenen wirken so aufpoliert, dass man den Eindruck bekommt, dass sogar die Armen in rostfreien Wellblechhütten leben. Der Film kritisiert Armut, zeigt sie aber wenn überhaupt nur aus einer romantisierten Perspektive und prunkt mit ausgedehnten Fahrszenen, entlang weißer Sandstrände und sattgrüner Palmenwälder, so als wäre Puerto Rico ein einziges Paradies und kein heruntergekommenes Entwicklungsland. Schlimmer noch, viele Szenen sind einfach nur nutzlose Staffage. Eine Laufzeit von 120 Minuten sind zu lang für einen Film, der so wenig zu sagen hat und zu kurz, um jemanden so facettenreich und weise wie Hunter S. Thompson auf die Leinwand zu bringen. Gerade ein so enger Freund wie Johnny Depp hätte sich und seine Liebe zu Thompson auf Distanz halten sollen um das große Ganze einzufangen. Letztlich kann man den Film weder ernst nehmen, noch besonders lustig finden. Arschfick-Slapstick und Oscar Wilde passen einfach nicht zusammen (obwohl, wenn man nochmal darüber nachdenkt schon, aber das ist jetzt nicht der Punkt). ()

alle Rezensionen von Nils Rudi Kottmann ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: USA 2011
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews mit Cast & Crew, B-Roll, Originaltrailer
Kommentare:

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