Kikujiros Sommer
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Kikujiros Sommer erzählt von der abenteuerlichen Reise eines Paares, wie es unterschiedlicher überhaupt nicht sein könnte: Masao, acht Jahre alt und auf der Suche nach seiner Mutter, trifft auf Kikujiro, einen raubeinigen Taugenichts, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld. Auf der gemeinsamen Reise ins japanische Hinterland, auf der Suche nach der Mutter des Kleinen, wachsen die beiden Reisegefährten immer enger zusammen.
Am Ende des Sommers, nach zahlreichen, bisweilen bizarren Abenteuern, Enttäuschungen und nach gewonnenen neuen Erkenntnissen kann Masao von seinen unglaublichen Erlebnissen berichten und hat Kikujiro gelernt, dass Kinderspiele dabei helfen können, zu erkennen, was im eigenen Leben falsch gelaufen ist. ...
Inhaltsangabe zu Kikujiros Sommer: 
Kikujiros Sommer erzählt von der abenteuerlichen Reise eines Paares, wie es unterschiedlicher überhaupt nicht sein könnte: Masao, acht Jahre alt und auf der Suche nach seiner Mutter, trifft auf Kikujiro, einen raubeinigen Taugenichts, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld. Auf der gemeinsamen Reise ins japanische Hinterland, auf der Suche nach der Mutter des Kleinen, wachsen die beiden Reisegefährten immer enger zusammen.
Am Ende des Sommers, nach zahlreichen, bisweilen bizarren Abenteuern, Enttäuschungen und nach gewonnenen neuen Erkenntnissen kann Masao von seinen unglaublichen Erlebnissen berichten und hat Kikujiro gelernt, dass Kinderspiele dabei helfen können, zu erkennen, was im eigenen Leben falsch gelaufen ist. Kikujiros Sommer stammt aus dem Hause Alive AG.
Kikujiros Sommer Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Kikujiros Sommer:
Darsteller:
Takeshi Kitano  , Yusuke Sekiguchi, Kayoko Kishimoto, Yuuko Daike, Kazuko Yoshiyuki, Beat Kiyoshi, Great Gidayu, Rakkyo Ide, Nezumi Mamura, Fumie Hosokawa, Akaji Maro, Daigaku Sekine, Makoto Inamiya, Hisahiko Murasawa, Fuyu Ooba, Yoji Tanaka,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Kikujiros Sommer:
4Mike Borrink2009-01-28Das Werk von Takeschi Kitano in Worte zu fassen fällt schwer. Klar, da sind
einerseits ultratrockene Gewaltexzesse, gepaart mit ebenso trockenem Humor,
mit denen der kauzige, japanische Regisseur u.a. für sein bisher bestes Werk
"Hana Bi" 1997 den Goldenen Löwen in Venedig gewann. Andererseits ist da der
Komödiant Beat Takeschi, dessen komische Ader bei uns höchstens durch die
etwas verwunderlich anmutende DSF-Spielshow "Takeschi´s Castle" bekannt
geworden ist. Aber auch als Schauspieler in größeren Produktionen (als
Bösewicht in "Johnny Mnemonic" oder "Merry Christmas, Mr. Lawrence") konnte
sich Takeschi bei uns schon einen Namen machen. Doch da ist noch eine
andere, kaum beachtete Seite von Takeschi Kitano. Äußerst verletzliche,
schüchterne, ja gerade zu kindliche Charakterzüge stehen oftmals hinter den
Personen in seinen Filmen. Mit "Kikujiros Sommer" ist es ihm nun gelungen,
diese Thema auf Spielfilmlänge zu verarbeiten. Dass er sich dabei selbst die
Hauptfigur praktisch auf den Leib geschrieben hat, versteht sich von selbst.
Kikujiro, ein Taugenichts, wird von seiner Freundin beauftragt, den
achtjährigen, höchst verschlossenen Masao auf der Suche nach dessen Mutter
ins japanische Hinterland zu begleiten. Das verschrobene Raubein hat
natürlich nichts Besseres zu tun, als erst mal das mitgegebene Geld am
Wettschalter zu verzocken. Doch im weiteren Verlauf der Reise wachsen die
beiden ungleichen Weggefährten auf wundersame Weise zusammen, ohne sich
dabei jedoch richtig nahe zu kommen. "Kikujiros Sommer" ist ein
wunderschönes, poetisches Roadmovie, das fernab jeglicher Sentimentalität in
schlichten Bildern von Freundschaft, Langsamkeit und Schüchternheit erzählt.
Getragen von einem bezaubernden Soundtrack beschreibt der Regisseur so die
Sehnsucht der beiden Reisenden nach Geborgenheit, Wärme und Menschlichkeit.
Obwohl es vielleicht für ungeübte Ohren zunächst gewöhnungsbedürftig sein
mag, die untertitelte japanische Originalversion ist der deutschen
Synchronisation, die den Film zu sehr in Richtung Komödie drängt, in jedem
Fall vorzuziehen. Im Anschluss kann man sich noch ein knapp 20-minütiges
Interview mit Takeschi Kitano gönnen, das einmal mehr beweist, dass dieser
Mann einfach unbeschreiblich ist.
...
Das Werk von Takeschi Kitano in Worte zu fassen fällt schwer. Klar, da sind
einerseits ultratrockene Gewaltexzesse, gepaart mit ebenso trockenem Humor,
mit denen der kauzige, japanische Regisseur u.a. für sein bisher bestes Werk
"Hana Bi" 1997 den Goldenen Löwen in Venedig gewann. Andererseits ist da der
Komödiant Beat Takeschi, dessen komische Ader bei uns höchstens durch die
etwas verwunderlich anmutende DSF-Spielshow "Takeschi´s Castle" bekannt
geworden ist. Aber auch als Schauspieler in größeren Produktionen (als
Bösewicht in "Johnny Mnemonic" oder "Merry Christmas, Mr. Lawrence") konnte
sich Takeschi bei uns schon einen Namen machen. Doch da ist noch eine
andere, kaum beachtete Seite von Takeschi Kitano. Äußerst verletzliche,
schüchterne, ja gerade zu kindliche Charakterzüge stehen oftmals hinter den
Personen in seinen Filmen. Mit " Kikujiros Sommer" ist es ihm nun gelungen,
diese Thema auf Spielfilmlänge zu verarbeiten. Dass er sich dabei selbst die
Hauptfigur praktisch auf den Leib geschrieben hat, versteht sich von selbst.
Kikujiro, ein Taugenichts, wird von seiner Freundin beauftragt, den
achtjährigen, höchst verschlossenen Masao auf der Suche nach dessen Mutter
ins japanische Hinterland zu begleiten. Das verschrobene Raubein hat
natürlich nichts Besseres zu tun, als erst mal das mitgegebene Geld am
Wettschalter zu verzocken. Doch im weiteren Verlauf der Reise wachsen die
beiden ungleichen Weggefährten auf wundersame Weise zusammen, ohne sich
dabei jedoch richtig nahe zu kommen. " Kikujiros Sommer" ist ein
wunderschönes, poetisches Roadmovie, das fernab jeglicher Sentimentalität in
schlichten Bildern von Freundschaft, Langsamkeit und Schüchternheit erzählt.
Getragen von einem bezaubernden Soundtrack beschreibt der Regisseur so die
Sehnsucht der beiden Reisenden nach Geborgenheit, Wärme und Menschlichkeit.
Obwohl es vielleicht für ungeübte Ohren zunächst gewöhnungsbedürftig sein
mag, die untertitelte japanische Originalversion ist der deutschen
Synchronisation, die den Film zu sehr in Richtung Komödie drängt, in jedem
Fall vorzuziehen. Im Anschluss kann man sich noch ein knapp 20-minütiges
Interview mit Takeschi Kitano gönnen, das einmal mehr beweist, dass dieser
Mann einfach unbeschreiblich ist.
(Mike Borrink)
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Weitere Filminfos zu Kikujiros Sommer:
Originaltitel: Kikujiro no natsu
Land / Jahr: Japan 1999
Buch: Takeshi Kitano
Produktion: Masayuki Mori, Takio Yoshida
Musik: Joe Hisaishi
Kamera: Katsumi Yanagishima
Ausstattung: Norihiro Isoda
Kostüme: Fumi Iwasaki
Schnitt: Takeshi Kitano
Maske: Mitsuyo Miyauchi
Ton: Senji Horiuchi
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Kikujiros Sommer:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interview mit Takeshi Kitano
Kommentare zu Kikujiros Sommer:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper (CyberKino): Takeshi Kitano, Japans Multi-Talent der Unterhaltungswelt, zeigt sich hier von einer ganz neuen Seite: mal witzig-poetisch, mal zärtlich melancholisch. "Kikujiros Sommer" ist ein mit leichter Hand inszeniertes Road-Movie zum Lache ...
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Kommentar von djfl.de
Berliner Morgenpost: Ein surrealistisches Meisterwerk von magischer Kraft. (...) Ein märchenhaftes Road-Movie. ...
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Kommentar von djfl.de
Elle: Ein gefühlvolles Roadmovie. (...) Ein schöner Film mit viel japanischer Landschaft und noch mehr japanischer Seele. ...
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Videostart: 2000-04-26. Kaufkassette: 2000-10-02. ...
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Videostart: 2000-04-26. Kaufkassette: 2000-10-02. ...
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