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Mein erstes Wunder
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Ein flirrender Sommer am Meer. Dole, elf, weiß, was sie will - auf keinen Fall erwachsen werden! Sie wittert abscheuliche Kompromisse. Hermann ist bereits Mitte vierzig und hat Familie. Aber auch er findet, dass man sich nicht darum reißen muss, erwachsen zu sein. Als Dole in den Sommerferien mit ihrer Mutter auf den kindsköpfigen Familienvater trifft, ist sie begeistert. Zum ersten Mal jemand, der sie versteht! Herrmann geht es nicht anders.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft, eine große Liebe, die den Urlaub überdauert. Beider Umwelt jedoch reagiert mit Misstrauen und Panik auf diese Beziehung. Hermann bricht den Kontakt schließlich seiner Frau zuliebe ab. Da steht Dole eines Tages vor seiner Tür: Ich bin gekommen, um Dich abzuholen. Verzweifelt und irritiert verfolgen Doles Mutter und Hermanns Frau ihre Fährte. Seltsame Spuren eines flüchtigen Glücks schüren die Verwirrung der beiden Frauen... Doles und Hermanns Reise endet am Meer. Während Hermann den Blick der Kindheit wiederfindet, wird Dole erwachsen. Und begreift, dass die Wunder trotzdem nicht für immer verloren sind...
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Inhaltsangabe zu Mein erstes Wunder: 
Ein flirrender Sommer am Meer. Dole, elf, weiß, was sie will - auf keinen Fall erwachsen werden! Sie wittert abscheuliche Kompromisse. Hermann ist bereits Mitte vierzig und hat Familie. Aber auch er findet, dass man sich nicht darum reißen muss, erwachsen zu sein. Als Dole in den Sommerferien mit ihrer Mutter auf den kindsköpfigen Familienvater trifft, ist sie begeistert. Zum ersten Mal jemand, der sie versteht! Herrmann geht es nicht anders.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft, eine große Liebe, die den Urlaub überdauert. Beider Umwelt jedoch reagiert mit Misstrauen und Panik auf diese Beziehung. Hermann bricht den Kontakt schließlich seiner Frau zuliebe ab. Da steht Dole eines Tages vor seiner Tür: Ich bin gekommen, um Dich abzuholen. Verzweifelt und irritiert verfolgen Doles Mutter und Hermanns Frau ihre Fährte. Seltsame Spuren eines flüchtigen Glücks schüren die Verwirrung der beiden Frauen... Doles und Hermanns Reise endet am Meer. Während Hermann den Blick der Kindheit wiederfindet, wird Dole erwachsen. Und begreift, dass die Wunder trotzdem nicht für immer verloren sind...
Mein erstes Wunder stammt aus dem Hause Alive AG.
Mein erstes Wunder Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Mein erstes Wunder:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mein erstes Wunder:
4Tino Hahn2009-01-28Als Film aus Hollywood hätte „Mein erstes Wunder“ sicherlich für ebenso Wirbel gesorgt wie Adrian Lynes Literaturverfilmung „Lolita“, obwohl die Handlung von „Mein erstes Wunder“ nur auf den ersten Blick skandalträchtig wirkt: Ein elfjähriges Mädchen verschwindet mit einem 30 Jahre älteren Mann, der sich mit diesem Ausbruch aus seinem tristen Alltag seinen letzten Lebenstraum erfüllen möchte. Platz für plumpe Fragestellungen oder Vorverurteilungen durch aufgeregte Eltern, die in dem Film eine kaum verklausulierte Pädophiliegeschichte sehen, wäre also genug gegeben. Doch die sensible und dramaturgisch ausgefeilte Regie von Anne Wild lässt es in keiner Sekunde zu, dass der Film sich jemals aufs Glatteis begibt oder sich Vorwürfen ausgesetzt sehen muss. Stattdessen ist „Mein erstes Wunder“ ein wunderbares Märchen voller raffinierter Bildkompositionen geworden, während die äußere Handlung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Film folgt keiner erzählerischen Chronologie, vielmehr kreuzen sich verschiedene Handlungsebenen, die gleichberechtigt nebeneinander existieren. Die Annäherung zwischen der elfjährigen Dole und dem Handelsvertreter Hermann ist ohne große Worte oder dramatische Übertreibungen inszeniert und wirkt jederzeit glaubwürdig, wozu die hervorragenden Schauspieler einen Großteil beitragen. Henriette Confurius spielt ihre Rolle mit einer Präzision und Glaubwürdigkeit, die es schwer macht zu glauben, dass es sich dabei um ein junges Mädchen handelt, das seine erste nennenswerte Filmrolle spielt.
Lediglich beim unvermeidlichen Ende steigert sich die Dramatik und wirkt ein wenig zu dick aufgetragen, ohne dem Film allerdings ernsthaft schaden zu können. „Mein erstes Wunder“ ist ein herausragendes Beispiel für deutsche Filmkunst und zeigt, dass die Regisseurin Anne Wild die Qualität ihrer Kurzfilme mühelos auf die große Leinwand übertragen und sogar noch steigern kann.
Fazit: Sensibel inszeniertes und mit glaubwürdigen Charakteren versehenes Drama, das sein schwieriges Thema ohne Peinlichkeiten oder platte Dramaturgie erzählt. Die Mischung aus Melancholie, Charakterstudie und den ersten empfundenen Gefühlen macht aus „Mein erstes Wunder“ einen wunderbaren Film, der eindrucksvoll beweist, dass deutsche Regisseure in der Lage sind, zu Herzen gehende und anspruchsvolle Geschichten zu erzählen. Empfehlenswert!
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Als Film aus Hollywood hätte „ Mein erstes Wunder“ sicherlich für ebenso Wirbel gesorgt wie Adrian Lynes Literaturverfilmung „Lolita“, obwohl die Handlung von „ Mein erstes Wunder“ nur auf den ersten Blick skandalträchtig wirkt: Ein elfjähriges Mädchen verschwindet mit einem 30 Jahre älteren Mann, der sich mit diesem Ausbruch aus seinem tristen Alltag seinen letzten Lebenstraum erfüllen möchte. Platz für plumpe Fragestellungen oder Vorverurteilungen durch aufgeregte Eltern, die in dem Film eine kaum verklausulierte Pädophiliegeschichte sehen, wäre also genug gegeben. Doch die sensible und dramaturgisch ausgefeilte Regie von Anne Wild lässt es in keiner Sekunde zu, dass der Film sich jemals aufs Glatteis begibt oder sich Vorwürfen ausgesetzt sehen muss. Stattdessen ist „ Mein erstes Wunder“ ein wunderbares Märchen voller raffinierter Bildkompositionen geworden, während die äußere Handlung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Film folgt keiner erzählerischen Chronologie, vielmehr kreuzen sich verschiedene Handlungsebenen, die gleichberechtigt nebeneinander existieren. Die Annäherung zwischen der elfjährigen Dole und dem Handelsvertreter Hermann ist ohne große Worte oder dramatische Übertreibungen inszeniert und wirkt jederzeit glaubwürdig, wozu die hervorragenden Schauspieler einen Großteil beitragen. Henriette Confurius spielt ihre Rolle mit einer Präzision und Glaubwürdigkeit, die es schwer macht zu glauben, dass es sich dabei um ein junges Mädchen handelt, das seine erste nennenswerte Filmrolle spielt.
Lediglich beim unvermeidlichen Ende steigert sich die Dramatik und wirkt ein wenig zu dick aufgetragen, ohne dem Film allerdings ernsthaft schaden zu können. „ Mein erstes Wunder“ ist ein herausragendes Beispiel für deutsche Filmkunst und zeigt, dass die Regisseurin Anne Wild die Qualität ihrer Kurzfilme mühelos auf die große Leinwand übertragen und sogar noch steigern kann.
Fazit: Sensibel inszeniertes und mit glaubwürdigen Charakteren versehenes Drama, das sein schwieriges Thema ohne Peinlichkeiten oder platte Dramaturgie erzählt. Die Mischung aus Melancholie, Charakterstudie und den ersten empfundenen Gefühlen macht aus „ Mein erstes Wunder“ einen wunderbaren Film, der eindrucksvoll beweist, dass deutsche Regisseure in der Lage sind, zu Herzen gehende und anspruchsvolle Geschichten zu erzählen. Empfehlenswert!
(Tino Hahn)
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Weitere Filminfos zu Mein erstes Wunder:
Originaltitel: Mein erstes Wunder
Land / Jahr: Deutschland 2002
Buch: Anne Wild
Produktion: Jost Hering für Jost Hering Filmproduktion / Saskia von Sanden für SWR
Musik: Nicholas Lens
Kamera: Wojciech Szepel
Ausstattung: Martina Brünner
Kostüme: Silke Sommer, Dana Liebe
Schnitt: Dagmar Lichius
Maske: Kerstin Gaecklein
Ton: Frank Breidert
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Mein erstes Wunder:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare zu Mein erstes Wunder:
Kommentar von djfl.de
Frankfurter Rundschau 20. Januar 2003: Denn obwohl nichts passiert, erzählt der Film tatsächlich immer von einer Liebesgeschichte, nicht von bloßer Freundschaft, auch nicht nur von einem imaginären Vater-Tochter-Verhältnis, und schon gar nicht von Kindesm ...
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Kommentar von djfl.de
Tip 15/2002: Mein erstes Wunder von Anne Wild entführt in die präpubertären Verwirrungen eines elfjährigen Mädchens. Dole torpediert nicht nur erfolgreich den ersten gemeinsamen Ostseeurlaub mit dem neuen Freund ihrer Mutter, sie geht parallel dazu auch n ...
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Kommentar von djfl.de
film-dienst 10/2003: Eine sensibel aufgebaute Geschichte mit raffinierten Bildkompositionen, die von überzeugenden Darstellern getragen wird und sich in ihrem kommentarreichen Geflecht aus kindlicher Charakterstudie, Weltflucht-Melancholie und der Hoffnun ...
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