Rosenstraße
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Um mehr über das Schicksal ihrer Mutter Ruth (Jutta Lampe) im nationalsozialistischen Deutschland zu erfahren, macht sich die junge New Yorkerin Hannah (Maria Schrader) auf nach Berlin, die Geburtsstadt ihrer Mutter. Ruth hatte über ihre Vergangenheit auch ihrer Familie gegenüber nie ein Wort verloren, nur von deren Cousine Rachel (Carola Regnier) konnte Hannah erfahren, dass Ruth nach der Deportation ihrer jüdischen Mutter im Jahr 1943 von einer Frau namens Lena Fischer versorgt wurde, bis sie schließlich zu ihrer Tante, Rachels Mutter, in die USA gebracht wurde. In Berlin angekommen setzt Hannah sich mit der inzwischen 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) in Verbindung, gibt aber ihre Identität nicht preis, sondern nennt ausschließlich historische Recherchen als Grund für Ihr Interesse.
Die alte Dame beginnt tatsächlich von den damaligen Geschehnissen zu erzählen, von der Geschichte des Mädchens Ruth (Svea Lohde) und der jungen Lena Fischer (Katja Riemann), die sich einst in der Berliner Rosenstraße begegnet sind. In der Rosenstraße befindet sich 1943 in dem ehemaligen jüdischen Versorgungsamt ein Gefängnis, in dem die letzten jüdischen Angehörigen aus so genannten Mischehen interniert werden. Dort warten unter anderem auch Ruths Mutter (Lena Stolze), die geschiedene Frau eines Ariers, und Lenas jüdischer Ehemann Fabian (Martin Feifel) auf ihre Deportation. Nach und nach versammeln sich immer mehr Frauen, die über die Verhaftung ihrer Ehepartner nicht informiert worden waren und den Verbleib eher zufällig erfahren hatten, in der Rosenstraße. Gemeinsam demonstrieren sie gegen die Internierung und den bevorstehenden Abtransport ihrer Männer.
Unter den Demonstrantinnen ist auch Ruth, die nach der Verhaftung ihrer Mutter völlig auf sich allein gestellt ist und darauf hofft, dass ihre Mutter freigelassen wird. Das Mädchen findet schließlich in Lena eine Ersatzmutter, die sie nach anfänglichem Zögern bei sich zu Hause aufnimmt und ihr eine neue Identität gibt.
Wie ihre Leidensgenossinnen Frau Goldberg (Jutta Wachowiak) und Klara Fischer (Thekla Reuten) lässt auch Lena nichts unversucht, um ihren Mann zu retten. Ihre Familie, die einflussreiche Adelsfamilie von Eschenbach, hatte sich nach Lenas Heirat mit dem jüdischen Musiker Fabian von ihr abgewendet. Ihr Vater ist auch in dieser Situation nicht bereit, sich für seine Tochter einzusetzen, nur ihr Bruder Arthur, Offizier bei der Wehrmacht, bietet ihr seine Unterstützung an.
Mittlerweile droht die Demonstration in der Rosenstrasse zu eskalieren. Erst beginnen die Frauen leise, dann aber immer lauter zu skandieren: Ich will meinen Mann wiederhaben. Als sich das Wachpersonal bedrängt fühlt, wird die SS gerufen, die Warnschüsse abgibt und die Demonstrantinnen gewaltsam zurückdrängt. Doch die Frauen lassen sich nicht einschüchtern, auch am nächsten Tag beziehen sie wieder Stellung in der Rosenstraße - entschlossener denn je. Nachdem SS-Männer kurz darauf sogar Maschinengewehre in Position gebracht haben, geschieht am siebten Tag des Rosenstraße-Protestes ein Wunder: Die Tore des Gefängnisses öffnen sich und Lena kann wie die meisten Frauen ihren geliebten Mann wieder in die Arme schließen. Die Mutter von Ruth bleibt aber für immer verschwunden, das Mädchen verbringt die letzten beiden Kriegsjahre bei Fabian und Lena. Als Ruth von ihrer Tante in die USA gebracht wird, verliert sie zum zweiten Mal in ihrem jungen Leben ihre Mutter; sie kann nicht verstehen, dass Lena sie gehen lassen muss.
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Inhaltsangabe zu Rosenstraße: 
Um mehr über das Schicksal ihrer Mutter Ruth (Jutta Lampe) im nationalsozialistischen Deutschland zu erfahren, macht sich die junge New Yorkerin Hannah (Maria Schrader) auf nach Berlin, die Geburtsstadt ihrer Mutter. Ruth hatte über ihre Vergangenheit auch ihrer Familie gegenüber nie ein Wort verloren, nur von deren Cousine Rachel (Carola Regnier) konnte Hannah erfahren, dass Ruth nach der Deportation ihrer jüdischen Mutter im Jahr 1943 von einer Frau namens Lena Fischer versorgt wurde, bis sie schließlich zu ihrer Tante, Rachels Mutter, in die USA gebracht wurde. In Berlin angekommen setzt Hannah sich mit der inzwischen 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) in Verbindung, gibt aber ihre Identität nicht preis, sondern nennt ausschließlich historische Recherchen als Grund für Ihr Interesse.
Die alte Dame beginnt tatsächlich von den damaligen Geschehnissen zu erzählen, von der Geschichte des Mädchens Ruth (Svea Lohde) und der jungen Lena Fischer (Katja Riemann), die sich einst in der Berliner Rosenstraße begegnet sind. In der Rosenstraße befindet sich 1943 in dem ehemaligen jüdischen Versorgungsamt ein Gefängnis, in dem die letzten jüdischen Angehörigen aus so genannten Mischehen interniert werden. Dort warten unter anderem auch Ruths Mutter (Lena Stolze), die geschiedene Frau eines Ariers, und Lenas jüdischer Ehemann Fabian (Martin Feifel) auf ihre Deportation. Nach und nach versammeln sich immer mehr Frauen, die über die Verhaftung ihrer Ehepartner nicht informiert worden waren und den Verbleib eher zufällig erfahren hatten, in der Rosenstraße. Gemeinsam demonstrieren sie gegen die Internierung und den bevorstehenden Abtransport ihrer Männer.
Unter den Demonstrantinnen ist auch Ruth, die nach der Verhaftung ihrer Mutter völlig auf sich allein gestellt ist und darauf hofft, dass ihre Mutter freigelassen wird. Das Mädchen findet schließlich in Lena eine Ersatzmutter, die sie nach anfänglichem Zögern bei sich zu Hause aufnimmt und ihr eine neue Identität gibt.
Wie ihre Leidensgenossinnen Frau Goldberg (Jutta Wachowiak) und Klara Fischer (Thekla Reuten) lässt auch Lena nichts unversucht, um ihren Mann zu retten. Ihre Familie, die einflussreiche Adelsfamilie von Eschenbach, hatte sich nach Lenas Heirat mit dem jüdischen Musiker Fabian von ihr abgewendet. Ihr Vater ist auch in dieser Situation nicht bereit, sich für seine Tochter einzusetzen, nur ihr Bruder Arthur, Offizier bei der Wehrmacht, bietet ihr seine Unterstützung an.
Mittlerweile droht die Demonstration in der Rosenstrasse zu eskalieren. Erst beginnen die Frauen leise, dann aber immer lauter zu skandieren: Ich will meinen Mann wiederhaben. Als sich das Wachpersonal bedrängt fühlt, wird die SS gerufen, die Warnschüsse abgibt und die Demonstrantinnen gewaltsam zurückdrängt. Doch die Frauen lassen sich nicht einschüchtern, auch am nächsten Tag beziehen sie wieder Stellung in der Rosenstraße - entschlossener denn je. Nachdem SS-Männer kurz darauf sogar Maschinengewehre in Position gebracht haben, geschieht am siebten Tag des Rosenstraße-Protestes ein Wunder: Die Tore des Gefängnisses öffnen sich und Lena kann wie die meisten Frauen ihren geliebten Mann wieder in die Arme schließen. Die Mutter von Ruth bleibt aber für immer verschwunden, das Mädchen verbringt die letzten beiden Kriegsjahre bei Fabian und Lena. Als Ruth von ihrer Tante in die USA gebracht wird, verliert sie zum zweiten Mal in ihrem jungen Leben ihre Mutter; sie kann nicht verstehen, dass Lena sie gehen lassen muss.
Rosenstraße stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
Rosenstraße Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Rosenstraße:
Darsteller:
Katja Riemann  , Maria Schrader, Martin Feifel, Jürgen Vogel  , Jutta Lampe, Doris Schade, Fedja van Huêt, Carola Regnier, Svea Lohde, Jutta Wachowiak, Jan Decleir, Thekla Reuten, Lilian Schiffer, Lena Stolze, Isolde Barth, Fritz Lichtenhahn, Carine Crutzen, Nina Kunzendorf, Martin Wuttke, Romijn Conen, Gaby Dohm  , Lars-Kilian Falk, Hans Peter Hallwachs, Claudia Rieschel, Siemen Rühaak, Rainer Strecker, Jochen Striebeck, Plien van Bennekom, Edwin de Vries,
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Weitere Filminfos zu Rosenstraße:
Originaltitel: Rosenstraße / The Women of Rosenstrasse
Land / Jahr: Deutschland / Holland 2003
Buch: Salomon Perel
Produktion: Richard Schöps, Henrik Meyer, Markus Zimmer
Kamera: Franz Rath
Ausstattung: Heike Bauersfeld
Kostüme: Ursula Eggert
Schnitt: Corina Dietz
Maske: Gerhard Nemetz, Mia Schoepke
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Rosenstraße:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Interviews, Audiokommentar der Regisseurin Margarethe von Trotta, Ausschnitte aus der B-Roll, Informationen zu Cast & Crew, Bebilderte Produktionsnotizen
Kommentare zu Rosenstraße:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper: Rosenstraße ist ein aufwändig produziertes, mit viel Gespür für historische Details inszeniertes Drama um Freundschaft und Solidarität, ein eindrucksvolles Beispiel bedingungsloser Liebe. ...
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DigitalVD-Extras zu dieser DVD Rosenstraße:
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