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TECHNISCHE DATEN
zu Mitternachtskinder

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4010324200464 / 4010324200464
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Mitternachtskinder

Titel:

Mitternachtskinder

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Deepa Mehta

Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Mitternachtskinder:


Schlag Mitternacht am 15. August 1947, als Indien seine Unabhängigkeit erklärt, werden zwei Babys in einem Krankenhaus in Bombay geboren. Eine Krankenschwester spielt Schicksalsgöttin und vertauscht die Neugeborenen. Saleem Sinai, der uneheliche Sohn einer armen Hindu und Shiva, der Sprössling einer reichen, traditionsbewussten muslimischen Familie, sind nun dazu verdammt, ein Leben zu führen, das eigentlich für den anderen bestimmt war. Eines ist ihnen jedoch gemeinsam: Wie alle Mitternachtskinder haben Saleem und Shiva die besondere Fähigkeit, die Gedanken anderer Menschen lesen zu können. So treten die beiden in Kontakt und ihre unterschiedlichen Lebenswelten verbinden sich zunehmend – untrennbar verwoben mit der wechselvollen Geschichte Indiens … Mitternachtskinder stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Mitternachtskinder Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Mitternachtskinder:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mitternachtskinder:
Als Ich-Erzähler blickt Saleem, der Schlag Mitternacht am 15. August 1947 als eines der ersten Kinder des unabhängigen Indien, geboren wird, zurück auf seine eigene und die Geschichte seiner Familie. Angefangen mit dem Kennenlernen seiner Großeltern bis nach den Unruhen die Einsetzen als ein Slum in Delhi 1976 gewaltsam geräumt wird erstreckt sich die Familiengeschichte grob über die Jahre1918 bis hin zur filmischen Gegenwart ca. 1980, wobei nicht klar ist, wie viel Zeit tatsächlich nach der Räumung bis zur letzten aktuellen Gegenwart des Films vergangen ist oder wie viel früher als 1918 sein Großvater in damals noch Britisch Indien war. Da immer mindestens ein Familienmitglied einer jeden Generation direkt oder indirekt an einem wichtigen historischen Ereignis Indiens beteiligt war, erzählt Saleem damit auch seine Version der Gesichte Indiens. Nicht minder ereignisreich ist seine eigene Geschichte. Als Sohn eines im Haus seiner Eltern bettelnden Ehepaares geboren, wird er von der Hebamme, gegen den Sohn des wohlhabenden Paares ausgetauscht. Mit ca. fünf, sechs Jahren entdeckt er, dass seine ständig laufende Rotznase, nicht etwa Folge einer labilen Gesundheit ist, sondern der Schlüssel für seine magischen Kräfte. Er muss nur heftig genug die Nase hochziehen und schon erscheinen die anderen Kinder die um Mitternacht oder kurz danach geboren wurden in seinem Zimmer. Jedes dieser Kinder hat magische Kräfte, besonders in Erscheinung treten aber nur Shiva und Parvati. Shiva, der als Sohn des wohlhabenden Paares geboren wurde, wächst in Folge der Vertauschung in der Armut des bettelnden Vaters auf , was dazu führt, dass er seine übernatürliche Kraft nur destruktiv einsetzt und Saleem als Reichenbengel beständig reizt und anstachelt. Parvati dagegen beherrscht die Kunst der Hexerei.

Der Film hat es tatsächlich geschafft bei mir die Lust auf das Buch zu wecken und die Hoffnung, dass es besser ist als der Film. Was im Roman wunderbar funktionieren kann, mir fällt hier spontan Baudolino von Umberto Eco ein, muss nicht zwingend auf der Leinwand funktionieren. Mitternachtskinder ist ein gutes Beispiel für das Warum. Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass Salman Rushdie, der sowohl den Roman, wie auch das Drehbuch geschrieben hat, nur das Inhaltsverzeichnis bzw. die Zusammenfassung des jeweiligen Kapitels verfilmt. Die Charaktere sind noch nicht richtig eingeführt und die Geschichte, wie sich die Großeltern kennenlernen, ist noch relativ witzig, da geht es schon weiter zur Elterngeneration und den aufkeimenden politischen Konflikten. War man eben noch bei der großen Liebe der Mutter des Ich-Erzählers, ist sie im nächsten Augenblick auch schon mit dem Vater des Ich-Erzählers verheiratet und hat ihren Namen geändert. Warum sie ihre große Liebe verlassen musste, nicht etwa wegen seiner politischen Gesinnung, sonder wegen der nicht vollzogenen Ehe, wird groß und ausführlich erzählt, warum sie ihren Namen ändert bzw. sein Vater ihr den neuen Namen einfach gibt, wird hingegen von ihrem Sohn erwähnt und akzeptiert. Da ich das Buch nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, dass die Namensänderung im Buch ausführlicher oder zufriedenstellend beschrieben ist, trotzdem wirkt die Schwerpunktsetzung des Films merkwürdig und zufällig. Merkwürdig und zufällig ist auch das Tempo des Films. Er lässt sich vergleichsweise viel Zeit für das Kennenlernen der Großeltern und der Zuschauer stellt sich schon auf das nächste drei bis vier Stunden Epos des indischen Kinos ein, ehe er merkbar das Tempo anzieht und von Ereignis zu Ereignis springt, nur um am Ende doch auf 148 Minuten zu kommen. Dabei werden im späteren Verlauf des Films nur noch die Liebesgeschichte seiner Mutter, der Austausch der Kinder und die ganzen Repressalien die er selbst erleiden muss, ausführlicher erzählt. Alles andere wird gestreift und/oder vom Ich-Erzähler erzählt. Was zunächst so gar nicht in den Film passen will, ist Geschichte rund um die magischen Fähigkeiten der Mitternachtskinder. Saleem hat urplötzlich Schnupfen, zieht Nachts einmal zu oft die Nase hoch und schon erscheinen die restlichen Mitternachtskinder. So war mir, bis ich es in einem Artikel zum Film oder Buch gelesen hatte, nicht klar, dass jede magische Fähigkeit, wie z.B. das Destruktive von Shiva, eine Kraft der indischen Gesellschaft und/oder der politischen Herrscher verkörpern soll, denn groß von Bedeutung oder für den Fortgang der Gesichte relevant ist nur die magische Fähigkeit der Hexerei von Parvati, die meisten anderen magischen Fähigkeiten werden nicht detailliert vorgestellt und zum Teil nicht einmal genannt. Da war ja die Zauberei in Harry Potter glaubwürdiger und glaubwürdiger eingeführt. Da ich von den magischen Fähigkeiten weiß, leidet ich natürlich mit, wenn Saleem an der Nase operiert oder gefoltert wird, doch weniger wegen des Verlusts der magischen Fähigkeit sondern weil Folter an sich zu verachten ist und, ohne groß zu spoilern, die Liebesgeschichte nicht weitergeht. Von den Darstellern sind mir besonders Shahana Goswami Saleems (Adoptiv-)Mutter Amina und Shriya Saran als Parvati im Gedächtnis geblieben. Alle anderen Rollen war gut, passend und sorgfältig besetzt, selbst die eher unsympathischen Charaktere. All das zeigt, dass der Wille, ein dem Buch gerecht werdenden Film zu drehen, da war, dies aber allen Bemühungen zum Trotz nicht geklappt hat. Ich hoffe jetzt nur, dass das Buch, so gut ist, wie der Film verspricht, dass es ist. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
„Lass die Reichen arm werden und die Armen reich“:
In der Nacht vom 14. auf den 15. August 1947 werden um Schlag Mitternacht zwei neue unabhängige Staaten geboren: Indien und Pakistan. Zur selben Zeit erblicken in Bombay auch zwei kleine Jungen das Licht der Welt. Der Eine arm, der Andere reich. Einer Hindu, der Andere Moslem. Inspiriert durch den revolutionären Gedanken, die Armen müssten reich werden und die Reichen arm, damit die Unabhängigkeit nicht nur Freiheit für die Reichen bedeutet, vertauscht die christliche Krankenschwester Mary (Seema Biswas) die zwei Babys. Man könnte glauben, das Schicksal von Saleem Sinai (Satya Bhabha) und Shiva (Siddharth) sei nun bestimmt. In der Tat wächst der ursprünglich arm geborene Saleem nun in einer wohlhabenden Familie auf, die regelmäßig vom armen Straßensänger Wee Willie Winkie (Samrat Chakrabarti), seinem eigentlichen Vater, und dessen vermeintlichen Sohn Shiva besucht wird. Abgesehen von ihrem Schicksal vertauscht worden zu sein, teilen Saleem und Shiva aber noch eine weitere Gemeinsamkeit. Sie sind beide Mitternachtskinder. Das bedeutet, sie sind mit allen Kindern, die zur Stunde der Unabhängigkeit geboren wurden, auf magische Weise verbunden. Jedes dieser Kinder hat eine spezielle Gabe. Saleem hat telepathische Fähigkeiten, mit denen er die mentalen Treffen der Mitternachtskinder initiiert, während denen Shiva sehr deutlich macht, dass er sich eigentlich als Anführer dieser Gruppe sieht. Durch die regelmäßigen mentalen Begegnungen wachsen die Mitternachtskinder quasi miteinander auf. Doch auch sie bemerken mit der Zeit, dass Machtkämpfe und gängige Vorurteile der realen Welt auch vor ihrer Gemeinschaft keinen Halt machen.

Nach einigen Jahren erfährt Saleems Vater (Ronit Roy), dass Saleem gar nicht sein Sohn ist und verstößt ihn. Er vermutet, seine Frau (Shahana Goswami) habe ihn betrogen. Als Saleem Jahre später zur Familie zurückkehrt, gesteht Mary ihr Handeln in Saleems und Shivas Geburtsnacht. Diese Beichte führt zu einer folgenschweren Entscheidung des Vaters und Saleem verliert den Kontakt zu den Mitternachtskindern. Die darauffolgenden Jahre sind für Saleem gezeichnet von der eigenen Verlorenheit im Krieg, der Amnesie und der Flucht während Shiva die Karriereleiter beim Militär erklimmt. Als erwachsene Männer treffen die zwei wieder aufeinander und ein erneuter Machtkampf entflammt. Auch viele der anderen Mitternachtskinder kreuzen jetzt nach Jahren wieder ihre Wege. Nur dieses Mal begegnen sie sich in der realen Welt und sind aufgrund ihrer magischen Begabungen in großer Gefahr.

Die Verfilmung von Salman Rushdies preisgekröntem Werk „Midnight‘s Children“ dürfte aufgrund des Umfangs der Geschichte eine Herausforderung gewesen sein. Zuträglich war der Verfilmung sicherlich, dass Rushdie selbst das Schreiben des Drehbuchs übernahm. So gelingt es dem Autor und der Regisseurin Deepa Mehta hervorragend, den ineinander gewobenen Geschichten filmische Substanz zu verleihen ohne den Zuschauer zu verwirren. „Mitternachtskinder“ ist allerdings durchaus ein Film, der ungeteilte Aufmerksamkeit fordert, wenn man ihn verstehen und der Geschichte folgen möchte.

Auch wenn in diesem Film große Emotionen verschiedenster Art nicht zu kurz kommen, gehört er keinesfalls in die Kategorie der Bollywood-Schmonzette. „Mitternachtskinder“ hat mehr Tiefgang. Der Film handelt von der Geburt zweier Staaten und zweier Leben. Beide jeweils durch revolutionäres Gedankengut und von großer Hoffnung begleitet auf den Weg geschickt. Beide unzertrennbar miteinander verknüpft und von großen Herausforderungen gezeichnet.

Der Zuschauer begleitet ca. 60 Jahre Familiengeschichte von Saleem und die gleichzeitige Entwicklung eines unabhängigen Indiens und Pakistans. Rushdie verbindet diese Geschichten nicht nur auf sehr kreative und phantasievolle Weise, er verpasst seiner Story auch noch eine große Portion Magie. Insgesamt ist „Mitternachtskinder“ trotz seiner Überlänge nicht nur unterhaltend, sondern auch lehrreich und durchaus auch für denjenigen sehenswert, der sich bisher noch nicht tiefer mit dem indischen Subkontinent und dessen Filmlandschaft befasst hat. ()

alle Rezensionen von Vanessa Marquardt ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Midnight`s Children
Land / Jahr: Kanada 2012
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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