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TECHNISCHE DATEN
zu Welt am Draht

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Thriller
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680066721 / 4006680066721
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Welt am Draht

Titel:

Welt am Draht

Label:

Arthaus

Regie:

Rainer Werner Fassbinder Rainer Werner Fassbinder Biografie

Laufzeit:
204 Minuten
Genre:
Thriller
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 24.02.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Welt am Draht:


Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters scheint seinen Nachfolger Fred Stiller das gleiche Schicksal zu ereilen. Denn auch Stiller muss feststellen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist. Welt am Draht stammt aus dem Hause STUDIOCANAL GmbH.


Welt am Draht Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Welt am Draht:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Welt am Draht:
Rainer Werner Fassbinders TV-Zweiteiler „Welt am Draht“ bei StudioCanal auf DVD
Vieles um Jahrzehnte vorweggenommen

Der geniale deutsche Film- und Theaterregisseur, Schauspieler und Autor Rainer Werner Fassbinder hat in seinem kurzen Leben (1945-1982) sehr viele meist hochwertige Filme produziert. Oft arbeitete er besessen an mehreren Projekten gleichzeitig für verschiedene Medien. Dabei entstanden einige bis heute wertvolle Werke in Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das in den 1970er Jahren noch eine kulturelle Institution war. Der Westdeutsche Rundfunk war der wichtigste Kooperationspartner Fassbinders. Nach der Fernsehserie „Acht Stunden sind kein Tag“ 1972 folgte ein Jahr später der zweiteilige Fernsehfilm „Welt am Draht“, eine Mischung aus Science Fiction und Fantasy. Diesen Meilenstein des deutschen Films, der in einer Zukunftsvision bereits „Matrix“ vorwegnimmt, bringt StudioCanal auf DVD heraus. Bekannte Schauspieler wie Klaus Löwitsch („Peter Strohm“, „Die Ehe der Maria Braun“), Günter Lamprecht („Berlin Alexanderplatz“, „Das Boot“), Gottfried John („James Bond - GoldenEye“) und Ulli Lommel („Der amerikanische Soldat“, „Effi Briest“) geben sich die Ehre. Der Zweiteiler wurde am 14. Oktober 1973 (Teil 1) und am 16. Oktober 1973 (Teil 2) in der ARD ausgestrahlt und war danach viele Jahre weder im Kino noch auf elektronischen Medien zu sehen. Im Rahmen der Berlinale 2010 hatte eine restaurierte Fassung in der Reihe Berlinale Special am 14. Februar 2010 ihre Welturaufführung. Die künstlerische Leitung der Restaurierung hatte Michael Ballhaus, Kameramann des Films und langjähriger Partner Fassbinders.

Als Vorbild diente Fassbinder der 1964 erschienene Science-Fiction-Roman „Simulacron-3“ von Daniel F. Galouye. Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Ein Supercomputer kann die virtuelle Welt einer Kleinstadt simulieren. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters droht seinem Nachfolger Fred Stiller das gleiche Schicksal. Denn auch Stiller muss feststellen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist. Während er weiter den mysteriösen Dingen auf den Grund gehen will, ereignen sich innerhalb der virtuellen Stadt seltsame Dinge. Eine der Identitätseinheiten wollte Selbstmord begehen und wird daraufhin von einem Mitarbeiter Stillers aus der Simulation gelöscht. Die Kontakteinheit namens Einstein will das System verlassen und in die wirkliche Welt gelangen. Eines Tages gelingt es Einstein in den Körper des Mitarbeiters und Freundes von Stiller, Fritz Walfang, zu schlüpfen, als dieser sich mittels einer „Kontaktschaltung“ in die Simulationswelt einklinkt. Doch die falsche Identität wird entdeckt. Schließlich wird Stiller von seinen Kollegen für verrückt erklärt und beurlaubt, später werden ihm zwei Morde in die Schuhe geschoben, später wird er von der Polizei erschossen.

Der Film erhielt wegen seiner zukunftsweisenden Ästhetik und den handelnden Akteuren fast nur gute Kritiken. Die besondere Qualität des Ensembles und der Kameraführung wurden wiederholt hervorgehoben. Unabhängig von der Handlung geht der Film der Frage noch philosophischen Konzepten der Realitätswahrnehmung nach. Er nimmt viele Entwicklungen viel späterer Jahre wie etwa die Videoüberwachung vorweg. Im Gegensatz zu ähnlichen späteren Produkten etwa der Wachowsky-Brüder zeigt Fassbinder mit der Mischung von Kriminalfilm, Abenteuerfilm und Science Fiction mehr Tiefgang. So spielen bis heute reale Dinge wie Korruption und Manipulation eine große Rolle in der auf den ersten Blick fremden, bei genauerem Hinsehen jedoch vertrauten Sicht auf die Dinge des Lebens. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Etwas Seltsames geht am „Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung (IKZ)“ vor. Ein Team von Wissenschaftlern simuliert dort in den Datenspeichern des Supercomputers „Simulacron-1“ eine virtuelle Realität, eine ganz eigene Welt mit individuell programmierten „Identitätseinheiten“, die ihrerseits annehmen, in der einzig wahren Realität zu leben. Der Leiter dieses Projekts scheint eines Tages völlig den Verstand zu verlieren und wird kurze Zeit später Opfer eines tödlichen Unfalls. Als Nachfolger wird Fred Stiller (Klaus Löwitsch) bestimmt, der nicht nur ein genialer Wissenschaftler, sondern auch ein abgebrühter Playboy ist. Bereits kurz nach seiner Beförderung bemerkt Stiller seltsame Vorgänge. Der Mitarbeiter Günther Lause (Ivan Desny), der eines Tages andeutet, eine „ungeheure Entdeckung“ gemacht zu haben, verschwindet spurlos und niemand in der Firma kann sich an ihn erinnern. Auch die schöne Eva Vollmer (Mascha Rabben) verschwindet mehrfach – taucht später jedoch immer wieder auf. Stiller wähnt sich einer Verschwörung auf der Spur, die weitreichender und größer ist, als alles Dagewesene.

„Welt am Draht“ wurde für das deutsche Fernsehen produziert und in zwei Teilen 1973 ausgestrahlt. Die Vorlage ist der 1964 erschienene Science-Fiction-Roman „Simulacron-3“ von Daniel F. Galouye, der im Jahre 1999 als „The 13th Floor – Bist du was du denkst?“ erneut verfilmt wurde. Aus heutiger Sicht hat der Roman etwas Prophetisches, denn der beschriebenen virtuellen Realität und dem damit verbundenen philosophischen Dilemma sind wir heute so nah wie nie zuvor. Dass Rainer Werner Fassbinder den Film mit begrenzten finanziellen Mitteln in den beginnenden 70er Jahren bereits derart authentisch umsetzen konnte, scheint 40 Jahre später schier unglaublich. Und obwohl der Zweiteiler auch einige inhaltliche Schwächen und Logikfehler aufweist, funktioniert er als Gedankenspiel ganz ausgezeichnet. Er wirkt in keinster Weise veraltet! Die Definition der eigenen Existenz, die Folgen der Technisierung, die Wahrnehmung der Menschen und der Umgang mit paranoiden Gedanken – all das wird in Welt am Draht behandelt. Etwa 30 Jahre vor „Matrix“ und fast 40 Jahre vor „Inception“! ()

alle Rezensionen von Felix Kreutzmann ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Welt am Draht
Land / Jahr: Deutschland 1973
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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